Versickerung von Niederschlagswasser Genehmigung

Wollen Sie Regenwasser im Boden versickern lassen? Hier erfahren Sie mehr zu dem Thema

Ausführliche Beschreibung der Leistung

Die Anschlusspflicht an an die öffentliche Kanalisation wird in der Entwässerungssatzung der Kommune geregelt. Unverschmutztes Niederschlagswasser ist grundsätzlich in die Kanalisation einzuleiten. Das gilt für private und gewerbliche Grundstücke.

Eine dezentrale Versickerung oder Einleitung des Niederschlagswassers in ein Gewässer ist nur zulässig, wenn die jeweilige Gemeinde den Grundstückseigentümer von der Überlassungspflicht freigestellt hat und das Niederschlagswasser gemeinwohlverträglich beseitigt werden kann.Ob und unter welchen Voraussetzungen eine gemeinwohlverträgliche Beseitigung des Niederschlagswassers möglich ist, können Sie bei uns klären.
Ob Sie für die Versickerung des Niederschlagswassers eine wasserrechtliche Erlaubnis benötigen, erfahren Sie ebenfalls bei uns

Die Versickerung von Niederschlagswasser kann über eine Mulde, eine Rigole oder ein Rohr-/Rigolensystem erfolgen.Eine wesentliche Voraussetzung für den Bau einer Versickerungsanlage ist die Durchlässigkeit des Bodens, welche in bestimmten Grenzen liegen muss.
Weitere Kriterien sind der Abstand zum Grundwasser sowie zu angrenzenden Bebauungen und Grundstücken.
Bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb einer Versickerungsanlage müssen Sie technische Vorgaben beachten.

Für Flächenversickerungen und Muldenversickerungen sind keine Erlaubnisse erforderlich.


Verschmutztes Niederschlagswasser ist in der Regel einer gesonderten Behandlung zuzuführen.

Rechtsgrundlage(n)

Erforderliche Unterlagen

Bitte legen Sie die folgenden Unterlagen in dreifacher Ausfertigung vor:

  • Antragsvordruck
    Der Antrag muss von Ihnen und eventuell vom Grundstückseigentümer des zu entwässernden Grundstückes unterzeichnet werden
  • Erläuterungsbericht
    1 Vordruck für jede Versickerung und eventuell textliche Ergänzungen
  • Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang der Stadt/Gemeinde
    Schreiben der Stadt/Gemeinde (nur 1-fach vorlegen)
  • Bei Inanspruchnahme von Grundstücken Dritter:
    Grunddienstbarkeit oder Baulast
  • Übersichtspläne und Kartenwerk
    • Entwässerungsplan Maßstab 1 : 500 oder 1 : 1000
      Darstellung der Entwässerungsanlage, der befestigten Flächen, der Gebäude und der Grundstücksgrenze.
      Die an die Einleitung angeschlossenen Flächen bitte deutlich kennzeichnen.
    • Topografische Karte Maßstab 1 : 25.000
    • Deutsche Grundkarte Maßstab 1 : 5.000
      Einleitungsstelle und das zu entwässernde Grundstück kenntlich machen
    • aktueller Katasterauszug Maßstab 1 : 1000 oder 1 : 2000 (nur 1-fach vorlegen)
  • Nachweis der Versickerungsfähigkeit:
    Geohydrologische Stellungnahme für das betroffene Grundstück durch Sachverständigen
  • Bemessung der Anlage:
    Nachweis gemäß DWA-Arbeitsblatt 138
  • Bauwerkszeichnung:
    Zeichnerische Darstellung der geplanten Versickerungsanlage (Grundriss, Längsschnitt, Querschnitt)

Die Karten und den Katasterauszug erhalten Sie beim Katasteramt des Kreises Lippe (Tel: +49 5231 62-752)

Wir bitten Sie, die Antragsunterlagen geheftet und auf DIN A4 gefaltet einzureichen.

Voraussetzungen

Eine dezentrale Versickerung von Niederschlagswasser ist nur zulässig, wenn die jeweilige Gemeinde den Grundstückseigentümer von der Überlassungspflicht freigestellt hat und das Niederschlagswasser gemeinwohlverträglich beseitigt werden kann.

  • Der Unterboden muss versickerungsfähig sein und darf keine stauende Tragschicht im Untergrund enthalten.
  • Durch die Versickerung dürfen keine Schadstoffe in den Boden beziehungsweise in das Grundwasser gelangen.

Formulare

Weiterführende Informationen

Frist

Die wasserrechtliche Erlaubnis ist in der Regel auf 20 Jahre befristet.

Bearbeitungsdauer

rund 4 Wochen

Kosten

Mindestgebühr EUR 200,00

Zahlungsweisen:

  • Überweisung

Zuständige Organisationseinheit(en)

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