Digitales Leistungsangebot für Unternehmen vorantreiben: Erste Ergebnisse für erfolgreiche Umsetzung

18. Nov 2021

Der erste Platz für das Wirtschafts-Service-Portal.NRW beim 20. eGovernment-Wettbewerb in der Kategorie „Bestes OZG- oder Registermodernisierungsprojekt“ beweist, dass das Konzept der Verantwortlichen bei der allmählichen Umsetzung von digitalen Einzelleistungen auf dem richtigen Weg ist.

Im Rahmen der Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes (OZG), das ein vollständiges Angebot digitaler Einzelleistungen bis Ende des Jahres 2022 vorschreibt, arbeiten verschiedene Akteure daran, optimale Lösungen für alle Nutzerinnen und Nutzer zu entwickeln. Mit seinen Verbandskommunen arbeitet das Kommunale Rechenzentrum Lemgo (krz) im Rahmen mehrerer Entwicklungs- und Innovationsprojekte bereits seit drei Jahren an dieser Thematik. Das übergeordnete Ziel dazu ist die „Digitalversion 2025“.
Auch mit den Kreisen Lippe, Herford und Minden-Lübbecke ist Anfang 2021 für eine erfolgreiche OZG-Umsetzung eine neue Facharbeitsgruppe Unternehmensservices (kurz: G2B – government-to-business) eingerichtet worden, in der sich u.a. das Projekt „Digitaler Unternehmerservice Lippe“ aus dem Unternehmensansiedlungskonzept des Kreises Lippe deutlich positioniert. „Ziel des Projekts ist, gemäß dem Online-Zugangs-Gesetz bis spätestens Ende 2022 alle Einzelleistungen im Bereich Wirtschaft für die lippischen Unternehmen in einer transparenten und verbindlichen Weise digital zugänglich zu machen. Die Transparenz bezieht sich innerhalb des Prozesses nicht nur auf die praktische Bearbeitung eines individuellen Anliegens, sondern sie zeigt sich bereits in einer anwenderfreundlichen Sprache und einer unkomplizierten Handhabung bei der Ermittlung von individuellen Lösungen“, so Natalie Hasse, Mitarbeiterin der Kreiswirtschaftsförderung Lippe. Die in der Facharbeitsgruppe vertretenen Wirtschaftsförderungen aus dem Verbandsgebiet haben gemeinsam mit dem Kommunalen Rechenzentrum nun schon seit ca. 9 Monaten hervorragend zusammengearbeitet und gemeinsam ermittelt, welche elektronischen Dienste für Unternehmen besonders prioritär, häufig benötigt und besonders bedeutsam für einen digitalen Zugang zur Verwaltung sind.
In der jüngsten – virtuellen – Sitzung der Facharbeitsgruppe, an der neben zahlreichen Wirtschaftsförderern auch Bürgermeister aus den Verbandskommunen sowie die Geschäftsleitung des Kommunalen Rechenzentrums teilnahmen, konnten anhand von drei Prioritätenlisten mit einem Gesamtvolumen von rund 1.100 Einzelleistungen die ersten G2B-Services mit größter Bedeutung für Unternehmen im täglichen Betrieb identifiziert werden.
Im nächsten Schritt gilt es zu prüfen, in wie weit diese primär festgelegten Serviceleistungen mit Hilfe von Online Antragsassistenten und –formularen elektronisch so gerüstet werden können, dass diese für Unternehmen schnell und komfortabel bei ihren zuständigen Verwaltungen im Verbandsgebiet digital zur Verfügung stehen.
Torsten Fisahn, zuständiger Projektleiter im krz zur aktuellen Entwicklung der FAG G2B:
„Wir haben mit einer tollen und völlig neuen Zusammenarbeit von krz, Kreiswirtschaftsförderungen und den Wirtschaftsförderungen der Verbandskommunen einen innovativen Weg gefunden, wie wir in Zeiten fortschreitender Digitalisierung als öffentliche Verwaltungen ganz konkret auf die Bedarfe unserer Unternehmen für den Standort OWL eingehen können. Zur Umsetzung des OZG ein beispielhaftes, konkretes Vorgehen, dass in NRW und darüber hinaus noch seinesgleichen sucht“.

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