Fallkonferenzen im Einwanderungsmanagement

Fallkonferenzen im Einwanderungsmanagement

Eine Fallkonferenz im Zuwanderungsprozess bietet die Möglichkeit, die Kommunikation der einzelnen Behörden und Organisationen zu moderieren, fokussieren und die Abläufe zu beschleunigen.

Ziel der Fallkonferenzen ist es, fallbezogene Lösungsansätze für den Einzelnen oder die Einzelne zu erarbeiten. Es geht darum, mit den am Zuwanderungsprozess beteiligten Akteuren Perspektiven für die Neuzugewanderten zu erarbeiten und aufzuzeigen. Zum Ende einer jeden Fallkonferenz definieren die Beteiligten klar, wir sie den Fall weiter behandeln und welche Schritte sie als nächstes einleiten. Die Ergebnisse der Fallkonferenz werden in einem weiteren Gespräch den Zugewanderten mitgeteilt.

Der gesamte Prozess wird dokumentiert. Fallkonferenzen können von allen professionellen, am Zuwanderungsprozess beteiligten Akteuren (beispielsweise Ausländerbehörde, Jobcenter, Netzwerk Lippe, Städte und Gemeinden, Beratungsstellen) in Lippe bei der Servicestelle Einwanderungsmanagement angeregt werden.

Es ist wichtig, einen strukturierten Beratungsprozess aufzubauen, damit die Fallkonferenz am Ende nicht bloß eine „Feuerwehrfunktion“ hat, sondern schon aktiv eingreifen und gestalten kann, bevor der Fall sich problematisch entwickelt. Deshalb sollte im Vorfeld geklärt sein, welche Themen lösungs- und zielorientiert in der Fallkonferenz bearbeitet werden sollen und welche Akteure dazu beteiligt werden müssen. Es muss eine Erklärung zur Entbindung der Schweigepflicht der Zugewanderten vorliegen.

Kontakt

Für weitere Informationen oder bei Fragen zu dem Projekt, wenden Sie sich bitte an:

A. Schauf
Modellprojekt Einwanderung gestalten NRW, Projektleitung
Felix-Fechenbach-Straße 5
32756 Detmold

T. Frank
Koordination Modellprojekt Einwanderung Gestalten/ Geschäftsführende Stelle „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit"
Braunenbrucher Weg 18
32756 Detmold

Y. Eyidogan
Servicestelle Einwanderungsmanagement
Braunenbrucher Weg 18

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