Eingriffe in die Natur

Abgrabungen Abgrabungen: Der Abbau von Bodenschätzen ist meist schon von weitem als Eingriff in Natur und Landschaft zu erkennen. Im Kreis Lippe werden Sand, Kies, Kalkstein und Ton abgebaut. Abgrabungen sind allgemein genehmigungspflichtig. Solche Vorhaben werden nur mittels umfangreicher Genehmigungsverfahren nach Abgrabungsrecht oder in Planfeststellungsverfahren nach Wasserrecht zu gelassen. >
Artenschutz in der Eingriffsregelung Artenschutz in der Eingriffsregelung: Bei Bau- und Abbruchvorhaben im Innen- und Außenbereich können geschützte Tierarten betroffen sein. Der Bauherr muss darlegen, welche geschützten Arten im Wirkungsbereich des Bauvorhabens vorkommen (können) und ob durch das Vorhaben diese beeinträchtigt, gestört oder getötet werden. >
Bauen Bauen: Bei der Errichtung von Wohnhäusern, Garagen, Carports, Parkplätzen, Erdwällen, Ställen, Biogasanlagen, u.ä. werden Flächen neu versiegelt, das Landschaftsbild verändert und oftmals der Lebensraum von Tieren und Pflanzen vernichtet. Dies stellt einen Eingriff in Natur und Landschaft dar, der auf der Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und des Landesnaturschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen (LNatSchG NW) ausgeglichen werden muss. >
Kompensationsflächen Kompensationsflächen: "Eingriffsverursacher" sind per Gesetz verpflichtet, die Eingriffe in Natur und Landschaft zu kompensieren und Ausgleichs- und Ersatzflächen bereitzustellen. Unter Kompensationsflächen versteht man Flächen, die zum Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft ökologisch aufgewertet werden. >
Ökokonto Ökokonto: Als Ökokonto wird die gezielte Bevorratung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bezeichnet, die bei späteren Eingriffen in Natur und Landschaft als Kompensationsmaßnahmen angerechnet werden können. Mit Hilfe des Ökokontos können vorgezogen durchgeführte Maßnahmen dokumentiert und verwaltet werden, bis sie einem Eingriff zugeordnet werden können. >
Windkraftanlagen Windkraftanlagen: Dir Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2020 um 25% zu reduzieren. Dies bedingt u.a. eine Steigerung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Windkraft stellt hierbei die tragende Säule der erneuerbaren Energien dar. Bei der Errichtung von Windkraftanlagen sind unter anderem auch die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu berücksichtigt. >