23.09.2019

Weitere Untersuchungsergebnisse nach Brand in Bad Salzuflen: Bisher sehr geringe und unbedenkliche Werte 

Nach dem Brand einer Lagerhalle im Bad Salzuflener Ortsteil Schötmar hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) weitere Ergebnisse der Untersuchungen zur Verfügung gestellt. Mit der abschließenden Bewertung der Beprobung des Löschwassers beziehungsweise der Proben aus Bega und Werre wird im Lauf dieser Woche gerechnet.

Die Ergebnisse der genommenen Wischproben zeigen keine bedenklichen Zusatzbelastungen durch die Rauchgase und brandbedingten Partikel. Eine Rauchsäule hatte sich über die Ortsteile Schötmar, Werl und Biemsen-Ahmsen ausgebreitet. Die Ergebnisse der Proben weisen für alle untersuchten Schadstoffe sehr geringe und daher unbedenklich Werte auf.

Zum vorsorglichen Gesundheitsschutz veröffentlichte der Bevölkerungsschutz nach dem Brand verschiedene Handlungsempfehlungen. Diese boten eine Orientierung für die Bürger in den Ortsteilen Schötmar, Werl und Biemsen-Ahmsen. Betroffene Flächen, Spielgeräte oder Gartenmöbel und Lebensmittel sollten aus hygienischen Gründen weiterhin gereinigt werden.

Erste Untersuchungsergebnisse nach Brand in Bad Salzuflen – Bevölkerungsschutz erweitert Handlungsempfehlungen für die Bürger (Meldung 24. September 2019)

Nach dem Brand einer Lagerhalle im Bad Salzuflener Ortsteil Schötmar liegen die ersten Ergebnisse vor. Eine Rauchsäule hatte sich über die Ortsteile Schötmar, Werl und Biemsen-Ahmsen ausgebreitet. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) untersucht zurzeit die Proben aus Lippe und übermittelte einen Kurzbericht. In der Lagerhalle befanden sich diverse Stoffe und Materialien darunter Holzplatten, Gasflaschen, Öl und Gaserzeugnisse und Kunststoffe. Im Zuge der voranschreitende Nachlöscharbeiten kam der Verdacht auf, dass die vorgefunden Eternitplatten Asbest enthalten könnten. Das LANUV untersuchte auch Eternitplatten vom Brandort. In der Luft wurde kein Asbest gemessen.

Zum vorsorglichen Gesundheitsschutz wird empfohlen, bei sichtbaren Brandverwehungen und für sichtbare verunreinigt Objekte, folgende Handlungsempfehlungen zu beachten:

Die Partikel nicht mit bloßen Händen anzufassen, sondern Handschuhe zu verwenden und die Partikel über die Restmülltonne zu entsorgen.

Verschmutzte Spielgeräte und Gartenmöbel ebenfalls gut reinigen und Spielsand gegebenenfalls über die Restmülltonne entsorgen.

Verschmutztes Wasser in Planschbecken und Swimmingspools sollte ausgetauscht werden.

Hundehalter sollten darauf achten, dass ihre Hunde in dem Bereich keine Partikel fressen.

Der Verzehr von Obst und Gemüse ist unkritisch, wenn es gut gereinigt werden kann. Dieses sollte gut abgewaschen, wenn möglich geschält, werden.

Die Stadt Bad Salzuflen wird in den entsprechen Ortsteilen auf öffentlichen Spielplätzen sowie in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche den Spielsand vorsorglich austauschen.

Für Rückfragen steht der Bürgerservice des Kreises Lippe als Ansprechpartner unter 05231 / 62-300 zur Verfügung.

Brand in Lagerhalle in Bad Salzuflen: Bevölkerungsschutz gibt Empfehlungen für Bürger (Meldung 23. September 2019)

Am Samstagabend brannte eine Lagerhalle in Bad Salzuflen, Ortsteil Schötmar im Kreis Lippe. Durch die starke Rauchentwicklung entstand eine Rauchwolke, die über die Ortsteile von Bad Salzuflen in Richtung Herford gezogen ist und sich auflöste.

Die Feuerwehr rückte am Samstag in Bad Salzuflen aus und überprüfte mit Messwagen eine mögliche Belastung der Luft, hat hierbei aber keine nennenswerten Schadstoffe gemessen. Die Ergebnisse der Luftmessung sind unbedenklich.

Der Ruß sank allerdings auch bis auf den Boden nieder. Die Feuerwehr hat Proben genommen und zur Laborauswertung gegeben. Das Ergebnis liegt aktuell noch nicht vor.

Der Kreis Lippe gibt vorsorglich folgende Empfehlungen für die Bürgerinnen und Bürger:

Frisch geerntetes Obst und Gemüse aus dem Anbau im betroffenen Bereich sollte nur sorgfältig gewaschen und geschält gegessen werden.
Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben.
Eine Gefährdung von Personen, die mit den Niederschlägen in Kontakt gekommen sind, ist nicht anzunehmen. Ein Einatmen der Stäube sollte dennoch vermieden werden.

Für Rückfragen steht der Bürgerservice des Kreises Lippe als Ansprechpartner unter 05231 / 62-300 zur Verfügung.