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Frauenerwerbstätigkeit und Fachkräfteentwicklung


Wie sollten zukunftsweisende Ansätze aussehen, um die Erwerbsbeteiligung von Frauen weiter nach vorn zu bringen? Welche Rahmenbedingungen sind vor Ort zu schaffen, um berufliche Chancengleichheit dauerhaft zu verankern? Auf Initiative des NRW-Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter haben sich alle Kreise und kreisfreien Städte in Ostwestfalen-Lippe zum „Kompetenzzentrum Frau und Beruf in OWL“ unter dem Dach der OstWestfalenLippe GmbH zusammengeschlossen. Hier werden Konzepte für Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam mit allen relevanten Partnern vor Ort erarbeitet, die dazu beitragen sollen, berufliche Chancengleichheit zu verbessern, berufliche Entwick-lungsmöglichkeiten und Aufstieg von Frauen zu fördern sowie die Erwerbsbeteiligung von Alleinerziehenden, Frauen mit Migrationshintergrund und Berufsrückkehrerinnen zu stärken.

Auch kleinere Unternehmen gehen im Kreis Lippe zunehmend eigene, innovative Wege bei der Gewinnung von Nachwuchskräften und kooperieren verstärkt mit Schulen und Hochschulen. Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels ist es für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit entscheidend, gut qualifizierte weibliche und männliche Fachkräfte zu gewinnen, im Unternehmen durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen zu halten und durch Weiter-bildung zu entwickeln. Attraktive Arbeitsplätze zeichnen sich aus Sicht qualifizierter Bewerber/innen zunehmend durch eine moderne Arbeitsorganisation und flexible Arbeitszeitgestaltung aus, wie auch durch innovative Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie, der Pflege von Angehörigen und Beruf. Dies trifft gleichermaßen auf die heutigen Bedürfnisse von weiblichen und männlichen Fachkräften.

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Veranstaltung: Pflegefachtagung am 22.05.2013  hier >