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Jagdpachtvertrag vorlegen

Details

Das Jagdrecht ist mit dem Grundeigentum verbunden. Die Ausübung des Jagdrechts kann verpachtet werden.

In Eigenjagdbezirken steht das Jagdrecht dem Eigentümer zu. Er kann dieses verpachten.
Die Eigentümer von Grundflächen, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören, bilden eine Jagdgenossenschaft. Ein gemeinschaftlicher Jagdbezirk wird aufgrund eines Beschlusses der Jagdgenossenschaft verpachtet.

Der Jagdpachtvertrag wird zwischen dem Inhaber des Jagdrechts und dem Jagdpächter geschlossen. Die Verpachtung erfolgt frei zwischen den Vertragsparteien.

Pächter darf nur sein, wer einen Jahresjagdschein besitzt und schon vorher einen solchen während 3 Jahren in Deutschland besessen hat.

Die Mindestpachtdauer für einen Jagdbezirk beträgt im Normalfall 9 Jahre, Verlängerungen eines bestehenden Vertrages können auch für einen kürzeren Zeitraum abgeschlossen werden.

Der Pachtvertrag muss der für das Revier örtlich zuständigen unteren Jagdbehörde vorgelegt werden.

Entgeltliche Jagderlaubnisse ("entgeltliche Begehungsscheine") müssen ebenfalls angezeigt werden.
Ebenso unentgeltliche Jagderlaubnisse, wenn nur durch diese die Mindestzahl an Jagdpächtern erreicht werden kann.

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass nach dem aktuellen Bußgeldkatalog des Landes NRW Bußgelder zwischen EUR 200 und 2.000 verhängt werden, wenn Sie den Pachtvertrag nicht fristgerecht bei uns anzeigen.

Unter weiterführende Informationen finden Sie einen entsprechenden Link zum Umweltministerium.

Begriffe im Kontext

99067002261000, Eigenjagd, JAB, Jagdbezirk, Jagdbogen pachten, Jagdgenossenschaft, Jagdpacht, Jagdpächter, Jagdrevier, Pirschbezirk, Revierinhaber, Revier pachten

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