Sozialer Arbeitsmarkt

Nachhaltige Arbeitsplätze in Lippe

Unter dem Motto „Sozialer Arbeitsmarkt – ein Gewinn für Alle“ will das Jobcenter bis zu 1000 Arbeitsplätze in Lippe schaffen. Zudem entsteht ein Experimentierraum für innovative Beschäftigungsfelder. Ziel des Projekts ist die Bereitstellung von nachhaltigen Arbeitsplätzen für Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt schwer zu vermitteln sind. Das Vorhaben ist im Zukunftskonzept Lippe 2025 des Kreises verankert.

Die erste Bilanz des kreisweiten Projekts ist positiv. Die bisher geschaffenen Stellen wurden bei kommunalen Arbeitgebern, Beschäftigungsträgern, Wirtschaftsbetrieben, Vereinen oder in Kirchen geschaffen. Besonders in Leopoldshöhe ist der Soziale Arbeitsmarkt inzwischen gut angelaufen. Die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen hat in der Gemeinde Tradition: Seit über 20 Jahren beteiligt sich Leopoldshöhe an Programmen der Arbeitsagentur und des Jobcenters. Mit dem aktuellen Teilhabechancengesetz ergeben sich nun neue Möglichkeiten: Einige Männer aus Russland, dem Irak und vor allem aus Leopoldshöhe selbst konnten beim Bauhof in Arbeit gebracht werden. Sie reinigen frequentierte Plätze in der Gemeinde, kümmern sich um die Außenanlagen von Schulen und Kindergärten oder pflegen Spiel- und Sportstätten. Aufgrund ihres Alters oder gesundheitlicher Probleme hatten die Langzeitarbeitslosen Probleme, auf dem ersten Arbeitsmarkt einen regulären Job zu finden.

Das seit 2019 eingeführte Teilhabechancengesetz fördert sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt. Das Gesetz unterscheidet sich von bisherigen Programmen durch die Höhe und Dauer der Förderung. Zudem können alle Arbeitgeber bei der Vermittlung der Arbeitslosen einbezogen werden. Arbeitgeber erhalten für maximal fünf Jahre einen Lohnkostenzuschuss.

Im Gegensatz zu anderen Städten und Kreisen zeichnet den Kreis Lippe die Einbindung des Teilhabechancengesetzes in ein Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung und zum Ausbau eines Sozialen Arbeitsmarktes in der Region aus. Die Maßnahme in Leopoldshöhe wird finanziert durch das Jobcenter unter anderem aus Bundesmitteln sowie durch die Gemeinde. Das Jobcenter wird den „Sozialen Arbeitsmarkt“ weiter in den Städten und Gemeinden vorstellen, verbunden mit einer Beratung und gemeinsamem Austausch zu möglichen Projekt- beziehungsweise Beschäftigungsideen vor Ort.

Weitere Informationen zum Sozialen Arbeitsmarkt

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