Mit dem Projekt „Lernen durch Spielen“ setzt der Kreis Lippe ein starkes Zeichen für gelingende Übergänge, alltagsnahe Förderung und eine nachhaltige Spielkultur in Bildungseinrichtungen.

Das Projekt wurde Anfang 2025 im Kreis Lippe eingeführt, um den pädagogischen Einsatz von Gesellschafts- und Lernspielen in Kindertageseinrichtungen und Schulen systematisch zu fördern.
Es basiert auf einem Ansatz, der von der Sozialpädagogin Dorothea Ruh entwickelt und durch den Verein Lernen durch Spielen e. V. verbreitet wurde. Im Kreis Lippe wird dieser Ansatz mit regionaler Steuerung und zusätzlichen Schwerpunkten weitergeführt.
„Spielen ist keine Pause vom Lernen – es ist Lernen.“
Das Projekt Lernen durch Spielen nutzt Spiele nicht als Freizeitbeschäftigung, sondern als wirksame Methode zur:
So entsteht eine gemeinsame Bildungsstrategie, die Kitas, Schulen und pädagogisches Personal auf neue Weise verbindet.
Das langfristige Ziel: Spielen als fester Bestandteil der Lernbiografie jedes Kindes.
Seit Beginn 2026 ist die Grundschule Lemgo West Beratungsschule für das Projekt "Lernen durch Spielen" in Lippe. Ansprechpartnerin ist Britta Wöstenfeld.
Die Beratungsschule unterstützt das Projekt beim jährlichen Austauschtreffen und berät Bildungseinrichtungen zu Fragen der Umsetzung.
Zudem finden dort auch Qualifizierungen statt und es können Hospitationen durchgeführt werden.
Neue Projektideen und Spieleangebote werden dort ausprobiert und können bei positiver Umsetzungsgestaltung anschließend als Angebot ins Projekt aufgenommen werden.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Beratungsschule:
Bewerben Sie sich mit Ihrer Einrichtung für eines der Angebote. Alle Voraussetzungen und die Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite.
Mit dem gleichen Regel-Spiel-Paket für Kita und Grundschule werden Gestaltungsmöglichkeiten für den Übergang vom informellen zu formellen Lernen aufgezeigt.
Bildungseinrichtungen werden dabei unterstützt, eine Spielekultur und Spielestruktur in ihrer Einrichtung zu etablieren. Die Kinder aus den kooperierenden Einrichtungen besuchen sich gegenseitig und spielen gemeinsam.
Durch das Spiel werden umfassende Kompetenzen gefördert. Im Bereich der sozialen und personalen Entwicklung, der kognitiven und der motorischen Entwicklung.
Das Angebot richtet sich an Verbünde aus Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und OGS.
Das Projekt BaFö (Basiskompetenzen fördern durch Spielen) nutzt Gesellschaftsspiele als zentrales Instrument, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Spielen und Lernen, mit Blick auf die individuelle Förderung der Kinder.
Das Angebot fördert den gezielten Einsatz von Spielen in der Schuleingangsphase, um Lernprozesse positiv zu begleiten und Kinder frühzeitig in ihren Basiskompetenzen zu stärken.
Dazu gehören: Wahrnehmung, Feinmotorik, Logik, Planung, Gedächtnis, Bewegung sowie sprachliche und mathematische Grundkompetenzen.
Es richtet sich an Sozialpädagogische Fachkräfte und Schulsozialarbeitende in der Schuleingangsphase, die die Klassenlehrkräfte in der Förderung unterstützen. Sie richtet sich auch an Lehrkräfte an Förderschulen.

Kinder und Jugendliche entdecken bei diesem Angebot spielerisch neue Möglichkeiten der Begegnung. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Spielen, das verbindet, Sprachbarrieren überwindet und soziales Lernen fördert.
Gerade in der Schulzeit in der Kinder nicht nur körperlich, sondern auch emotional und sozial wachsen, sind gemeinsame Spiele ein wertvoller Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung.
Das Angebot Miteinander ins Spiel kommen bietet die Chance des sozialen Miteinanders und kann helfen, dem Alleinsein entgegenzuwirken und Einsamkeit zu überwinden.
Kinder und Jugendliche verschiedener Herkunft, Sprache und Lebenssituation lernen durch das Spielen nicht nur soziale Regeln, sondern auch gegenseitige Rücksichtnahme und Kooperation.
Regelmäßige Spielzeiten, geschulte Spielexperten und Begegnungen zwischen unterschiedlichen Gruppen bilden den Kern.
Das Angebot richtet sich an Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie an Pädagoginnen und Pädagogen aus Grundschulen, weiterführenden Schulen und der OGS.



