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Selbstorganisiertes Lernen (SOL)

Details

Beim Selbstorganisierten Lernen (SOL) werden den Lernenden Kompetenzen vermittelt, ihren Lernprozess eigenständig zu strukturieren, zu ordnen und zu organisieren. Dabei wechseln sich individuelle und kollaborative (= als Teil eines Lernteams) Lern- und Arbeitsphasen ab.

Bei uns stehen neben medienpädagogischer Anleitung und Begleitung durch das Team des Medienzentrums Lern-Apps, digitale Präsentationsmedien (Smart-Board etc.) und SOL-Tools zur Verfügung.
Steh- und Sitzbereiche, flexible Tischarrangement, digitale und digitalfreie Zonen laden unsere Gäste zum angeleiteten oder freien Ausprobieren ein.

Dieses Angebot richtet sich vor allem an Lehrkräfte und Ausbilderinnen und Ausbilder, aber auch Eltern, Bildungsschaffende und Führungskräfte in Unternehmen.

Lehrende

Beim selbstorganisierten Lernen verändert sich das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden. Nicht die vorbereitete Vermittlung von Wissen, sondern das Ermöglichen von Lernen rückt in den Mittelpunkt des Handelns.

Die Lehrkraft übernimmt die Rolle einer Organisatorin oder eines Organisators einer möglichst produktiven Lernumgebung. Sie stellt den Lernenden alle notwendigen Materialien, individualisierte Aufgaben, Lern-Apps, digitale Medien oder Tools zur Verfügung.

Das gezielte Feedback durch die Lehrkraft, Eltern und Mitschülerinnen und Mitschüler ist beim selbstorganisierten Lernen ein wichtiger Aspekt. Während der lern- oder übungsaktiven Zeiten übernimmt die Lehrkraft eine beratende Funktion für die Schülerinnen und Schüler. Dies kann auch zeitversetzt und in Distanz geschehen.

Lernumgebung

Die Lernumgebung umfasst alle räumlichen, zeitlichen und materiellen Aspekte, die Lernende und ihre Lernziele beeinflussen können. Dazu zählen vor allem die Lernmaterialien (digital, analog oder hybrid) und Lernaufgaben (klassisch vs. selbstorganisiert) sowie ihre jeweilige Gestaltung einer Lernsituation.

Zur Lernumgebung gehört darüber hinaus der sozio-kulturelle Kontext (Bildungsstand, Integration und Inklusion) und die aktuelle Lernsituation (unter anderem technisch, räumliche Voraussetzungen). Auch die Motivation, also die Bereitschaft sich dem Lernen zuzuwenden, hängt von den äußeren Lernbedingungen ab. Erlebt man die Lernumgebung in der man lernt, als angenehm, so wird auch das Lernen selbst als angenehm empfunden.

Nutzen

Ein wesentlicher Vorteil des selbstorganisierten Lernens ist die Erhöhung der individuellen Lern-Freiheiten der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich des „Wann, Was, Wo, Mit wem, Mit welchen Hilfsmitteln?". Selbstorganisiertes Lernen unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung vor allem im Hinblick auf Selbstkompetenz, Methoden- und Medienkompetenz. Selbstorganisiertes Lernen bietet zudem eine ideale Möglichkeit, Präsenz- und Distanzunterricht miteinander zu verzahnen.

Selbstorganisierte und mediengestützte, gleichwohl medienunabhängige Lernkompetenzen ermöglichen eine langfristige und nachhaltige Handlungsbefähigung. Diese ist für die Arbeitswelt und die Berufsbilder der Zukunft unverzichtbar!


Da das Medienzentrum Kreis Lippe einem besonderen medienpädagogischen Anspruch folgt, ist auch unser SkillsLab Digitale Bildung als SOL-Ort gestaltet.

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