Auf dem Europaradweg R1 von Lippe bis Moskau: Leezenexplorer Markus Graf sammelt Spenden auf einem Klassiker der Radrouten

07. Jun 2021

Zu Gast in Lippe: Münsterländer Markus Graf hat seine rund 4.500 Kilometer lange Fahrradtour am 30. Mai in NRW gestartet und fährt als „Leezenexplorer“ in neun Wochen bis nach Litauen – und vielleicht auch noch nach Moskau.

Am 1. Juni hat er die Grenze zu Ostwestfalen-Lippe, um durch Lippe zu fahren. Unterwegs ist er dabei auf dem Europaradweg R1, einem Klassiker unter den Radrouten. Von London über St. Petersburg bis nach Helsinki verbindet der Europaradweg R1 auf über 5.100 Kilometern Menschen, Natur und Kultur aus zehn europäischen Ländern – ein Teilstück dieses auch Euro-Route genannten Radweges führt durch Lippe.

Der R1 verbindet in Lippe zwischen Augustdorf und Horn-Bad Meinberg viele Sehenswürdigkeiten und Highlights. Quer durch den Kreis Lippe verläuft die Etappe auch für den „Leezenexplorer“ vom Augustdorfer Dünenfeld über das quirlige Detmolder Stadtgebiet bis hin zu den Externsteinen.

„Der Europaradweg hat mich gereizt, weil er viele sehr schöne Strecken, Regionen und Länder miteinander verbindet. Mir gefällt der europäische Gemeinschafts-Gedanke, das passt zu meinem Vorhaben“, sagt Graf. Denn unterwegs ist er für einen guten Zweck: Er sammelt Spenden für die Aktion Lichtblicke e.V. Unterstützt wird er dabei von vielen Sponsoren zum Beispiel auch vom „Arbeitskreis Europaradweg R1“, ein Zusammenschluss der Anliegerkommunen des R1 in NRW.

Als geübter Fahrradfahrer, der schon viele lange Touren auf der ganzen Welt bestritten hat, plant Markus Graf, zunächst bis nach Litauen zu fahren, abhängig von der Corona-Lage vielleicht sogar bis nach Moskau. So oder so – er sitzt gerne im Sattel und hat sich für die Tour extra eine kleine Auszeit genommen. „Ich möchte neue Landschaften, Kulturen und Leute kennenlernen und dabei Sport treiben. Ein mentaler Reset und ein wenig Abenteuer, kein Wettkampf, kein Stress, einfach nur den Weg genießen – das sind die Beweggründe für meine Tour. Und als Münsterländer habe ich die Leeze natürlich im Blut“, sagt Graf.

Wer digital die Reise von Markus Graf verfolgen möchte, kann das über seinen Blog www.leezenexplorer.de oder auf Instagram (@leezenexplorer) tun. Spenden sind dort ebenfalls möglich. Wer Lust bekommen hat, einen Teilabschnitt oder gar die ganze Route mit dem Rad zu erkunden, findet Informationen unter www.euroroute-r1.de.

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