Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Fleisch muss als Lebensmittel sicher sein. Deshalb gibt es vor und nach der Schlachtung von Tieren Untersuchungen durch uns.

Ausführliche Beschreibung der Leistung

Wenn Tiere geschlachtet werden sollen, deren Fleisch zum Genuss für Menschen bestimmt ist, müssen diese Tiere vor und nach der Schlachtung amtlich untersucht werden. Dies betrifft:

  • Rinder,
  • Schweine,
  • Schafe,
  • Ziegen,
  • Pferde und andere Huftiere,
  • Geflügel,
  • Hasentiere,
  • Farmwild.

Diese Untersuchungspflicht gilt auch für Hausschlachtungen.

Die amtliche Schlachttier- und Fleischuntersuchung hat das Ziel, Erkrankungen des Menschen durch Verzehr von Lebensmitteln tierischer Herkunft zu verhindern. Gleichzeitig findet im Rahmen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung eine Bekämpfung von Zoonosen durch Rückmeldung von Fleischuntersuchungsbefunden an die Landwirtschaft einerseits und Aussonderung vor der Schlachtung sowie unschädliche Beseitigung erkrankter Tierer bei der Schlachttieruntersuchung andererseits statt.


Durch die obligatorische Untersuchung aller Schlachttiere vor und nach dem Schlachten wird sichergestellt, dass nur gesundheitlich unbedenkliches Fleisch in Verkehr gelangt. Die Tierärzte werden dabei von amtlichen Fachassistenten unterstützt. Schlachtbetriebe unterliegen einer strengen Überwachung, damit das hochwertige, aber in hygienischer Hinsicht besonders empfindliche Lebensmittel Fleisch nicht durch Hygienemängel beeinträchtigt wird.

Für Tiere, die in einen Schlachthof verbracht wurden oder verbracht werden sollen, gilt folgendes:

Als Tierhalter, der ein Tier zu einer Schlachtstätte verbringt, sind Sie verpflichtet, dem Schlachtstättenbetreiber für das Schlachttier Angaben über dessen Gesundheit mitzuteilen. Verwenden Sie dafür das Formblatt "Informationen zur Lebensmittelsicherheit".
Für Schafe und Ziegen müssen Sie zusätzlich ein Begleitpapier als Herkunftsnachweis ausfüllen.
Beides haben wir für Sie unter Formulare verlinkt.

Rechtsgrundlage(n)

Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs (Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung - Tier-LMHV)

Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung - ViehVerkV)

Verordnung zur Regelung bestimmter Fragen der amtlichen Überwachung des Herstellens, Behandelns und Inverkehrbringens von Lebensmitteln tierischen Ursprungs , (Tierische Lebensmittel-Überwachungsverordnung - Tier-LMÜV)

§2a Tier-LMHV für Hausschlachtungen

§2b Tier-LMHV für Wildtiere

ViehVerkV

§7a Tier-LMÜV

Formulare

Weiterführende Informationen

Frist

Schlachtungen müssen Sie mindestens 10 Tage vor dem Schlachttermin bei uns anmelden.

Bei Notschlachtungen müssen Sie uns unverzüglich informieren.

Kosten

Es fallen Kosten an.

Zahlungsweisen:

  • Überweisung

Zuständige Organisationseinheit(en)

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