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Warum Mehrsprachigkeit in Kitas und Schulen gefördert werden sollte

06. Okt 2025

Mehrsprachige Erziehung ist ein Baustein für eine gelungene Bildung von Anfang an. Dazu haben sich Fachkräfte im Kreishaus getroffen.

Im Kreis Lippe leben Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen, viele Lipperinnen und Lipper haben eine Migrationsgeschichte. Mehrsprachigkeit ist so auch in den Kindergärten und Schulen im Kreisgebiet ein alltägliches Thema. Deshalb sind „Mehrsprachige Erziehung“ und „Interkulturelle Bildung“ wichtige Bausteine für eine gelungene Bildung von Anfang an. Dazu haben sich kürzlich rund 50 Fachkräfte aus den Bereichen Kinderbetreuung, Gesundheit und Beratung im Kreishaus beim Arbeitskreis „Frühkindliche Bildung“ getroffen.

„Mehrsprachigkeit ist in unserer Gesellschaft alltäglich“, betont Arbeitskreisleiterin Margit Monika Hahn vom Kreis Lippe. „Das sichere Beherrschen der Herkunftssprache erleichtert Kindern mit Migrationshintergrund das Erlernen der deutschen Sprache.“ Deshalb gelte es, die natürliche Mehrsprachigkeit von Kindern in Kindergärten und Schulen zu fördern und wertzuschätzen

Schon lange sei bekannt: Kinder, die in zwei- oder mehrsprachigen Haushalten erzogen werden, erlernen leichter und sicherer mehrere Sprachen. Die Eltern spielten in diesem Prozess die wichtigste Rolle.

Sie würden durch das Nutzen einer Kinderbetreuung auf diesem Weg begleitet und bestenfalls unterstützt. Für diese Arbeit sei es unablässig, dass die Fachkräfte zu Strategien und Abläufen des Spracherwerbs fortgebildet sind.

„Da unsere Gesellschaft durch ein hohes Maß an kultureller, traditioneller, religiöser und sprachlicher Unterschiedlichkeit geprägt ist, ist zu wünschen, dass Kinder und Jugendliche diese Verschiedenheiten nicht als Bedrohung oder Belastung empfinden, sondern als Normalität und als Chance“, resümiert Margit Monika Hahn.

Der Arbeitskreis trifft sich das nächste Mal am Dienstag, 4. November; diesmal zum Thema „Herausfordernde Verhaltensweisen von Kindern in der Kita und Kindertagespflege“. Fachkräfte aus dem Bereich der Frühen Bildung sind eingeladen, von 14 bis 16 Uhr dabei zu sein. Anmeldungen an Margit Monika Hahn per E-Mail an mhhnkrs-lppd.

Margit Monika Hahn (r.) und Britta Grebe leiten den Arbeitskreis „Frühkindliche Bildung in Lippe“. FOTO: Kreis Lippe

2025-09-18_Ak_fruekindliche Bildung
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