Schulministerin Gebauer übergibt Zuwendung – Kreis Lippe bekommt 3,9 Millionen Euro aus dem Digitalpakt NRW

02. Jun 2021

Schulministerin Gebauer übergibt Zuwendung – Kreis Lippe bekommt 3,9 Millionen Euro aus dem Digitalpakt NRW

Der Kreis Lippe bekommt Fördermittel in Höhe von 3,9 Millionen Euro aus dem Digitalpakt NRW. Mit dem zusätzlichen Eigenanteil des Kreises Lippe können insgesamt rund 4,3 Millionen Euro für die Stärkung der infrastrukturellen Gegebenheiten eingesetzt werden, um digitale Bildung zu ermöglichen.

So wird der individuelle Bedarf von Schülerinnen und Schülern an zwölf Kreisschulen beziehungsweise 18 Schulstandorten durch technische Ausstattung sowie technisch-pädagogische Einsatzkonzepte unterstützt.

Den Bescheid über die Zuwendung aus dem Digitalpakt NRW hat jetzt Schulministerin Yvonne Gebauer an den Kreis Lippe übergeben. „Mit dem Digitalpakt Schule und unseren Ausstattungsprogrammen unterstützen wir die Schulträger nach Kräften beim Aufbau von IT-Strukturen an unseren Schulen. Es ist erfreulich zu sehen, dass die Mittel aus dem Digitalpakt wie hier im Kreis Lippe so gut angenommen werden. Gemeinsam mit den Kommunen machen wir das Lernen und Lehren mit digitalen Medien zukunftsfest und schaffen über die Pandemie hinaus nachhaltig beste Lern- und Unterrichtsbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler“, so Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Regierungspräsidentin Judith Pirscher dankte den Beteiligten des Kreis Lippe für ihren großen Einsatz, die Digitalisierung der Schulen voran zu treiben. „Der Kreis Lippe bekommt mit dieser Förderung einen Anschub bei dem überaus wichtigen Projekt der Schullandschaft: dem Bau des digitalen Lernraums. Schulträger überall in OWL sind an diesem Projekt mit großem Engagement dabei. Mehr als 68 Millionen Euro an Förderung hat die Bezirksregierung bereits hierfür bewilligt. Der digitale Ausbau der Schulen geht gut und systematisch voran – in Lippe und in der ganzen Region“, sagte die Regierungspräsidentin.

Die Liste der Förderbereiche ist lang. Sie reicht beispielsweise von mobilen Endgeräten bis hin zu Ausgaben für ein vernetztes WLAN in den Schulgebäuden. Zudem eröffnen drei Zusatzvereinbarungen Gelder für ein Sofortausstattungsprogramm für bedürftige Schülerinnen und Schüler, die Anschaffung von Dienstgeräten für pädagogische Fachkräfte und Ausgaben für die IT-Administration.

Neben der finanziellen Förderung für technische Infrastruktur sind die Zusatzvereinbarungen interessanter Mehrwert für die pädagogische Arbeit. Mobil-digitale Geräte ermöglichen Fernunterricht für Schülerinnen und Schüler, die laut Förderrichtlinie als bedürftig interpretiert werden. Insgesamt 965 Geräte konnten verteilt werden und so die Kinder und Jugendlichen weiterhin am schulischen Ablauf teilnehmen. Auch für Lehrerinnen und Lehrer sind mobil-digitale Endgeräte beschafft worden – insgesamt rund 700 Stück. Beide Förderungen laufen bis Ende Juli 2021 und sind damit fast abgeschlossen.

Zudem ist die Förderung von IT-Personal als Ausgabe für die IT-Administration beantragt. Dabei setzt der Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe auf die Übernahme selbst ausgebildeten Personals, denn die Unterstützung von IT-Maßnahmen der externen Schulverwaltung kann sowohl mit eigenem Personal subventioniert gefördert werden oder die Förderung wird für die Wartung und Support durch Drittunternehmen eingesetzt.

Bild: Lippe bekommt Fördermittel aus dem Digitalpakt: (v.l.) Manuela Kupsch (Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Schulen Kreis Lippe), Rainer Grabbe (Verwaltungsvorstand I Kreis Lippe), Regierungspräsidentin Judith Pirscher, Yvonne Gebauer (Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen) und Thomas Jablonski (Medienentwicklung der Kreisschulen).

Im Antragsverfahren hat der Kreis Lippe auf einen strukturierten Verfahrensablauf gesetzt

Jede Medienkonzeption für die jeweilige Kreisschule wurde mit den Bedarfen der Anwendenden und Möglichkeiten einer Förderung aus dem Digitalpakts NRW verknüpft. Dafür haben sich die jeweiligen Schulleitungen mit dem Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe im Antragsverfahren intensiv ausgetauscht. Dadurch wird jetzt die digitale Infrastruktur perspektivisch ertüchtigt und erweitert. Um die Wissensvermittlung zu stärken, wurde auch die Anwendersicht der Schülerinnen und Schüler in die Planung integriert.

Die strukturierte Planung soll Fehlinvestition vermeiden und dadurch der Bindung von Kapital und möglichen hohen Folgekosten entgegenwirken. „Bereits vor der Corona-Pandemie sind wir mit Überlegungen zur Weiterentwicklung der Pädagogik und Technik gestartet und fühlen uns bestätigt, verschiedene Punkte zu verknüpfen. Digitale Bildung muss vor Ort in Präsenz und ergänzend mobil stattfinden. Nachhaltig profitiert so auch die lippische Wirtschaft, denn durch die digitale Bildung gelingt es, Fachkräfte aus- und fortzubilden“, resümiert Manuela Kupsch, Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Schulen Kreis Lippe.

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