Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Hier halten wir Sie zur Situation in Lippe auf dem Laufenden

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 11.422 bestätigte Coronafälle, damit sind seit gestern 33 weitere Infektionen bekannt. 314 Personen sind verstorben. Aktuell sind 275 aktive Coronafälle in Lippe bekannt, denn 10.833 Personen sind als wieder genesen in der Statistik erfasst. Seit dem 6. März wurden bisher 44.709 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 43,5 (Stand: Mittwoch, 3. März 2021).

An einigen Orten gilt im Kreis Lippe eine Mund-Nasenschutz-Pflicht. Diese wurde bis einschließlich zum 7. März 2021 verlängert.  Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Aktuelle Hinweise zur Quarantäne-Pflicht finden Sie hier

Der Kreis Lippe pflegt ein Dashboard, in dem die wichtigsten Kennzahlen und Grafiken zur Corona-Pandemie in Lippe in einer Übersichtsseite zusammengefasst und aktualisiert werden. Dort finden Sie auch die tagesaktuellen Zahlen für den Kreis Lippe und für die Städte und Gemeinden grafisch aufbereitet:

Impfung gegen das Coronavirus

Aktuelle Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus und zum aktuellen Stand in Lippe finden Sie ab sofort hier:

Corona-Kontaktformular für Kontaktpersonen

Sie vermuten, Kontaktperson zu jemandem zu sein, der positiv auf das neue Coronavirus getestet wurde? Nutzen Sie gern folgendes Kontaktformular:

Tabellarische Übersicht der Zahlen in den Städten und Gemeinden

Hier finden Sie die Zahlen für die Städte und Gemeinden tabellarisch aufbereitet (Stand: 01.03.2021):


bestätigte Infektionenwieder genesenTote
Kreis Lippe gesamt1138910801314
Augustdorf5655399
Bad Salzuflen1949185359
Barntrup2332077
Blomberg66463322
Detmold2550241651
Dörentrup1391334
Extertal1891669
Horn-Bad Meinberg62259718
Kalletal35633320
Lage1387133334
Lemgo1371131042
Leopoldshöhe42740811
Lügde1421317
Oerlinghausen3903649
Schieder-Schwalenberg2452249
Schlangen1601543

Übersicht: Welche Information finde ich wo?

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Klicken Sie einfach auf die jeweilige Überschrift, dann klappt sich der Inhalt mit den gewünschten Informationen auf. 

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Wo gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht im Kreis Lippe?

Die Maskenpflicht gilt in den ausgewiesenen Straßenzügen grundsätzlich werktags (Montag bis Samstag, außer Feiertage) zwischen 6 und 20 Uhr. Sofern die Uhrzeit in den einzelnen Städten und Gemeinden abweicht, ist dies in der Auflistung deutlich gemacht. In den genannten Bereichen gilt die Maskenpflicht grundsätzlich für alle Personen, die sich dort aufhalten.

Ausnahmen von der Maskenpflicht: Ausnahmen gelten für Personen in und auf Fahrzeugen sowie auch Rad- oder Rollerfahrende, Kinder bis zum Schuleintritt sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können – dies ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen. Die Alltagsmaske kann in den genannten Bereichen in Ausnahmefällen vorübergehend abgelegt werden. Zu den Ausnahmen gehört zum Beispiel eine notwendige ärztliche Behandlung, die Kommunikation mit gehörlosen oder schwerhörigen Menschen sowie die notwendige Einnahme von Speisen und Getränken.

Hier eine Übersicht der Bereiche in den Städten und Gemeinden im Kreis Lippe, in denen eine Alltagsmaske getragen werden muss:

Augustdorf

Straßen:

Bereich Pivitsheider Straße von Einmündung Stukenbrocker Straße bis zum Kreisverkehr mit angrenzenden Parkflächen
Rosenstraße mit angrenzenden Parkflächen

Sonstiges:

Parkplatz Freizeitgelände Schlingsbruch
Parkplätze am Schlingweg
Parkplatz unterhalb der Realschule am Rodelberg
Parkplatz WINEO-Arena am Inselweg

Auf folgenden Parkplätzen täglich von 6 bis 20 Uhr:
Parkplatz der Baptisten Brüdergemeinde an der Haustenbecker Straße
Parkplatz der Evangeliums Christen Gemeinde am Imkerweg
Parkplatz der Ev. Freikirche an der Pivitsheider Straße

Bad Salzuflen
Ortsteil Salzuflen

Straßen:
Am Schliepsteiner Tor gesamter Bereich
Parkstraße ab Hausnummer 4 bis 48
Bleichstraße ab Hausnummer 2 (Einmündung Parkstraße)
bis Eckgrundstück Einmündung Wenkenstraße
Lange Straße ab Hausnummer 1 bis 67
Dammstraße ab Eckgrundstück Einmündung Lange Straße
bis Eckgrundstück Einmündung Wenkenstraße
Millaupromenade gesamter Bereich
Im Ort gesamter Bereich
Am Herforder Tor ab Eckgrundstück Einmündung Lange Straße bis Hausnummer 1
Steege gesamter Bereich
Am Markt gesamter Bereich
Wenkenstraße ab Eckgrundstück Einmündung Steege/AmMarkt bis Hausnummer 29
Obere Mühlenstraße gesamter Bereich
Untere Mühlenstraße gesamter Bereich
Osterstraße von Hausnummer 27 bis 70

Parkplätze:

Bahnhof (Bahnhofstraße 41)
Martin-Luther-Straße (Martin-Luther-Straße 2)
Mauerstraßen (Mauerstraße)
Riestestraße (Riestestraße)
Roseneck (Sophienstraße)
Vitasol I (Extersche Straße)
Vitasol II (Forsthausweg)

Ortsteil Schötmar

Straßen:

Markt Schötmar gesamter Bereich
Begastraße ab Hausnummer 2 bis 28
Krumme Weide ab Hausnummer 30 bis 59
Schloßstraße ab Einmündung Vehrlingstraße Eckgrundstück; Hausnummer 13 bis Einmündung Aechternstraße; Eckgrundstück Hausnummer 30
Schülerstraße ab Hausnummer 1 bis 13
Ladestraße ab Hausnummer 1 bis Eckgrundstück
Einmündung Begastraße/Krumme Weide

Parkplätze:

Parkplatz am Schloß (Heldmanstraße 6-9)
Pfarrkamp (Pfarrkamp 6)
Ladestraße (Ladestraße 1)
Montessoriweg (Montessoriweg 2)
Vehrlingstraße (ggü. Vehrlingstraße 7)

Barntrup

keine Maskenpflicht

Blomberg

keine Maskenpflicht

Detmold

Täglich in der Zeit von 6 bis 20 Uhr:
Straßen:

Bruchstraße (Marktplatz – Paulinenstraße)
Exterstraße
Krumme Straße
Lange Straße (Hasselter Platz – Hornsches Tor)
Rosental
Marktplatz
Schlossplatz
Schülerstraße
Unter der Wehme

Dörentrup

keine Maskenpflicht

Extertal

keine Maskenpflicht

Horn-Bad Meinberg

Straßen:

Kitas: 100 m vor dem Zugang (Montag bis Freitag von 7 bis 16:30Uhr )
Am Müllerberg
Am Waldstadion
Gebrüder-Künnemeyer-Straße
Golfweg
Karlsbader Straße
Karolinenweg
Molkenberg
Südholzweg
Silbergrund

Kalletal

Straßen:

Lemgoer Straße Haus Nr. 1 – 34
Rintelner Straße Haus-Nr. 1 – 23

Lage

Am Drawen Hof (einschließlich Parkplatz)
Bergstraße
Friedrichstraße zwischen Einmündung Lange Straße und Einmündung Rhienstraße
Gerichtstraße zwischen Marktplatz und Einmündung Hellmeyerstraße
Lange Straße zwischen Einmündung Friedrich-Petri-Straße/Stauffenbergstraße und Einmündung Friedrichstraße/Bruchstraße
Meierstraße
Clara-Ernst-Platz
Marktplatz
Parkplatz Am Drawen Hof

sowie auf allen Parkplätzen und Parkhäusern, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- und Kundenverkehrs von Institutionen, Einrichtungen oder Gewerbetreibenden (z.B. Friedhöfe, Schulen, Kindergärten, Kirchen etc. ) zugänglich sind

Lemgo

Täglich in der Zeit von 07:00 bis 21:00 Uhr:
Außenflächen der PHOENIX CONTACT arena nebst Parkplätzen und Freiflächen
Wiese hinter der der PHOENIX CONTACT arena (siehe Karte in der Anlage zum Kreisblatt Nr. 11 aus 202)
Außenflächen des Hanseberufskollegs und Außenflächen des Grundstücks Johannes-Schuchen Str. 3 sowie der Sporthalle (Flurstück 531)
Johannes-Schuchen Str. ab Kreuzung Bunsenstraße in gerader Verlängerung bis zum Grundstück Johannes-Schuchen Str. 3 sowie der Sporthalle (Flurstück 53)
Bunsenstraße ab Kreuzung Liebigstraße bis einschließlich Kreuzung Johannes-Schuchen Str.

Eine Karte mit den betroffenen Bereichen ist in der Anlage des Kreisblatts Nr. 11 aus 2021 enthalten. Die zeichnerische Darstellung geht der textlichen Beschreibung vor.

Leopoldshöhe

keine Maskenpflicht

Lügde

keine Maskenpflicht

Oerlinghausen

keine Maskenpflicht

Schieder-Schwalenberg

keine Maskenpflicht

Schlangen

Straßen:

Montag bis Freitag, jeweils von 6 bis 18 Uhr
Alte-Rothe-Straße 19 Parkplatz „Kita Alte-Rothe“ und Zuwegung zur Kindertagesstätte (auch Zuwegung von der Schützenstraße)

Badstraße Parkplatz „Sportplatz Am Rennekamp“ einschließlich Zuwegung zur „Kita Regenbogen“
Gartenstraße 12 Parkplatz „Kita Gartenstraße“ einschließlich Zuwegung zur Kita (auch von und zur Kohlstädter Str.)
Lindenstraße 83 c Parkplatz „Kita Arche Noah“ einschließlich Zuwegung zur Kita
Rosenstraße 11 – 13 einschließlich Bushaltestelle Bürgerhaus und Parkplatz vor der Musikschule

Ortsteil Kohlstädt 

Montag bis Freitag, jeweils von 6 bis 18 Uhr
Am Kuhlhof 4 Parkplatz "Kita Strothestrolche" einschließlich Zuwegung zur Kita

Ortsteil Oesterholz-Haustenbeck

Montag bis Freitag, jeweils von 6 bis 18 Uhr
Zur Kammersenne Parkplatz "Zur Kammersenne" einschließlich Zuwegung zur "Sternschnuppe"
Zuwegung zum Jugendtreff

Lockdown in der Corona-Pandemie: Diese Maßnahmen gelten ab dem 25. Januar 2021

Bitte beachten Sie: Hier geben wir lediglich einen kurzen, beispielhaften Überblick, welche Maßnahmen das Land NRW in der Coronaschutzverordnung festgelegt hat.

Weitere Informationen über die in NRW geltenden Maßnahmen finden Sie unter www.land.nrw/corona, dort finden Sie auch die Coronaschutzverordnung, in der die Regeln festgelegt sind.

Für Fragen dazu, wie die Maßnahmen ganz konkret bei Ihnen vor Ort umgesetzt werden, wenden Sie sich an das Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Alltagsmaske, medizinische Maske

In folgenden Fällen muss eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske, FFP2-Masken oder vergleichbare Maske (KN95/N95) getragen werden:

  • Einzelhandel, Supermärkte
  • in Arztpraxen und vergleichbaren Praxen, in denen medizinische Dienstleistungen erbracht werden
  • im ÖPNV
  • bei Gottesdiensten und anderen Versammlungen zur Religionsausübung

Kinder unter 14 Jahren können auch eine Alltagsmaske tragen, wenn sie aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können.

Davon abgesehen bleiben die bisherigen Regelungen zum Tragen einer Alltagsmaske bestehen, z.B. auf Parkplätzen vor Supermärkten/ Einzelhandel sowie auf den Zuwegungen zu den Geschäften innerhalb einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang, bei zulässigen Bildungsveranstaltungen und sonstigen Veranstaltungen und Spielplätzen sowie auf weiteren Orten unter freiem Himmel, für die die örtlichen Behörden eine Maskenpflicht erlassen haben. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.land.nrw/corona.

Heimarbeit und Maskenpflicht bei der Arbeit

  • In Betrieben, Unternehmen, Behörden und sonstigen Arbeitsstätten gelten die Vorgaben zur Kontaktreduzierung. Wo möglich, soll Heimarbeit angeboten und ermöglicht werden.
  • In geschlossenen Räumen muss mindestens eine Alltagsmaske getragen werden, mit Ausnahme des konkreten Arbeitsplatzes (sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird).

Kontaktverbot

  • Partys und ähnliche Feiern sind generell untersagt
  • Das Kontaktverbot bleibt zunächst aufrecht erhalten, insbesondere das Abstandsgebot
  • Im öffentlichen Raum ist der Verzehr von alkoholischen Getränken untersagt
  • In der Öffentlichkeit muss weiterhin ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden (siehe )
  • Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und maximal einer weiteren Person erlaubt (dessen Kinder, die betreut werden müssen, nicht einbezogen)

Die Überprüfung liegt bei den Ordnungsbehörden und der Polizei. Verstöße können mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro oder einer Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren geahndet werden.

Mindestabstand

In bestimmten Fällen kann der Mindestabstand (1,5 Meter zu anderen Personen) unterschritten werden. Dies gilt zum Beispiel,

  • wenn sich Personen des eigenen Hausstands treffen (ohne Personenbegrenzung)
  • wenn sich Angehörige des eigenen Haushalts mit maximal einer weiteren Person treffen (dessen Kinder, die betreut werden müssen, nicht einbezogen)
  • wenn dies zur Begleitung oder Betreuung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen erforderlich ist (Sonderregelungen gelten teilweise zum Beispiel auch für Kindertageseinrichtungen, Schulen oder Ganztagsbetreuung - informieren Sie sich hierzu bitte beim Land)
  • durch Kinder bei der Nutzung von Spielplätzen im Freien
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz
  • zwischen nahen Angehörigen bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen
  • wenn zur vollständigen Verhinderung von Tröpfcheninfektionen geeignete Schutzmaßnahmen vorhanden sind oder die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske nach § 3 besteht.

Eingeschränkter Bewegungsradius und weitere Maßnahmen ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 200

Der angekündigte Bewegungsradius von 15 Kilometern bei einer Inzidenz von über 200 ist derzeit nicht in der Coronaschutzverordnung enthalten. Der Bewegungsradius kann aber angeordnet werden, wenn ein Kreis oder eine Stadt den 7-Tages-Inzidenzwert von 200 überschreitet. Die Kreise und Städte, für die aktuell der eingeschränkte Bewegungsradius gilt, sind in der Coronaregionalverordnung des Landes (zu finden unter www.land.nrw/corona) festgelegt. Der Kreis Lippe ist aktuell nicht davon betroffen. 

Sie möchten in einen Kreis oder in eine Stadt einreisen, für die der Bewegungsradius von höchstens 15 Kilometern gilt? Dann beachten Sie bitte: Sie dürfen nur in die betroffenen Gebiete „einreisen“, wenn ihr eigener Wohnort nicht mehr als 15 Kilometer vom Ziel in dem betroffenen Gebiet entfernt ist. 

Ausnahmen sind erlaubt in folgenden Fällen:

  • Arbeit, Weg zur Kita, Schule
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Besuche bei engen Familienmitgliedern/ Lebensgefährten
  • Medizinische/ pflegerische Leistungen

Veranstaltungen und Versammlungen

Gottesdienste:
Auch Kirchen und Religionsgemeinschaften sollen sich (laut Verordnung des Landes) an den Regelungen der Coronaschutzverordnung orientieren.

  • Sie entscheiden unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens vor Ort, inwieweit Versammlungen in Präsenz durchgeführt werden können, informieren die Behörden vor Ort und sollen zu einer vorherigen Anmeldung verpflichten, wenn zu erwarten ist, dass die Besucherzahlen die verfügbaren räumlichen Kapazitäten an ihre Grenzen bringen
  • Sie sollen die Einhaltung des Mindestabstands sichern, die Teilnehmerzahl begrenzen, die Teilnehmer von Versammlungen zur Religionsausübung verpflichten, auch am Sitzplatz eine medizinische Maske zu tragen, Kontaktdaten der Teilnehmer erfassen sowie auf Gemeindegesang verzichten.
  • Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmenden müssen spätestens zwei Werktage im Voraus bei der zuständigen Behörde (dem Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde) anzeigen.

Weitere Veranstaltungen und Versammlungen:

  • Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen sind unzulässig. Für Proben und Konzerte im Rahmen der Berufsausübung (ohne Publikum) können Ausnahmen gelten. Wenden Sie sich für weitere Details an das Land NRW oder an das Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde
  • Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind untersagt.
  • Der Betrieb von Autokinos, Autotheatern und ähnlichen Einrichtungen ist zulässig, wenn der Abstand zwischen den Fahrzeugen mindestens 1,5 Meter beträgt.
  • Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind untersagt.

Zulässig sind:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen und nicht auf die Zeit nach dem 14. Februar 2021 verlegt werden können (weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Coronaschutzverordnung)
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften, Parteien oder Vereinen unter bestimmten Auflagen und nur, wenn die Sitzung aus triftigem Grund nicht in der Zeit nach dem 14. Februar 2021 durchgeführt werden kann und in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss: Informieren Sie sich bitte in der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung oder bei dem Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde, was bei der Durchführung zu beachten ist.
  • Veranstaltungen zur Jagdausübung unter bestimmten Bedingungen und Auflagen: Informieren Sie sich bitte in der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung oder bei dem Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde, was bei der Durchführung zu beachten ist. Weitere Informationen finden Sie auch hier: .
  • Beerdigungen und standesamtliche Trauungen.

Die behördliche Zulassung setzt bei mehr als 100 Teilnehmern ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept voraus. Gemeinsames Singen der Teilnehmer ist untersagt!

Im privaten Raum (eigene Wohnung einschließlich Nebengebäuden, Garten und Grundstück) wird eine entsprechende Beachtung der Regelungen dieser Verordnung dringend empfohlen. Dies schließt ausdrücklich die Empfehlung ein, Kontakte und private Feiern zu reduzieren und möglichst infektionssicher zu gestalten.

Bei Fragen von Veranstaltern von Messen und Ausstellungen: Mail an die Gewerbeaufsicht Kreis Lippe.

Weiterhin geschlossen bzw. verboten nach Coronaschutzverordnung

Der Betrieb von

  • Schwimm- und Spaßbädern, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen
  • Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnlichen Einrichtungen
  • Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen
  • Bordellen, Prostitutionsstätten und ähnlichen Einrichtungen, Swingerclubs
  • Zoologische Gärten und Tierparks dürfen für Besucherinnen und Besucher nicht geöffnet werden
  • Das Angebot von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen
  • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Ausnahme: Lieferung und Abholung der Speisen.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, werden geschlossen
  • Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen unzulässig.
  • Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen
  • Der Betrieb von Hotels und Ferienwohnungen zu privaten Zwecken (Ausnahme: dienstliche Reisen, die dringend erforderlich sind)
  • Ferienfreizeiten
  • Der Betrieb von Fahrschulen (Ausnahme: Berufsbezogene Ausbildungen)
  • Der Verkauf alkoholischer Getränke zwischen 23 und 6 Uhr

Was bleibt geöffnet und ist weiterhin erlaubt nach Coronaschutzverordnung?

  • Einzelhandel für Lebensmittel (z.B. auch Wein, Süßigkeiten), Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdienste (z.B. Pizza), Getränkemärkte, Wochenmärkte. Der Verzehr von bestellten Speisen ist in einem Umfeld von 50 Metern um den Verkaufsstand nicht erlaubt. Für weitere Verkaufsstellen des Einzelhandels: Auslieferung bestellter Waren/ Abholung bestellter Waren durch Kunden nur dann, wenn Abholung kontaktfrei erfolgt.
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Babyfachmärkte
  • In Bibliotheken und Archiven ist nur die Ausleihe von Medien – und auch dann nur zur Vorbereitung auf termingebundene Prüfungen – zulässig
  • Bau- und Gartenbaumärkte: Nur zur Versorgung von Gewerbetreibenden, anderen Personen darf der Zutritt nicht gestattet werden.
  • Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind unter Auflagen (Coronaschutzverordnung) zulässig
  • das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch auf und in Sportanlagen (Sport- und trainingsbezogene Übungen sind untersagt!)
  • Sport- und Schwimmunterricht; Training an Bundesstützpunkten
  • Nutzung der Spielplätze: Begleitpersonen müssen sich an den Mindestabstand von 1,5 Metern halten, wenn sie nicht zu den Familien oder zur häuslichen Gemeinschaft gehören
  • Medizinisch-notwendige Behandlungen

Weitere Hinweise:

Vorlage eines Hygienekonzeptes

Wenn Sie ein Hygienekonzept vorlegen wollen/müssen, wenden Sie sich an die Hotline unter 05231/62-1100. Bitte reichen Sie das Hygienekonzept frühzeitig ein.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick

  • Das Coronavirus äußert sich über eine Erkältungssymptomatik mit Husten, kann aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege nach sich ziehen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage.
  • Wer zu einer der definierten Risikogruppen gehört oder nachweislich Kontakt zu einer bereits erkrankten Person hatte und aufgrund von Symptomen wie Fieber oder Atemwegsproblemen eine Erkrankung fürchtet, sollte sich zuerst telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen.
  • Die Personen sollten nicht direkt ins Krankenhaus oder zur Hausarztpraxis gehen, um eine mögliche Ansteckung weiterer Menschen zu vermeiden. Außerdem sollte die Notrufnummer nicht blockiert werden, die 116 117 ist hier auch eine richtige Anlaufstelle.
  • Um einer möglichen Erkrankung vorzubeugen, halten Sie sich an die AHA-Regeln: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter zu anderen Menschen), Hygieneregeln einhalten (z.B. Hände gründlich waschen und desinfizieren, Husten- und Niesetikette einhalten), Alltagsmaske tragen. Tipps zu Hygieneregeln finden Sie unter www.infektionsschutz.de
  • Das Robert Koch-Institut stellt auf seiner Webseite unter www.rki.de aktuelle Informationen zum Coronavirus bereit.

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus erreichen Sie das Bürgertelefon der Kreisverwaltung unter 05231/ 62-1100.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen hat unter der Rufnummer 0211 / 9119 1001 ein „Bürgertelefon Coronavirus“ eingerichtet, bei dem Fragen beantwortet werden. Das MAGS stellt unter www.mags.nrw/coronavirus ebenfalls Informationen bereit.

Wo kann ich mich medizinisch beraten lassen?

  • Kontaktieren Sie zuerst telefonisch Ihren Hausarzt.
  • Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich in medizinischen Fragen an die Telefonnummer 116 117. 
  • Die Akteure entscheiden das weitere Vorgehen.
  • Wenn Ihr Hausarzt aufgrund von Urlaub keine Sprechzeiten hat, erkundigen Sie sich zunächst nach Vertretungen oder anderen Hausärzten in Ihrem Umfeld.
  • Weitere Informationen zur hausärztlichen Versorgung in der Corona-Pandemie stellt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter www.corona-kvwl.de bereit.

Welche Personen gehören zur Risikogruppe? Und was sollten Personen mit einem höheren Risiko beachten?

Zur Risikogruppe gehören:

  • Ältere Personen ab 60 Jahre
  • Personen mit Grunderkrankungen: Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, Leber, Niere, Krebs
  • Personen, bei denen mehrere Faktoren wie Alter und Grunderkrankungen vorliegen
  • Personen mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. wegen Einnahme von Medikamenten)
  • Kein erhöhtes Risiko bei: Schwangeren und Kindern

Das sollten Personen mit einem höheren Risiko beachten?

  • Besondere Beachtung der allgemeinen Verhaltensregeln: Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten, Meiden von Menschenmassen
  • Aktive Information des Arztes über das Krankheitsbild, um früh reagieren zu können
  • Bei Erkrankungen, egal welcher Art: Kontakt zum Hausarzt
  • Wenn im Umfeld eine Infektion mit Corona nachgewiesen wurde, sollte dies mitgeteilt werden, um gezielte Maßnahmen zu ergreifen
  • Wenn Sie an einer chronischen Atemwegserkrankung oder an einer Immunschwäche leiden oder über 70 Jahre alt sind, können Sie sich von Ihrem Hausarzt zur Pneumokokkenimpfung beraten lassen.

Informationen zur aktuellen Situation der Corona-Pandemie

Aktuelle Meldungen zur Lage im Kreis Lippe veröffentlichen wir auf dieser Seite (zu erreichen unter www.kreis-lippe.de/corona). Hier gelangen Sie direkt zu den aktuellen Meldungen: .

Aktuelle Informationen zur Lage in NRW, Deutschland und der Welt: Aktuelle Fallzahlen entnehmen Sie bitte der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Hinweis: Wie entstehen die Zahlen?

Die Zahlen für Lippe entstehen auf Basis von Meldungen durch (Haus-) Ärzte und das Klinikum an das Gesundheitsamt sowie durch Tests, die das Gesundheitsamt angeordnet hat. Die Zahlen der Genesenen, Infizierten und Toten sind für Gesamt-Lippe. Die Abstrichzahlen auf der Webseite vom Kreis beziehen sich nur auf das Diagnostikzentrum, die Zahlen aus Klinikum und von Hausärzten werden nicht beim Gesundheitsamt erfasst.

Weitere Informationen zum Coronavirus

  • Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie regelmäßig auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de.
  • Bislang gibt es keine Dokumentationen darüber, dass Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus über Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände erfolgt ist. Allerdings können Schmierinfektionen nicht ausgeschlossen werden, insofern ist auch hierbei die Händehygiene wichtig. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Bundesinstituts für Risikobewertung.

Händehygiene, Husten- und Niesetikette, Lüften:

Beachten Sie folgende Hinweise zur Händehygiene:

  • Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar schmutzig sind.
  • Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.
  • Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände das Mittel der Wahl.
  • Wenn nicht verfügbar, verwenden Sie Handtücher und tauschen Sie diese aus, wenn sie feucht sind.
  • Gesunde sollten nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte.
  • Ggf. Händedesinfektion (mindestens begrenzt viruzide Desinfektionsmittel verwenden).

Was es zur Husten- und Niesetikette zu beachten gilt:

  • Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken Personen, praktiziert werden.
  • Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellenbogen, gefolgt von Händehygiene.
  • Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend.
  • Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten vor der Entsorgung mit anderem Hausmüll in einem mit einer Auskleidung (also etwa einem Müllbeutel) versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

Tipps für regelmäßiges Lüften:

  • Regelmäßiges Lüften in allen Räumen, in denen Sie und Ihre Bewohner/innen sich aufhalten.
  • Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regemäßig gut gelüftet werden.

Der Corona-Test: Wo kann ich mich testen lassen? Was kostet ein Corona-Test? Was mache ich, wenn ich mich freiwillig testen lassen will?

Füllen Sie bitte vor jeder Testung folgendes Formular aus:

In folgenden Fällen bieten mobile Teams des Gesundheitsamts Tests an:

  • Aufnahme in Pflegeeinrichtung/ erste Behandlung durch ambulanten Dienst
  • Direkte Kontaktpersonen (Ohne Symptome): Gemäß aktueller Teststrategie ist kein Test vorgesehen; es erfolgt eine Quarantäne gemäß Quarantäneanordnung NRW (Haushaltsangehörige) oder ggf. gemäß Anordnung Gesundheitsamt (Kontaktpersonen außerhalb des Haushalts). Kontaktpersonen 1. Grades ohne Symptome können sich freiwillig (auf eigene Kosten) beim Hausarzt testen lassen, eine Übersicht der testenden Hausärzte ist auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zu finden.
    Achtung: Haushaltskontakte haben sich gemäß Quarantäneverordnung NRW (zu finden unter www.land.nrw/corona) unverzüglich in Quarantäne zu begeben. Für alle weiteren Kontaktpersonen gilt: Das Gesundheitsamt meldet sich bei Ihnen.
  • Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden und bei denen sich coronatypische Symptome entwickeln: Können sowohl durch das Gesundheitsamt als auch durch den Hausarzt getestet werden, Achtung: Wenn Sie sich beim Hausarzt testen lassen möchten, sollten Sie sich nach Möglichkeit an denselben Hausarzt wenden, bei dem auch der Indexfall (also die infizierte Person) getestet worden ist. Zur medizinischen Behandlung wenden Sie sich an einen Hausarzt mit dem Hinweis, dass Sie Kontaktperson sind.
  • Kontaktpersonen, die in sensiblen Bereichen tätig sind: werden durch das Gesundheitsamt getestet, wenn sie im folgenden Bereich arbeiten: Pflegeeinrichtung, Krankenhaus, Eingliederungshilfe, Reha-Einrichtung
  • Bei ambulanter Behandlung im Krankenhaus
  • Personen, die zu einem Folgetest müssen, da sie positiv getestet waren
  • Personen, die in eine Reha-Einrichtung aufgenommen werden

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In folgenden Fällen sind Hausärzte die ersten Ansprechpartner für Tests:

Eine Übersicht mit Hausärzten, die vor Ort testen, finden Sie auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe Außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes erreichen Sie unter 116 117 einen Bereitschaftsdienst.

  • Personen mit schweren coronatypischen Symptomen
  • Personen mit leichten bis mittelschweren coronatypischen Symptomen und zu einer Risikogruppe gehören oder in einem sensiblen Bereich wie in der Pflege, in einer Arztpraxis, im Krankenhaus tätig sind oder Kontakt zu anderen Personen hatten, während die Symptome bereits aufgetreten sind oder an einer Veranstaltung teilgenommen haben ohne die AHA-Regeln einzuhalten.
  • Warnung durch Corona-Warn-App
  • Rückkehrer aus Risikogebieten laut RKI
  • Reiserückkehrer (auch aus Nicht-Risikogebieten)
  • Präventive Tests für Kitas und Schulen (mit Bescheinigung des Arbeitgebers)
  • Sie sind Kontaktperson und es entwickeln sich coronatypische Symptome? Dann können Sie durch den Hausarzt getestet werden. Achtung: In diesem Fall sollten Sie sich nach Möglichkeit an denselben Hausarzt wenden, bei dem auch der Indexfall (also die infizierte Person) getestet worden ist. Eine Testung durch das Gesundheitsamt ist auch möglich, sofern für Sie bereits eine Quarantäne ausgesprochen wurde. Zur medizinischen Behandlung wenden Sie sich an einen Hausarzt mit dem Hinweis, dass Sie Kontaktperson sind.

Was kostet ein Corona-Test?

Grundsätzlich ist der Test eine Kassenleistung und wird übernommen. Ausnahmen hiervon: Werden Tests freiwillig durchgeführt oder sind nicht verpflichtend, werden die Kosten nicht übernommen. Eventuell können sie im Anschluss eingereicht werden. Freiwillige Tests, zum Beispiel bei einer Urlaubsreise: Diese sind eine sogenannte IGEL-Leistung und müssen selbst gezahlt werden. Die Kosten betragen etwa 160 Euro - die Preise können allerdings variieren.

Ich möchte einen freiwilligen Test machen/ mein Arbeitgeber verlangt einen Test/ ich muss ins Ausland

Freiwillige Tests können durch Ärzte, die Abstriche machen, durchgeführt werden, nicht am Diagnostikzentrum. Ärzte, die Tests durchführen, finden Sie auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Sie können sich unter der 116 117 melden. Der Test muss dann als private Leistung selbst gezahlt werden.

  • Die Anrufer können das passende Formular für ihr Zielland auf der Seite vom Auswärtigen Amt herunterladen
  • Den Stempel bekommen Sie beim Hausarzt
  • Teilweise bieten Labore den Service, das Testergebnis über eine App mitzuteilen. Dann informiert das Gesundheitsamt nicht.
  • Hinweis: Bitte kommen Sie nicht zum Bürgerservice der Kreisverwaltung, dort kann kein Test durchgeführt oder ein Stempel gegeben werden.

Test für Personen aus sensiblen Bereichen

Sensible Systeme sind laut Testschema: Feuerwehr, Polizei, Medizin, Pflege, Einzelhandel, Versorgungsbetriebe

Personen aus diesen Bereichen werden getestet, wenn:

  • sie direkte Kontaktperson zu einem Infizierten sind
  • sie Symptome haben

Wenn sie Kontaktperson zweiten oder dritten Grades sind, werden sie erst bei Symptomen getestet.

Wann Personen aus dem Bereich Pflege noch arbeiten dürfen, ist immer eine individuelle Entscheidung. Diese wird vom Gesundheitsamt unter Einbeziehung der Hausleitung/ Pflegedienstleitung festgelegt.

Präventive Tests in Kitas/ Förderschulen

Präventive Tests für Kitas und Schulen können mit Bescheinigung des Arbeitgebers beim Hausarzt gemacht werden.

  • Nach den Herbstferien 3 mal kostenlos bis zu den Weihnachtsferien, Zeitpunkt frei wählbar
  • Eine Übersicht der Praxen, die die Testungen durchführen, sind auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zu finden: www.corona-kvwl.de
  • Teilnahme an den Tests ist freiwillig
  • Bei innerdeutschen Reisen, wenn man aus einem Risikogebiet kommt: Hausarzt, Kosten werden übernommen

Antigentest/Schnelltests

Antigentests/Schnelltests werden in Pflegeeinrichtungen durchgeführt, die Einrichtungen erstellen dafür selbst Konzepte.

Das Gesundheitsamt ist dafür nicht der richtige Ansprechpartner. Die jeweiligen Einrichtungen können sich an die wenden.
Falls Sie Patient oder Bewohner einer Einrichtung sind und Fragen haben: Wenden Sie sich bitte an Ihre Einrichtung.

Hausärzte können Antigentests durchführen, bitte wenden Sie sich hierzu an ihn.

Testzentrum Langenbrücker Tor in Lemgo

Der Kreis Lippe hat zudem am Langenbrücker Tor in Lemgo erneut ein Testzentrum aufgebaut. Bitte beachten Sie: Spontane Besuche während fester Öffnungszeiten sind im Testzentrum nicht möglich, denn im Zentrum werden ausschließlich Kontaktpersonen von bestätigten Coronafällen getestet! Ergänzend fahren weiterhin mobile Teams zu den Personen, bei denen ein Abstrich gemacht werden muss und die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Hinweis: Am Testzentrum in Lemgo finden keine Antigentests statt!

Die Personen werden über den jeweiligen Termin im Testzentrum informiert.

Weitere Informationen finden Sie in unserer .

Sie haben vom Gesundheitsamt einen Termin für einen Abstrich im Testzentrum erhalten? So kommen Sie zum Testzentrum am Langenbrücker Tor in Lemgo:

Anfahrtsskizze zum Testzentrum für Corona-Tests des Kreises Lippe am Langenbrücker Tor in Lemgo

Ich war positiv getestet und möchte mich mit einer Plasmaspende beteiligen

Personen, die positiv getestet waren und wieder gesund sind, können sich für eine Plasmaspende direkt beim Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen melden. Tel.: 05731/972400; Mail an den Coronablutspendedienst OWL 

Ich habe einen Abstrich machen lassen, wie erfahre ich das Testergebnis?

Allgemeine Abläufe

Es kann derzeit mehrere Tage dauern, bis das Testergebnis da ist.
  • Sie haben einen Test am Testzentrum Lemgo gemacht: Ergebnis kommt über den QR-Code/Barcode, wenn die Corona-WARN-App installiert ist UND das Einverständnis gegeben wurde. Am Testzentrum werden außerdem Barcodes ausgegeben, mit denen das Testergebnis unter covid19.labor-daten.de/patient/input.html abgerufen werden kann.

Es erhalten folgende Personen eine Rückmeldung auf das Testergebnis:

  • positives Ergebnis: Sie erhalten eine Rückmeldung und das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu Ihnen auf. Begeben Sie sich gemäß aktueller Quarantäneverordnung NRW (zu finden unter www.land.nrw/corona) unverzüglich in Quarantäne! (Weitere Infos auch unter )
  • negatives Testergebnis: keine Rückmeldung bei Kontaktpersonen, die Quarantäne gilt weiter wie zunächst angeordnet, wenn sich Symptome entwickeln, melden Sie sich bitte bei der Hotline unter 05231/62-1100.
  • Test erfolgte beim Hausarzt: Ergebnis kommt über die App/Barcode/Hausarzt

Das Gesundheitsamt informiert nur über die Testergebnisse, die auch vom Gesundheitsamt über mobile Teams gemacht wurden. Alle anderen Ergebnisse gibt es vom Hausarzt.

Zum Ablauf: Die abgenommenen Proben werden täglich zum prüfenden Labor gebracht. Jeder an die Gesundheitsaufsicht übermittelte Befund wird von den Kollegen überprüft. Erst nach erfolgter Prüfung erhalten Sie einen Anruf. Dies kann mehrere Tage bis nach Abstrich dauern.

Hatten Sie keinen Kontakt zu einer infizierten Person und waren nicht im Risikogebiet/ Ausland, sondern haben nur Symptome, erhalten Sie bei negativem Ergebnis keinen Anruf vom Gesundheitsamt.

Wir wurden zeitgleich getestet, wieso bekommen wir das Ergebnis zu unterschiedlichen Zeitpunkten?

Leider ist es den Mitarbeitern aufgrund der sehr hohen Arbeitsbelastung nicht immer möglich, die beiden Ergebnisse so zu koordinieren, dass die Ergebnismitteilung zeitgleich erfolgt.

Quarantäne: Hinweise zu den aktuellen Bestimmungen

Um weitere Infektionen mit COVID-19 zu vermeiden, ist die Quarantäne infizierter Menschen und deren Kontaktpersonen ein wirksames Mittel. Nur hierdurch kann aktuell verhindert werden, dass sich keine weiteren Personen anstecken. Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine Quarantäneverordnung mit neuen Regelungen erarbeitet: Danach müssen sich auch in Lippe die Menschen nach einem Test eigenverantwortlich in Quarantäne begeben. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen dazu.

Quarantänepflicht ab dem Zeitpunkt der Testung

Wer sich bei einem Arzt wegen coronatypischer Krankheitssymptome (z.B. Husten, Fieber, Schnupfen, Geruchs- und/ oder Geschmacksstörungen, Kurzatmigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, ergänzend Magen-Darm-Störungen, unklare Hautausschläge) auf Corona testen lässt, muss sich unverzüglich eigenverantwortlich in Quarantäne begeben (siehe Quarantäne-Verordnung NRW, zu finden unter www.land.nrw/corona).

Testergebnis positiv: Es gilt automatisch die Quarantänepflicht für die getestete Person und alle Haushaltsangehörigen. Ein gesonderter Quarantänebscheid wird in diesen Fällen nicht mehr ausgestellt. Über die Quarantäne von Personen außerhalb des eigenen Haushalts, die engen persönlichen Kontakt zu infizierten Menschen hatten, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Intensität des Kontaktes.

Testergebnis negativ: Die Quarantäne kann beendet werden. Ausnahme:Wenn Sie enge Kontaktperson zu einer infizierten Person gewesen sind und damit nach Beurteilung durch das Gesundheitsamt Kontaktperson der Kategorie 1 sind. In diesem Fall gilt die Quarantäne weiter.

Quarantäne nach positivem Schnelltest: Sollten Sie bei einem Schnelltest positiv auf das Corona-Virus getestet worden sein, müssen Sie sich sofort in Quarantäne begeben. Die Quaränte gilt auch für Ihre Haushaltsangehörigen. Es wird danach ein PCR-Test gemacht - ist das Ergebnis des PCR-Tests negativ, ist die Quarantäne damit beendet (siehe Quarantäneverordnung NRW, zu finden unter www.land.nrw/corona).

Für Fragen zur Erstattung des Verdienstausfalles ist der LWL unter der Telefonnummer 0800 9336397 erster Ansprechpartner. Informationen gibt es ebenfalls unter www.ifsg-online.de.

Dauer der Quarantäne und Verkürzung der Quarantäne-Pflicht

Die Dauer der Quarantäne kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Es gelten folgende Regelungen:

Sie wurden positiv getestet:

  • ab Testentnahme zehn Tage Quarantäne
  • Verkürzung der Quarantäne vor Ablauf der zehn Tage ist nicht möglich.
  • Wenn sich Symptome entwickeln: Die Quarantäne verlängert sich automatisch solange, bis 48 Stunden keine Symptome mehr vorhanden sind. Symptome müssen per E-Mail gemeldet werden, alternativ kann die Meldung telefonisch unter 05231/62-1250 erfolgen. Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9 bis 14 Uhr besetzt.
  • Wurde vom Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet, die von den hier genannten Fristen abweicht, gilt die Quarantäne wie vom Gesundheitsamt angeordnet (Vorrang vor Quarantäne-Verordnung NRW)

Sie wurden negativ getestet:

  • Sie wurden aufgrund von Symptomen getestet und hatten keinen Kontakt zu einem bestätigten Coronafall? Dann ist die Quarantäne mit negativem Testergebnis aufgehoben, Ausnahme: Sie sind enge Kontaktperson oder Haushaltsangehöriger eines bestätigten Coronafalls (siehe unten)

Haushaltsangehörige des positiven Falls:

  • 14 Tage Quarantäne ab dem Tag, an dem der positive Fall getestet wurde
  • Wenn Sie coronatypische Symptome entwickeln und aufgrund dessen positiv getestet werden, gilt die Quarantäne 10 weitere Tage ab dem Zeitpunkt des Abstrichs. 

Kontaktpersonen, die keine Haushaltsangehörigen sind:

  • Quarantäne in der Regel 14 Tage nach letztem Kontakt zum positiv getesteten Fall. Das Gesundheitsamt entscheidet über die Dauer. Die erste Anordnung gilt.

Verkürzung der Quarantänepflicht:

Laut neuer Quarantäne-Verordnung des Landes NRW (zu finden unter www.land.nrw/corona) können sich Kontaktpersonen/ Haushaltsangehörige nach dem 10. Tag von der Quarantäne befreien lassen, wenn sie keine Symptome haben und ein negatives Testergebnis vorliegt.

  • Für Haushaltsangehörige: Test darf erst nach 10 Tagen nach dem Test des positiv Getesteten gemacht werden (rein rechnerisch am 11. Tag der Quarantäne)
  • Für Kontaktpersonen: Test darf erst nach 10 Tagen nach dem letzten Kontakt zum positiv Getesteten gemacht werden (rein rechnerisch am 11. Tag der Quarantäne)
  • Test erfolgt nur durch Hausarzt (wenden Sie sich vorab telefonisch an Ihren Hausarzt), ein Test am Testzentrum ist dafür nicht möglich. Die Quarantäne darf für den Arztbesuch unterbrochen werden (Hinweis: Das gilt ausschließllich für den direkten Weg zum Arzt und zurück in die eigene Häuslichkeit!)
  • Hinweis für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen: Wenden Sie sich hierzu am besten an den Arzt, bei dem auch der Indexfall, also die infizierte Person, getestet wurde. Dann kann der Arzt nachvollziehen, wie lange die Quarantäne bereits gilt (und ob die 10 Tage verstrichen sind). 
  • Schnelltests sind erlaubt
  • Ein negatives Ergebnis hebt die Quarantäne auf, es bedarf keiner Beendigung mehr durch das Gesundheitsamt. Ausnahme: Sie hatten Kontakt zu einem Rückkehrer aus einem Virusvarianten-Gebiet (siehe hierzu Punkt )
  • Aber: Ordnungsämter können die Einhaltung der Quarantäne überprüfen und haben ggf. noch einen alten Bescheid über eine längere Quarantäne, daher die Empfehlung: Getestete können die Information über ihr Ergebnis per E-Mail an das Gesundheitsamt senden, damit das Gesundheitsamt das Ordnungsamt informieren kann
  • Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen von Personen mit Virusmuationen können die Quarantäne nicht verkürzen.

Woher bekomme ich eine Bescheinigung über meine Quarantäne für den Arbeitgeber?

  • Sie wurden positiv auf das Coronavirus getestet oder sind Haushaltsangehöriger eines positiv Getesteten? Sie erhalten den Befund über das Testergebnis sowie ein Hinweisschreiben vom Hausarzt, dieses finden Sie auch weiter unten auf dieser Seite ().
  • Sie sind Kontaktperson eines positiv Getesteten, aber kein Haushaltsangehöriger? Sie erhalten einen schriftlichen Bescheid durch das Gesundheitsamt
  • Sie haben coronatypische Symptome? Sie erhalten eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) über den Hausarzt (rufen Sie vorher in der Praxis an!)
  • Sie wurden aufgrund einer Warnung durch die Corona-Warn-App getestet? Machen Sie am besten einen Screenshot von der Warn-App und verweisen Sie auf die Quarantäne-Verordnung NRW
  • Aufgrund von Symptomen verlängert sich Ihre Quarantäne? Die Verlängerung erfolgt automatisch beim Gesundheitsamt, wenn die Meldung vorliegt. Es gibt keine neue Bescheinigung vom Gesundheitsamt - Arbeitgeber melden die Quarantänemeldung direkt beim LWL, dieser nimmt Kontakt zum Gesundheitsamt auf.

Ausnahmen von der Quarantäne-Pflicht

Sofern in besonderen Situationen (z.B. akut notwendiger Arztbesuch) die Quarantäne unterbrochen werden muss, ist hierfür die Zustimmung der örtlichen Ordnungsbehörde erforderlich. Die Quarantäne-Pflicht gilt nur dann nicht, wenn ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leib und Leben zwingend erforderlich ist, wie bei einem Hausbrand, bei einem akuten medizinischen Notfall oder einer wesentlichen Verschlechterung der Corona-Symptomatik. In diesen Fällen sollte der ärztliche Notdienst unter der 116117 oder der Rettungsdienst unter der 112 umgehend benachrichtigt werden.

Für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gelten Sonderregelungen beim Thema Quarantäne. Diese sind in separaten Verordnungen niedergeschrieben.

Hinweisschreiben des Gesundheitsamts an die Hausärzte

Zu den aktuellen Bestimmungen zur Quarantänepflicht ist auch ein Hinweisschreiben des Gesundheitsamts mit Erläuterungen zur Quarantäneverordnung NRW an die Hausärzte in Lippe verteilt worden. Dieses Hinweisschreiben finden Sie auch hier:

Was muss ich beachten, wenn ich in Quarantäne bin?

Grafik: Worauf muss ich achten, wenn ich unter Quarantäne stehe?

Allgemeiner Hinweis: Das gilt, wenn Sie in Quarantäne sind

  • Protokollieren Sie Ihren Gesundheitszustand. Alle Informationen erhalten Sie vom Gesundheitsamt. Sie erhalten ein Schreiben, Informationen finden Sie außerdem hier auf unserer Corona-Seite. Wenn es Ihnen schlechter geht, wenden Sie sich an die angegebene Nummer auf dem Infoschreiben oder in einer Notlage an den Notruf.
  • Sie dürfen keine Kontakte zu Personen außerhalb Ihres Haushalts haben, das heißt: Sie müssen zuhause bleiben.
  • Bitten Sie Angehörige und Freunde, mit Ihrem Hund Gassi zu gehen, für Sie einzukaufen und die Einkäufe vor die Tür zu legen.
  • Sie und Ihre Mitbewohner dürfen keinen Besuch empfangen. Halten Sie Abstand zu Ihren Mitbewohnern/ Ihrer Familie (mindestens 2 Meter). Sofern diese nicht auch unter Quarantäne stehen, schlafen Sie in getrennten Betten. Falls möglich: räumliche und zeitliche Trennung, beispielsweise durch die getrennte Einnahme von Mahlzeiten. Leben in Ihrem Haushalt Personen aus der Risikogruppe, sollten diese, falls möglich, kurzfristig woanders unterkommen.
  • Auch auf regelmäßige Händehygiene sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume ist zu achten und Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) sind nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werde. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden.
  • Müll sollten Sie in der Zeit sammeln und nicht vor die Haustür stellen. An Mülltüten können sich die Viren sammeln.
  • Hustenetikette ist wichtig. Für Sekrete aus den Atemwegen empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtüchern. Auch können Sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Kontaktoberflächen wie Tisch oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.
  • Muss ich mit Strafen oder Bußgeldern rechnen, wenn ich die Quarantäne breche? Ja, müssen Sie. Grundsätzlich sollten Sie an Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger denken, die Sie in diesem Fall in unnötige Gefahr bringen. Verstöße können mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden.

    Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden können bei Verstoß zwangsweise Quarantänemaßnahmen durchführen (durch richterlichen Beschluss). Allerdings kann die Polizei denjenigen, der die Quarantäne missachtet, sofort in Gewahrsam nehmen, da die Missachtung der Quarantäneanordnung eine Straftat ist. Dies muss auch nicht vorher angedroht werden, sondern kann sofort durchgeführt werden.

Über die Corona-Warn-App

Was tun, wenn die Corona-Warn-App rot leuchtet?

    • Erst mal Ruhe bewahren. Reduzieren Sie bitte alle Kontakte, auch in der Familie, auf ein Minimum. Achten Sie noch mehr auf die Abstands- und Hygieneregeln und tragen Sie im notwendigen Kontakt mit anderen Menschen einen Mund-Nasen-Schutz.
    • Lassen Sie sich testen (). Sinnvoll ist ein Test 5 bis 7 Tage nach dem Kontakt. Vor wie vielen Tagen die Begegnung war, gibt die Corona-Warn-App an. Dazu kontaktieren Sie den Hausarzt. Füllen Sie außerdem den Fragebogen zur Testung auf Covid-19 aus. Ein vorheriger Anruf beim Gesundheitsamt ist für einen Test nicht notwendig, wenn die Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt.
  • Wenn Sie wissen, wer der Kontakt war, melden Sie sich über das Kontaktformular über als Kontaktperson.
    • Kontaktieren Sie bei Symptomen den Hausarzt.

Was bedeutet es, wenn die Corona-Warn-App rot leuchtet

  • Wenn die Corona-Warn-App bei Ihnen rot leuchtet, bedeutet das: Sie waren längere Zeit in der Nähe einer positiv getesteten Person
  • Diese Anzeige erfolgt oft um ein paar Tage verzögert: Das liegt daran, dass es ein paar Tage dauern kann, bis die positiv getestete Person ihr Testergebnis in die App einträgt
  • Was die App nicht weiß: Wurden Schutzmasken getragen? Wie groß war der Raum? Wer war die positiv getestete Person? Diese Informationen werden nicht automatisch an das Gesundheitsamt weitergegeben (Datenschutz)
  • Wenn Ihnen ein erhöhtes Risiko angezeigt wird, bedeutet das nicht automatisch eine Krankschreibung oder eine offizielle Quarantäne.

Sie wurden auf das Coronavirus getestet und möchten sich das Ergebnis auf der App anzeigen lassen?

  • Sie haben einen Test am Testzentrum Lemgo erhalten (siehe ""): Das Testergebnis kommt über den QR-Code, wenn die Corona-WARN-App installiert ist UND das Einverständnis gegeben wurde (wenn dies nicht der Fall ist, kommt das Ergebnis telefonisch)
  • QR-Codes werden immer ausgegeben, sind aber deaktiviert, wenn keine Warn-App vorhanden ist; eine eventuell angezeigte Fehlermeldung hängt dann damit zusammen, dass die Corona-Warn-App nicht installiert ist.
  • Beachten Sie bitte auch, dass Sie sich gemäß aktueller Quarantäneverordnung NRW (zu finden unter www.land.nrw/corona) ab Zeitpunkt der Testung selbstständig in Quarantäne begeben müssen.

Sie wurden positiv auf das Coronavirus getestet?

  • Hinterlegen Sie das Ergebnis in der App. Wie das funktioniert, wird dort Schritt für Schritt erklärt.

Sie vermuten, Kontaktperson eines positiven Falls zu sein

Kontaktformular zur Meldung als Kontaktperson

Wenn Sie vermuten, Kontaktperson zu jemandem gewesen zu sein, der positiv auf das neue Coronavirus getestet worden ist? Gern können Sie folgendes Kontaktformular nutzen, um dem Gesundheitsamt die wichtigsten Eckdaten mitzuteilen:

Ansonsten gilt: Das Gesundheitsamt meldet sich bei Ihnen telefonisch. Sollten Sie in einem Zeitraum von drei bis vier Tagen noch keinen Anruf erhalten haben, melden Sie sich bitte bei der Hotline unter 05231/62-1100.

Vorher können Sie folgende Dinge bereits ermitteln:
Wann war der Kontakt?
Wie lange/intensiv war der Kontakt?
Zu welchem Anlass war der Kontakt?

Halten Sie bei einem Anruf außerdem folgende Daten bereit:
Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Mail-Adresse, Datum des Kontakts, Name und Wohnort des positiven Falls, Art des Kontakts (z.B. Spaziergang, Feier etc.)

Empfehlung: Reduzieren Sie Ihre Kontakte. Die endgültige Quarantäneanordnung und die dazugehörige Bescheinigung erfolgt erst durch das Gesundheitsamt.

Hinweis: Das Gesundheitsamt Lippe kann nur Kontaktpersonen bearbeiten, die ihren Wohnsitz im Kreis Lippe haben. Wenn Sie in einem anderen Kreis wohnen, wenden Sie sich bitte an das dortige Gesundheitsamt.

Kontaktpersonen werden in 2 Kategorien unterschieden:

Kategorie 1:

  • mehr als 15 Minuten face-to-face Kontakt
  • Längerer Aufenthalt (mehr als 30 Minuten) im Raum mit höherer Konzentration an infektiösen Aerosolen
  • Direkter Kontakt zu Sekreten
  • Medizinisches Personal ohne Mindestabstand ohne Schutzkleidung
  • Medizinisches Personal ohne Schutzkleidung mit direktem Kontakt zu Sekreten

Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden durch das Gesundheitsamt kontaktiert und erhalten eine Quarantäneanordnung.


Kategorie 2:

  • weniger als 15 Minuten face-to-face Kontakt
  • Weniger als 30 Minuten im Raum mit höherer Konzentration an infektiösen Aerosolen
  • Kontakt ohne Mindestabstand aber mit Mund-Nasen-Schutz

Kontaktpersonen der Kategorie 2 werden nicht durch Gesundheitsamt kontaktiert. Liegen keine Symptome vor, wird auch kein Test vorgenommen und keine Quarantäne angeordnet

Wenn Sie nach drei bis vier Tagen noch keine Meldung durch das Gesundheitsamt erhalten haben, aber vermuten, eine Kontaktperson zu sein, nutzen Sie unser Kontaktformular zur Meldung als Kontaktperson:

Fragen rund um medizinische/ pflegerische Versorgung

Hier finden Sie häufige Fragen rund um die medizinische/ pflegerische Versorgung:

Physiotherapeuten/ Ergotherapeuten/ Logopäden: Muss die Praxis schließen?

Therapeutische Berufsausübungen (Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie) bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung vorliegt und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Diverse Verbände geben aktualisierte Auskünfte über das Verhalten im Quarantäne-Fall einer Praxis, die Beantragung von Kurzarbeitergeld, Zusagen wirtschaftlicher Hilfen durch die Bundesregierung, Aushangmaterialien etc.

Eine Schließung durch das Gesundheitsamt ist nicht möglich. Die Schließung von Praxen obliegt grundsätzlich den Städten und Gemeinden als örtliche Ordnungsbehörden, da sämtliche Verordnungen, Erlasse und Allgemeinverfügungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes ergangen sind und danach die Ordnungsbehörden zuständig sind.

Der Kreis Lippe kann keine Desinfektionsmittel bereit stellen.

Neuaufnahme in einer Pflegeeinrichtung

Bei Neuaufnahmen in Pflegeeinrichtungen gilt Folgendes:

  • Alle Personen, die neu aufgenommen werden, müssen vorab getestet werden.
  • Bei Aufnahme aus dem häuslichen Umfeld: Test durch mobiles Team,  E-Mail an das Testzentrum
  • bei vorherigem Krankenhausaufenthalt und anschließend Aufnahme in Pflegeeinrichtung: Test durch mobiles Team am siebten Tag nach Wiederaufnahme, E-Mail an das Testzentrum
  • bei vorherigem Krankenhausaufenthalt und anschließende Pflege durch Angehörige: kein Test zwingend notwendig
  • Ist der Test positiv/ Abstrich wird verweigert: Personen sollten nicht aufgenommen werden
  • Ist der Test negativ: Bewohner kann aufgenommen werden, er muss nicht zwingend in Quarantäne; aber Empfehlung durch das Gesundheitsamt Lippe: 7 Tage Isolation, dann zweiter Test

Wenn ein Test gemacht werden soll, halten Sie bitte folgende Daten beim Anruf bereit:
Von der betroffenen Person:

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Vollständige Adresse
  • Telefonnummer, E-Mail-Adresse wenn vorhanden

Von dem aufnehmenden Heim/der Einrichtung:

  • Name des aufnehmenden Heimes / Pflegedienstes / Einrichtung
  • Geplantes Aufnahmedatum / Beginn der Betreuung
  • E-Mail-Adresse des aufnehmenden Heimes / Pflegedienstes (wenn vorhanden, falls nicht: Hinweis in der E-Mail: keine Angabe möglich und ggf. Telefonnummer aufnehmen)
  • zusätzlich Name und Telefonnummer eines Ansprechpartners zur Terminvereinbarung (wenn nicht mit oben übereinstimmend).

Allgemeine Fragen zu Bildungseinrichtungen sowie Schulen und Kitas

Hier finden Sie Antworten auf viele Fragen rund um Corona-Situation in Bildungseinrichtungen sowie in Schulen und Kitas:

Hochschulen, Bildungsangebote, Prüfungen

  • Lehr- und Prüfungsbetrieb bleibt zulässig, Präsenzlehrveranstaltungen sind unzulässig. Präsenzprüfungen können in Ausnahmefällen stattfinden (siehe Coronaschutzverordnung)
  • Auch sämtliche Bildungs-, Aus- und Weiterbildungsangebote, die in Präsenz stattfinden, sind untersagt. Prüfungen in Ausnahmefällen möglich (siehe Coronaschutzverordnung unter www.land.nrw/corona).

Regelungen an Schulen ab dem 25. Januar:

Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes:

  • im Schulgebäude sowie auf dem Gelände
  • ab der 5. Klasse gilt die Maskenpflicht auch im Unterricht am Sitzplatz

In den Jahrgangstufen 1 bis 13 wird Unterricht grundsätzlich nur als Distanzunterricht erteilt.

Ab 11. Januar wird für Kinder der Klassen 1 bis 6 eine Notbetreuung angeboten. Auch Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben die Möglichkeit der Notbetreuung.

Für Einzelheiten wenden Sie sich bitte an die jeweilige Schule, um die dortige Regelung zu klären!

Allgemeinverfügung Schulen des Kreises Lippe zum 13. Januar 2021 aufgehoben:

Die Allgemeinverfügung des Kreises Lippe, die unter anderem eine Maskenpflicht im Umkreis von 150 Metern um Schulen vorsah, wird zum 13. Januar aufgehoben. Damit wird auf die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW reagiert, die zum 11. Januar in Kraft getreten ist. Die entsprechende Aufhebung der Allgemeinverfügung ist im Kreisblatt Nr. 4 vom 12. Januar 2021 zu finden:

Werden jetzt vorsorglich alle Schulen geschlossen?

Unterricht in öffentlichen Schulen ist nicht möglich. Eine darüber hinaus gehende Nutzung von Schulgebäuden ist ebenfalls untersagt.

Hygienepläne werden von den Schulen erstellt, das Land unterstützt bei der Umsetzung/Erstellung. Ausstattung liegt bei den Trägern.

Weitere Informationen unter www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200416/index.html.

Für Lehrer: Fragen zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und Gehalt bei Quarantäne oder Schulschließungen ohne Quarantäne

Der Nachweis einer Dienst- oder Arbeitsunfähigkeit ist bei Quarantäne nicht gesondert zu erbringen, die Fortzahlung der Besoldung oder des Gehalts ist gesichert.

Bei Schulschließungen: Das Ruhen des Unterrichtsbetriebes entbindet die Schulleitungen und die Lehrkräfte nicht von den bestehenden Dienstpflichten.

Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte. In diesem Fall erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am heimischen Arbeitsplatz.

Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der Lehrkräfte sichergestellt werden.

Stellen die geschlossenen Schulen eine Online-Unterrichtslösung zur Verfügung?

Bitte wenden Sie sich an die jeweilige Schule.

Wer ist für die Betreuung von Kindern bzw. Kindern in Wohngruppen zuständig?

Die Eltern sind verpflichtet, für die Betreuung zu sorgen, über Überstunden, Urlaub, unbezahlten Urlaub oder individuelle Regelungen. Kinder sollten nicht zu Großeltern gegeben werden (siehe ).

Für die Betreuung von Kindern in Wohngruppen sind die jeweiligen Wohngruppen verantwortlich.

Wie verhält sich das bei Personen/ Schülern, die nicht im Kreisgebiet wohnen, der Betrieb/ die Schule sich aber in Lippe befindet?

Hier gelten die Regelungen der jeweiligen Schule/Betrieb. Bei Fragen zum medizinischen Vorgehen wenden Sie sich an das jeweilige Gesundheitsamt Ihres Wohnorts.

Betreuung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege

Ab dem 11. Januar 2021 gelten folgenden Regelungen für Kitas:

  • Die Angebote der Kindertagesbetreuung werden darüber hinaus nicht geschlossen, d.h. es wird kein Betretungsverbot (wie im Frühjahr) ausgesprochen.
  • Die Betreuungsgarantie gilt: Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot.
  • Wenn Eltern Hilfe und eine Betreuung brauchen, bekommen Sie diese. Das gilt ausdrücklich auch für private Gründe. Kein Kind soll durch diesen Lockdown Schaden nehmen. Suchen Sie den vertrauensvollen Kontakt zu Ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson.
  • Der Betrieb soll aber auf ein Minimum reduziert werden. Die Betreuungszeiten werden um zehn Stunden verkürzt. Die Eltern erhalten zehn weitere "Kindkrank-Tage".
  • Es geht daher der dringende Appell an alle Eltern, dieses Angebot nur zu nutzen, wenn es absolut notwendig ist.

Weitere Fragen werden ausführlich auf den Seiten des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI NRW) beantwortet, hier gelangen Sie zur Webseite des MKFFI NRW.

Ich muss mein Kind betreuen und habe dadurch Verdienstausfall

Auf der Seite des LWL erhalten Sie viele Antworten auf Ihre Fragen, unter anderem:

  • Der Arbeitnehmer, besser aber der Arbeitgeber, kann sich beim LWL per Mail oder unter der o.g. Telefondurchwahl registrieren lassen, d.h. Ihren Bedarf anmelden. Sobald die Anträge vorhanden sind, werden Sie dann informiert
  • Der Arbeitgeber geht bei dieser Entschädigung in Vorleistung.
  • Der Arbeitnehmer erhält dann 67 Prozent des Nettoeinkommens, maximal 2016,00 Euro pro Monat, längstens 6 Wochen
  • Ebenso werden 80 Prozent der Sozialabgaben übernommen, damit der Versicherungsschutz weiterbesteht.
  • Bei längerem Verdienstausfall, ab der 7. Woche, würde eine Finanzierung in Höhe des Krankengeldes erfolgen.
  • Servicenummer des LWL: 0800 933 63 97 (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr)

Weitere Informationen und Anträge finden Sie auch unter ifsg-online.de.

Was muss ich beachten, wenn mein Kind krank ist? Kinderkranktage und Kinderkrankengeld

Nach aktuellem Stand soll die Zahl der Kinderkranktage erhöht werden. Wenn Sie Fragen dazu haben, wann Sie Anspruch auf (weitere) Kinderkranktage haben, welche Bescheinigungen erforderlich sind und wie hoch das Kinderkrankengeld ist, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse und Ihren Arbeitgeber - diese können Ihnen beantworten, wie die Abrechnung des Kinderkrankengelds erfolgt und was sie dafür benötigen.

Infoflyer: Was muss ich beachten, wenn mein Kind krank ist?

Der Kreis Lippe informiert gemeinsam mit dem Klinikum Lippe, der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung über das richtige Verhalten, wenn das eigene Kind Symptome zeigt, unabhängig von Corona.

Was tun wenn mein Kind krank ist?

Hier können Sie den Infoflyer herunterladen:

Coronafälle in Gemeinschaftseinrichtungen

Hinweis zu Coronafällen in Schulen und Kitas

Wenn in Ihrer Schule oder in Ihrer Kita ein Coronafall auftritt, ist die Einrichtung Ihr erster Ansprechpartner. Die Leitung steht dann im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt. Ob Ihr Kind oder Ihr Familienmitglied oder Sie selbst in Quarantäne müssen, wird Ihnen vom Gesundheitsamt oder von der Klassenleitung direkt mitgeteilt. Ob für Sie oder Ihre Familie ein Test vorgesehen ist, erfahren Sie ebenfalls vom Gesundheitsamt. Werden Sie von dort aus nicht kontaktiert, ist ein Kontakt zum Coronafall unwahrscheinlich.

Nicht automatisch ist eine Schule oder eine Kita direkt komplett geschlossen, häufig betrifft es nur die Klasse oder die Gruppe, in der eine Coronainfektion aufgetreten ist. 

Hier finden Sie weitere Informationen zu den sowie .

Kontaktpersonenliste für Einrichtungen

Sie wurden durch das Gesundheitsamt aufgefordert, relevante Kontaktpersonen zu melden? Laden Sie sich die hier verlinkte Tabelle herunter und senden Sie sie anschließend über das Kontaktformular unter kontakt.kreis-lippe.net/ zurück (verschlüsselte Übersendung). Als E-Mail-Empfänger geben Sie bitte coronaermittlung@kreis-lippe.de ein. Geben Sie in der Mail außerdem an, wann die infizierte Person das letzte Mal in der Schule war sowie ob es zeitnah Krankmeldungen gegeben hat, die in Zusammenhang mit der infizierten Person zu werten sind.

Wichtiger Hinweis: Bitte verwenden Sie zur Übersendung das genannte Kontaktformular und schicken Sie nicht direkt eine E-Mail, damit eine verschlüsselte Übersendung gewährleistet ist.

Bitte nutzen Sie ausschließlich diese Excel-Datei und ändern Sie die Formatierung nicht.

Ich komme aus dem Ausland zurück, was soll ich tun?

Die Einreise aus Gebieten mit Virusvarianten ist aktuell grundsätzlich untersagt. Für Ausnahmefälle gelten die Regelungen wie unten beschrieben (Verpflichtung zur Einreiseanmeldung sowie Test- und Quarantänepflicht, siehe auch ).

Die Übersicht über die vom RKI ausgewiesenen Gebiete mit Virusvarianten, Hochinzidenz-Gebieten oder Risikogebieten finden Sie hier: Übersicht der Risikogebiete des RKI.

Für Reisen gilt aktuell: Die Bürger werden aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche zu verzichten. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige, also nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

Die Regelungen zur Einreise nach NRW werden in der Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW geregelt. Die Verordnung soweit weitere Informationen finden Sie unter www.land.nrw/corona. Für weitere Fragen steht auch die Hotline des Landes NRW unter 0211/9119-1001 bereit.

Informationen zu Einreisebedingungen in den jeweiligen Ländern sind auf der Internetseite des Auswärtigen Amts zu finden.

Reiserückkehrer aus Gebieten mit Virusvarianten

Die Einreise aus Gebieten mit Virusvarianten ist aktuell grundsätzlich untersagt. Für Ausnahmefälle gelten die Regelungen wie unten beschrieben (Verpflichtung zur Einreiseanmeldung sowie Test- und Quarantänepflicht). Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts, die aktuelle Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW mit den Regelungen für Reiserückkehrer aus Gebieten mit Virusvarianten finden Sie auf der Seite des Landes unter www.land.nrw/corona. Eine Übersicht der Gebiete, in denen es Virusvarianten gibt, finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (RKI): Übersicht des RKI von Gebieten mit Virusvarianten.

  • Sie haben sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Gebiet mit Virusvarianten aufgehalten? Sie müssen sich sofort nach der Einreise in Quarantäne begeben. Die Quarantäne gilt für zehn Tage ab dem Tag der Ausreise aus dem jeweiligen Gebiet. (Die Quarantäne wird auch hier vom Ausreisetag an gezählt)
  • Melden Sie sich beim Gesundheitsamt! Sie müssen sich beim Gesundheitsamt melden, nutzen Sie hierfür die Internetseite www.einreiseanmeldung.de.
  • Sie müssen sich testen lassen! Sie müssen bei der Einreise ein aktuelles negatives Testergebnis mit sich führen und dem Gesundheitsamt vorlegen (Sie können hierzu einen Scan bzw. ein Foto des Testergebnisses per Mail an das Gesundheitsamt senden). Das Testergebnis muss in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorgelegt werden. Wichtig: Dadurch ist die Quarantäne noch nicht beendet! Frühestens fünf Tage nach ihrer Einreise können Sie sich nochmals testen lassen: Ist das Ergebnis negativ, ist die Quarantäne vorzeitig beendet (das Testergebnis sollte dem Gesundheitsamt zur Sicherheit vorgelegt werden. Sie können dafür eine Mail an das Gesundheitsamt senden). Wenn Sie sich nach fünf Tagen nicht testen lassen wollen/ können, bleibt die Quarantäne für insgesamt zehn Tage bestehen.
  • Wo können sich Reiserückkehrer testen lassen? Tests können bei Hausärzten oder an Flughäfen durchgeführt werden, dafür darf die Quarantäne unterbrochen werden
  • Gibt es Ausnahmen? Ja. Diese sind in Paragraph 3 der Corona-Einreiseverordnung des Landes geregelt (zu finden unter www.land.nrw/corona).

Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten besteht eine Testpflicht UND eine Meldepflicht (Ausnahmen sind in der Corona-Einreiseverordung geregelt, zu finden unter www.land.nrw/corona).

Testpflicht:

  • Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten: 48 Stunden vor der Einreise oder unverzüglich nach der Einreise. Ist eine Testung direkt nach der Einreise nicht möglich, muss diese spätestens 24 Stunden nach der Einreise erfolgen! Bis zur Testung und zum Testergebnis ist der Kontakt mit anderen Personen außerhalb des eigenen Hausstands soweit wie möglich zu unterlassen (Corona-Einreiseverordnung NRW, zu finden unter www.land.nrw/corona).
  • Bitte beachten Sie: Wird ein PCR-Test durchgeführt, stehen die Betroffenen bis zum Testergebnis unter gesetzlicher Quarantäne (siehe auch )
  • Möglich sind (Schnell-)Tests zum Beispiel an Flughäfen oder bei Hausärzten sowie in privaten Testzentren (z.B. Testzentrum in Bielefeld, Testzentrum in Paderborn, Testzentren im Kreis Minden-Lübbecke, sowie bei den Johannitern in Blomberg).
  • Test muss selbst gezahlt werden (ca. 40 Euro)
  • Ist der Test negativ: keine Quarantäne notwendig
  • Ist der Test positiv: wurde ein Schnelltest gemacht, muss noch ein PCR-Test erfolgen. Ist auch dieser positiv, gilt die Quarantäne gemäß Quarantäneverordnung NRW (weitere Informationen unter )

Meldepflicht:

Reiserückkehrer aus Hochinzidenzgebieten

Welches Gebiet als Hochinzidenzgebiet eingestuft ist, können Sie auf der Seite des RKI einsehen: Übersicht des RKI zu Hochinzidenz-Gebieten.

Sie haben sich in den vergangenen 10 Tagen in einem Hochinzidenz-Gebiet aufgehalten? Dann müssen Sie bei der Einreise ein negatives Testergebnis dabei haben und dieses dem Gesundheitsamt vorlegen (auch per Mail an das Gesundheitsamt möglich).

Melden Sie sich außerdem über www.einreiseanmeldung.de an.

Einkaufsservice und Unterstützungsangebote

Verschiedene Organisationen bieten in Lippe einen Einkaufsservice an. Unter anderem das DRK:
05231 921432 (Mo bis Fr 9 bis 13 Uhr) oder Mail an den DRK
hilft bei: Einkäufen von Lebensmitteln, Medikamenten, Hygieneartikeln; Bezahlung erfolgt über Überweisungsträger

Eine Übersicht der Unterstützungsangebote finden Sie im Internet beispielsweise unter radiolippehilft.de

Religionsausübung: Handlungsempfehlung für Hygieneregelungen und offener Brief an die Religionsgemeinschaften im Kreis Lippe

Im Zusammenhang mit hohen Infektionszahlen an der Bibelschule in Lemgo-Brake sind auch Religionsgemeinschaften und Gottesdienste in den Fokus gerückt. Der Kreis Lippe hat deshalb am 14. Oktober in einer Pressemitteilung angekündigt, mit einem Schreiben an die lippischen Gesundheitsämter heranzutreten und außerdem eine Handlungsempfehlung für Hygieneregelungen zur Religionsausübung zu erarbeiten. . Den offenen Brief an die Religionsgemeinschaften im Kreis Lippe sowie die Handlungsempfehlung für Hygieneregelungen zur Religionsausübung finden Sie hier als PDF zum Herunterladen:

Handlungsempfehlung Hygieneregelung und offener Brief des Kreises Lippe

Informationen für Unternehmen, Selbstständige, Künstlerinnen und Künstler

Hier gibt es Hinweise und Informationen für Unternehmen und Selbstständige, zusammengestellt durch die Wirtschaftsförderung Kreis Lippe, darin gibt es auch weitere Informationen zum Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler:

Es gibt einen bestätigten Coronafall in Ihrer Firma?

Eine Überprüfung erfolgt in diesen Fällen durch die Gesundheitsaufsicht. Es handelt sich hierbei immer um eine individuelle Risikoabschätzung. Eine generelle Antwort kann hier nicht gegeben werden.

Wenn Mitarbeiter von sich aus freigestellt werden (ohne Anweisung vom Gesundheitsamt), können Sie sich zwecks Entschädigung beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe erkundigen. Inwieweit Arbeitgeber eine Entschädigung erhalten, können wir nicht beantworten. Erwerbstätige, der unter Quarantäne gestellt werden, erhalten selbst eine Entschädigung

Hinweis zu Servicezeiten in der Kreisverwaltung

Aus aktuellem Anlass wird auch der Publikumsverkehr in der Kreisverwaltung ab Montag, 2. November, reduziert: Die Bürger werden gebeten, ab sofort wieder in erster Linie per Brief, E-Mail oder Telefon Kontakt zu den Mitarbeitenden im Kreishaus aufzunehmen.

Sollte in Einzelfällen ein persönliches Gespräch notwendig sein, muss vorab ein Termin vereinbart werden. An den Eingängen zum Bürgerservice und zum Ausländeramt werden ab Montag wieder Zugangskontrollen stattfinden. Die Bürger werden gebeten, einen Nachweis über ihren vereinbarten Termin im Kreishaus mitzubringen.

Wichtige Telefonnummern und Internetadressen

  • Hotline des Kreises Lippe zum Coronavirus: 05231/62-1100, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr. 
  • allgemeine Corona-Hotline des Landes NRW: 0211/ 9119 1001
  • bei medizinischen Fragen und außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes: 116 117. Bitte wählen Sie den Notruf nur, wenn es sich um eine akute Notlage handelt!
  • Beratungshotline für Familien, Jugendliche und Kinder: (0 52 31) 62 17 77,  Montag bis Donnerstag von 8 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr oder bei E-Mail unter www.beratung-lippe.de/e-mailberatung
  • www.land.nrw/corona: FAQs und Handlungsempfehlungen sowie die jeweils aktuelle Coronaschutzverordnung und alle bisher herausgegebenen Erlasse des Landes
  • das Robert-Koch-Institut informiert auf seiner Webseite zu Risikogebieten, aktuellen Fallzahlen und der Risikoeinschätzung
  • die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat auf ihrer Webseite unter www.infektionsschutz.de einige Informationen zum Coronavirus zusammengestellt
  • unter coronatestpraxis.de erfahren Sie, bei welchen Ärzten Sie einen Abstrich erhalten können
  • Informationen zum Umgang mit der Pandemie in der ambulanten Versorgung hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter www.corona-kvwl.de zusammengestellt

Videobotschaften von Landrat Dr. Axel Lehmann zum Coronavirus

Zu den Entwicklungen zum Coronavirus und der aktuellen Lage in Lippe wendet sich Landrat Dr. Axel Lehmann regelmäßig auch in Videobotschaften an den Bürger:

Alle Videos finden Sie auch auf unseren Social-Media-Seiten:

Lippe sagt: #CORONO

Kampagnenmotiv Lippe sagt: CORONO!

Coronavirus mehrsprachig erklärt: Informationen der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration

Informationen zum Coronavirus sind auch in mehreren Sprachen verfügbar. Die mehrsprachigen Informationen sind auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zu finden. Außerdem hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung allgemeine Informationen zum Coronavirus in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt - diese finden Sie hier.

Weitere mehrsprachige Informationen zum Coronavirus gibt es auf www.handbookgermany.de, einer von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration geförderten Informationsplattform.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Lippe (KI) stellt ebenfalls mehrsprachige Informationen zu Corona bereit, unter anderem auch Audiodateien für Personen aus Bulgarien und Rumänien.

Auch das Land NRW hat die wichtigsten Informationen bereits in Englisch, Arabisch, Türkisch, Russisch, Polnisch und Farsi übersetzt.

Informationen über die Corona-Warn-App in 21 Sprachen

Unter www.integrationsbeauftragte.de/corona-warn-app informiert die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Corona-App in 21 Sprachen. Die App wird in absehbarer Zeit in weiteren Sprachen abrufbar sein.

Coronavirus barrierefrei erklärt

Alle wichtigen Informationen zum Corona-Virus barrierefrei erklärt: Das NRW-Gesundheitsministerium bietet wichtige Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache an.

Aktuelle Meldungen zu Corona im Kreis Lippe

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