02.07.2019

Schüler bauen Strandbuggys im Erfahrungsraum.MINT - In drei Workshops werden Jugendliche für Jobs in der Kunststoffindustrie begeistert

Bohren, Ablängen und Sägen gehörten noch zu den einfachen Tätigkeiten, die zwei Schülergruppen der Heinrich-Drake-Ganztagsschule aus Lemgo und eine Schülergruppe der Heinz-Sielmann-Schule aus Oerlinghausen durchführen mussten, um am Ende einen Strandbuggy aus Kunststoff gefertigt zu haben. Stolz präsentierten sie nun zum Abschluss der Workshops vom zdi-Zentrum Lippe.MINT den eigenen Strandbuggy. Dabei hat die Bastelei der Jugendlichen aus den siebten und achten Klassen einen durchaus ernsten Hintergrund: Die in Lippe starke Kunststoffindustrie sucht Nachwuchs.

„Der Beruf Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik ist ein attraktiver Beruf mit vielen Ausbildungsplätzen in Lippe. Wir müssen den jungen Menschen die Tätigkeiten und Möglichkeiten in diesem Beruf näherbringen, damit sich mehr von ihnen für diese Ausbildung entscheiden“, teilt Carsten Kießler, Leiter des Instituts für die Kunststoffwirtschaft, mit.

„Wir können in unserem Erfahrungsraum.MINT typische Tätigkeiten aus verschiedenen Berufen abbilden. Die Schüler erfahren so, ob sie Spaß daran haben und ob sie die Anforderungen gut bewältigen können. Im Idealfall sind Vertreter von Unternehmen mit dabei, die die Jugendlichen beobachten und für ein Praktikum einladen können. Und Spaß macht das auch noch“, fügt Thomas Mahlmann vom zdi-Zentrum Lippe.MINT hinzu.

Die Workshops werden durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Erfahrungsraum.MINT - Schüler bauen Strandbuggys (3)

Carsten Kießler vom Institut für die Kunststoffwirtschaft (rechts) mit Peter Müller von der Heinz-Sielmann-Schule mit den stolzen Strandbuggybauern. Foto: zdi-Zentrum Lippe.MINT