05. Nov 2021

Auszeichnung für Vernetzte Lernorte OWL bei erster Kooperationskonferenz

Vernetzte Lernorte OWL ist eine beispielgebende Kooperation von allen 30 öffentlichen Berufskollegs, den sieben öffentlichen Schulträgern und der Schulaufsicht, die einen herausragenden Lösungsansatz zur Stärkung der beruflichen Bildung in der Region umsetzt.

Das Konzept fördert nachhaltige institutionsübergreifende Zusammenarbeit bezüglich Entwicklungsvorhaben, gemeinsamen Projektthemen und gemeinsamer Nutzung der vorhandenen Infrastrukturen. Dafür wurde es jetzt als Projekt der REGIONALE 2022 ausgezeichnet.

Für die Organisation von Vernetzte Lernorte OWL haben sich die Leitungsebenen der oben genannten Schulträger, Schulleitungen und Vertretungen der Schulaufsicht in dem Netzwerk „Innovationszentrum Berufliche Bildung Ostwestfalen-Lippe“ (IBB OWL) zusammengeschlossen. Die Kooperationskonferenz in Präsenzform in Rietberg bot Gelegenheit für die Überreichung von Urkunde und UrbanLand-Fahne als Auszeichnungsinsignien der REGIONALE 2022.

„Die enge Zusammenarbeit der 30 Berufskollegs in OstWestfalenLippe ist einzigartig. Damit gelingt es hervorragend, Zukunftsthemen – wie Digitalisierung – bei der beruflichen Bildung aufzugreifen. Und das unabhängig, ob auf dem Land oder in der Stadt. Vernetzte Lernorte ist ein wichtiger Beitrag für die Ausbildung der so wichtigen Fachkräfte in der Region“, würdigte Annette Nothnagel, Leiterin der REGIONALE 2022 bei der OWL GmbH das Vorhaben im Rahmen der Auszeichnung. Vernetzte Lernorte OWL wurde bereits im Juni vom UrbanLand Board, dem Entscheidungsgremium der REGIONALE mit dem A-Status qualifiziert und damit zum Projekt der REGIONALE 2022 gemacht.


Im Rahmen des Projektes erfolgt eine systematische Vernetzung der Berufskollegs in OstWestfalenLippe und eine Abstimmung der Entwicklungsvorhaben. Gemeinsame Projektthemen – sogenannte Schwerpunktthemen – werden abgestimmt und übergreifend umgesetzt. Die Kooperationskonferenz des IBB OWL berät über die eingereichten Teilprojekte und prüft die Genehmigung der angeforderten Entlastungsstunden. Die Partner des Netzwerks IBB OWL haben sich darauf verständigt, dass die Teilprojekte in der Regel pro Schuljahr ein Projekt durchführen, das sich unter einem zuvor abgestimmten Schwerpunkt verorten lässt. Am Ende der Projektlaufzeit dokumentieren die mitwirkenden Berufskollegs die Ergebnisse und stellen sie im Rahmen des Wissenstransfers in Workshops und verschiedenen Gremien vor.

„Mit dem Projekt Vernetzte Lernorte OWL und dem IBB OWL wird nicht nur die Qualität des Unterrichts, sondern auch das Bildungsangebot in der Region weiter gestärkt“, so Dr. Sebastian Klieber, Servicestelle des IBB OWL.

Weiterführende Informationen: www.ibb-owl.de

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