Erdaufschluss Anzeige

Erdaufschlüsse durch Bodeneingriffe und damit verbundene Gefahren für unser Grundwasser - informieren Sie sich hier.

Ausführliche Beschreibung der Leistung

Gerade im Zusammenhang mt Bauvorhaben können Bodeneingriff das Grundwasser gefährden. Bodeneingriffe erfolgen im diesem Zusammenhang beispielsweise durch Erdarbeiten für:

  • unterkellerte Gebäude,
  • Pfahlgründungen oder
  • Baugrundsondierungen.

Hier wird zum Teil so tief in den Boden eingedrungen, dass die Qualität oder die Fließrichtung des Grundwassers dadurch beeinflusst werden kann. Auch kann durch Bodeneingriffe ein direkter oder indirekter Kontakt zum Grundwasser entstehen. Das kann beispielsweise passieren, wenn Bodenschichten durchstoßen werden, die das darunter liegende Grundwasser vor Verunreinigungen schützen. Jeder Bodeneingriff muss daher bei uns rechtzeitig angezeigt werden.

Um Grundwasserschäden zu vermeiden, gibt es ein zweistufiges Verfahren:

Nach Eingang der Anzeige prüfen wir, ob Grundwasserschäden zu befürchten sind. Ist das nicht der Fall, reicht die Anzeige des Bodeneingriffs aus.

Falls aber Grundwasserschäden zu befüchten sind, müssen Sie eine wasserrechtliche Erlaubnis beantragen.

Erforderliche Unterlagen

Zeigen Sie uns Ihr Bauvorhaben formlos schriftlich oder elektronisch an und fügen Sie bei:

  • Erläuterungen (Grund des Eingriffes, Tiefe des Eingriffs)
  • Lageplan
  • Geologische Einschätzung

Verfahrensablauf

Wir prüfen anhand Ihrer Anzeige, ob eine schädliche Veränderung des Grundwassers zu befürchten ist.

Falls das der Fall ist, der Eingriff aber nicht vermieden werden kann, informieren wir Sie.
In dem Fall müssen Sie für Ihr Vorhaben eine wasserrechtliche Erlaubnis beantragen. In dieser Erlaubnis legen wir dann Maßnahmen fest, die einen Grundwasserschaden verhindern sollen.

Frist

Anzeige bei uns: 1 Monat vor Beginn der Arbeiten

Kosten

Kostenrahmen: EUR 50,00 - 1.000

Zahlungsweisen:

  • Überweisung

Zuständige Organisationseinheit(en)

Datenschutzhinweis

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