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Tierarzneimittelüberwachung

Details

Bei der Verwendung von Tierarzneimitteln steht der Schutz von Tier und Mensch im Mittelpunkt. Neben der streng überwachten Herstellung von Tierarzneimitteln muss insbesondere der richtige Einsatz gewährleistet sein. Die Anwendung von Tierarzneimitteln durch Landwirte wird durch die Veterinärämter überprüft. In Verbindung mit vorgeschriebenen Wartezeiten zwischen Anwendung und Lebensmittelgewinnung und festgelegten Rückstandshöchstmengen wird ein hohes Maß an Verbraucherschutz angestrebt und ständig weiterentwickelt. Für Nutztiere, die der Erzeugung von Lebensmitteln dienen, bestehen umfangreiche Nachweispflichten über Herkunft, Verbleib und Anwendung von Arzneimitteln.

Im Rahmen der Tierarzneimittelüberwachung werden neben Art, Umfang und Lagerung der vorhandenen Arzneimittel auch die Eintragungen im Bestandsbuch überprüft. In landwirtschaftlichen Betrieben werden zusätzlich nach dem Nationalen Rückstandskontrollplan unangekündigte Proben von lebenden Tieren (beispielsweise Urin, Blut, Milch, Eier) zur Untersuchung auf Rückstände von Tierarzneimitteln entnommen. Positive Befunde können vorübergehende oder endgültige Verwertungs- und Schlachtverbote sowie strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Um die Gesundheit der eigenen Tierbestände zu erhalten, kann es unerlässlich sein, Arzneimittel einzusetzen. Andererseits stellen Arzneimittel als Rückstände in Lebensmitteln ein bekanntes Problem dar. Deshalb werden Tierkörper in Schlachtbetrieben stichprobenartig auf Arzneimittelrückstände untersucht.

Zudem überprüfen wir den Umgang mit Tierarzneimitteln in tierärztlichen Hausapotheken und in Tierhaltungsbetrieben. Hierzu zählt auch die Kontrolle der Erfassung des Einsatzes von Antibiotika in landwirtschaftlichen Mastbetrieben.

Tierbehandler und Einzelhändler von Tierarzneimitteln müssen die Teilnahme am Tierarzneimittelverkehr vor Aufnahme der Tätigkeit dem zuständigen Veterinäramt anzeigen.

Hinweise

Tierheilpraktiker dürfen keine apothekenpflichtigen oder verschreibungspflichtigen Arzneimittel abgeben. Einzelhandelsgeschäfte dürfen frei verkäufliche Tierarzneimittel nur abgeben, wenn der Unternehmer oder eine beauftragte Personen die erforderliche Sachkenntnis nachweist.

Begriffe im Kontext

99110047000000, Medikamtente, TAMG

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