Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Hier halten wir Sie zur Situation in Lippe auf dem Laufenden

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 4.026 bestätigte Coronafälle, damit sind seit gestern 73 weitere Infektionen bekannt. 2.694 Personen sind wieder genesen. 43 Personen sind verstorben. Ein 89-Jähriger und ein 49-Jähriger, die das Coronavirus in sich getragen haben, sind verstorben. Aktuell sind 1.289 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 32.031 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 249,5 (Stand Montag, 23. November, 0 Uhr).

Informationen zu Coronafällen in Einrichtungen finden Sie unter 

Der Kreis Lippe pflegt ein Dashboard, in dem die wichtigsten Kennzahlen und Grafiken zur Corona-Pandemie in Lippe in einer Übersichtsseite zusammengefasst und aktualisiert werden. Dort finden Sie auch die tagesaktuellen Zahlen für den Kreis Lippe und für die Städte und Gemeinden grafisch aufbereitet:

Tabellarische Übersicht der Zahlen in den Städten und Gemeinden

Hier finden Sie die Zahlen für die Städte und Gemeinden tabellarisch aufbereitet (Stand: 23.11.2020):

Corona-Kontaktformular für Kontaktpersonen

Sie vermuten, Kontaktperson zu jemandem zu sein, der positiv auf das neue Coronavirus getestet wurde? Nutzen Sie gern folgendes Kontaktformular:


bestätigte Infektionenwieder genesenTote
Kreis Lippe gesamt4026269443
Augustdorf1871171
Bad Salzuflen78455512
Barntrup75402
Blomberg3261831
Detmold7504955
Dörentrup3930
Extertal65433
Horn-Bad Meinberg2251603
Kalletal108771
Lage5633344
Lemgo4643466
Leopoldshöhe137933
Lügde4229
Oerlinghausen131971
Schieder-Schwalenberg7354
Schlangen57411

Übersicht: Welche Information finde ich wo?

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Allgemeine FAQs zum Coronavirus

Unsere FAQ (Antworten auf häufig gestellte Fragen) zum Coronavirus, finden Sie hier als PDF-Datei zum Herunterladen:

Sie haben einen Fehler in den FAQs entdeckt? Senden Sie gern eine Mail an die Pressestelle und geben uns Bescheid!

Außerdem finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen auch hier - klicken Sie einfach auf die jeweilige Überschrift, dann klappt sich der Inhalt mit den gewünschten Informationen auf:

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick

  • Das Coronavirus äußert sich über eine Erkältungssymptomatik mit Husten, kann aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege nach sich ziehen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage.
  • Wer zu einer der definierten Risikogruppen gehört oder nachweislich Kontakt zu einer bereits erkrankten Person hatte und aufgrund von Symptomen wie Fieber oder Atemwegsproblemen eine Erkrankung fürchtet, sollte sich zuerst telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen.
  • Die Personen sollten nicht direkt ins Krankenhaus oder zur Hausarztpraxis gehen, um eine mögliche Ansteckung weiterer Menschen zu vermeiden. Außerdem sollte die Notrufnummer nicht blockiert werden, die 116 117 ist hier auch eine richtige Anlaufstelle.
  • Um einer möglichen Erkrankung vorzubeugen, halten Sie sich an die AHA-Regeln: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter zu anderen Menschen), Hygieneregeln einhalten (z.B. Hände gründlich waschen und desinfizieren, Husten- und Niesetikette einhalten), Alltagsmaske tragen. Tipps zu Hygieneregeln finden Sie unter www.infektionssschutz.de
  • Das Robert Koch-Institut stellt auf seiner Webseite unter www.rki.de aktuelle Informationen zum Coronavirus bereit. 
  • Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen hat unter der Rufnummer 0211 / 9119 1001 ein „Bürgertelefon Coronavirus“ eingerichtet, bei dem ebenfalls Fragen beantwortet werden. Das MAGS stellt unter www.mags.nrw/coronavirus ebenfalls Informationen bereit. 

 Für allgemeine Fragen zum Coronavirus erreichen Sie das Bürgertelefon der Kreisverwaltung unter 05231/ 62-1100.

Informationen zur aktuellen Situation der Corona-Pandemie

Aktuelle Meldungen zur Lage im Kreis Lippe veröffentlichen wir auf dieser Seite (zu erreichen unter www.kreis-lippe.de/corona). Hier gelangen Sie direkt zu den aktuellen Meldungen: .

Aktuelle Informationen zur Lage in NRW, Deutschland und der Welt: Aktuelle Fallzahlen entnehmen Sie bitte der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Hinweis: Wie entstehen die Zahlen?

Die Zahlen für Lippe entstehen auf Basis von Meldungen durch (Haus-)Ärzte und das Klinikum an das Gesundheitsamt sowie durch Tests, die das Gesundheitsamt angeordnet hat. Die Zahlen der Genesenen, Infizierten und Toten sind für Gesamt-Lippe. Die Abstrichzahlen auf der Webseite vom Kreis beziehen sich nur auf das Diagnostikzentrum, die Zahlen aus Klinikum und von Hausärzten werden nicht beim Gesundheitsamt erfasst.

Können Tiere das Coronavirus bekommen oder übertragen

Aktuell gibt es keine Beweise, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen mit dem neuen Coronavirus infiziert werden können, heißt es von der WHO. Dennoch sei es natürlich immer gut, sich seine Hände nach dem Kontakt mit Tieren gründlich mit Seife und Wasser zu waschen. Infizierte Personen sollten sich nicht das Gesicht abschlecken lassen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Friedrich-Löffler-Instituts.

Können Tiere das Coronavirus übertragen? Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass Haustiere Menschen angesteckt haben. Die Haltung von Katzen wurde nicht als Risikofaktor identifiziert (siehe Hinweise des Friedrich-Löffler-Instituts).

Wie setze ich die Händehygiene richtig um?

  • Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar schmutzig sind.
  • Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.
  • Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände das Mittel der Wahl.
  • Wenn nicht verfügbar, verwenden Sie Handtücher und tauschen Sie diese aus, wenn sie feucht sind.
  • Gesunde sollten nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte.
  • Ggf. Händedesinfektion (mindestens begrenzt viruzide Desinfektionsmittel verwenden).

Wie ist die Husten- und Niesetikette?

  • Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken Personen, praktiziert werden.
  • Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellenbogen, gefolgt von Händehygiene.
  • Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend.
  • Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten vor der Entsorgung mit anderem Hausmüll in einem mit einer Auskleidung (also etwa einem Müllbeutel) versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

Soll ich regelmäßig lüften?

  • Regelmäßiges Lüften in allen Räumen, in denen Sie und Ihre Bewohner/innen sich aufhalten.
  • Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regemäßig gut gelüftet werden.

Kann ich mich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem Coronavirus anstecken?

Bei Coronaviren erfolgt die Übertragung primär über Sekrete. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet.

Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Prävention. Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Patienten mit Corona-Symptomen gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, ist daher unwahrscheinlich.

Allerdings können Schmierinfektionen über Oberflächen nicht ausgeschlossen werden, die zuvor mit Viren kontaminiert wurden.

Generell ist das gründliche Händewaschen, wie es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfohlen wird, ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionen, wie z.B. Magen-Darm-Erkrankungen schützen.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Bundesinstituts für Risikobewertung.

Kann man sich über das Trinkwasser oder Abwasser mit dem Coronavirus infizieren?

Das Coronavirus kann im Wasser nicht überleben und sich auch nicht vermehren. Außerdem gehört Trinkwasser in Deutschland zu den am besten überwachten Lebensmitteln. Die Trinkwasseraufbereiter sorgen in einem mehrstufigen Verfahren dafür, dass möglichst alle Krankheitserreger und Schadstoffe aus dem Wasser entfernt werden. So ist Leitungswasser sehr gut gegen alle Viren, einschließlich des neuartigen Coronavirus, geschützt und kann bedenkenlos getrunken werden.

Leitungswasser kann ohne Bedenken konsumiert werden. Um jedoch sogenannte Schmierinfektionen zu vermeiden, achten Sie darauf, dass Sie saubere Trinkgläser verwenden. 

Darauf weisen das Umweltbundesamt und dasBundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus hin.

Für Abwasser gilt: Nach derzeitigem Stand des Wissens ist eine Übertragung von SARS-CoV-2 über den Weg des Abwassers und somit auch über den Stuhl sehr unwahrscheinlich. Von einer Gefährdung für Beschäftigte in abwassertechnischen Anlagen in Zusammenhang mit dem Auftreten von SARS-CoV-2 ist laut aktueller Datenlage nicht auszugehen.

Sie wurden durch den Hausarzt getestet

  • Hausärzte können keine Quarantäne verhängen, sondern nur eine Empfehlung auf häusliche Absonderung aussprechen
  • Sollte jemand durch den Hausarzt getestet worden sein, MUSS er demnach nicht in Quarantäne
  • Erst wenn das Testergebnis positiv ist, kann das Gesundheitsamt die verpflichtende Quarantäne verhängen

Bei Ihnen wurde ein Abstrich durch das Gesundheitsamt gemacht

Sie bleiben solange in Quarantäne, bis das Testergebnis da ist und Anweisungen vom Gesundheitsamt erfolgt sind. Die Quarantäne kann bis zu 14 Tage ausgeweitet werden, gegebenenfalls kann diese auch länger dauern.

  • Bei positiv Getesteten: ab Vorliegen des Ergebnisses zehn Tage Quarantäne. Am Ende der Quarantänezeit erfolgt nur dann nochmal ein Test, wenn in den 48 Stunden vor Quarantäneende schwere Symptome auftreten, andernfalls gilt die Quarantäne wie zuerst angeordnet als aufgehoben.
  • Bei negativ Getesteten oder Kontaktpersonen: Es kann trotzdem zur Quarantäne (bis zu 14 Tage ab letztem Kontaktzeitpunkt) kommen. Die erste Anordnung gilt. Wenn das Gesundheitsamt Sie nicht mehr kontaktiert, wird die Quarantäne wie angeordnet aufgehoben. In der Regel werden diese Personen nicht mehr angerufen, außer sie bekommen Symptome.

Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, die oben genannten Punkte dienen zur Orientierung!

Bei einem Familienmitglied/ enger Kontaktperson (mehr als 15 Minuten face-to-face-Kontakt) oder einem Mitbewohner wurde ein Abstrich gemacht

Sie müssen sich im Falle des Zusammenwohnens häuslich separieren, das heißt Abstand halten und möglichst getrennte Zimmer nutzen (). Die häusliche Separierung gilt solange, bis das Testergebnis da ist. Ist das Testergebnis positiv, müssen auch die Kontaktpersonen innerhalb eines Hausstandes in Quarantäne, es erfolgt eine erneute Anweisung durch das Gesundheitsamt.

Die Quarantäne wird nur durch das Gesundheitsamt ausgesprochen, alles andere sind Empfehlungen!

Warum dauert die Quarantäne oft 14 Tage, egal bei welchem Ergebnis?

Eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (Zeit, in der das Virus ansteckend ist, 14 Tage, ggf. mehr) in häuslicher Quarantäne zu beobachten.

In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen regelmäßig in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann.

Woher bekomme ich eine Bescheinigung über die häusliche Quarantäne?

  • nach mündlicher Anordnung erhalten Sie automatisch eine schriftliche Bescheinigung vom Gesundheitsamt bzw. vom zuständigen Ordnungsamt des jeweiligen Wohnorts (nur bei Pflichtquarantäne)
  • Auch wenn keine Symptome vorhanden sind: Bescheinigung 
  • Alle, die in einer Hausgemeinschaft in Quarantäne müssen: Bescheinigung vom Gesundheitsamt

Wird die Quarantäne verlängert, erhalten Sie automatisch eine erneute Bescheinigung.

Bekomme ich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Ja, wenn

  • Krankheitssymptome vorhanden sind: Ausstellung durch den Hausarzt

Nein, wenn

  • Keine Symptome vorhanden sind. Das Gesundheitsamt stellt dann nur eine Bescheinigung für eine Quarantäne aus

Wo kann ich mich medizinisch beraten lassen?

  • Kontaktieren Sie zuerst telefonisch Ihren Hausarzt.
  • Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich in medizinischen Fragen an die Telefonnummer 116 117. 
  • Die Akteure entscheiden das weitere Vorgehen.
  • Wenn Ihr Hausarzt aufgrund von Urlaub keine Sprechzeiten hat, erkundigen Sie sich zunächst nach Vertretungen oder anderen Hausärzten in Ihrem Umfeld.
  • Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) listet auf ihrer Internetseite die Notdienst-Praxen am Samstag für Infektsprechstunden bei Erkältungssymptomen nebst Öffnungszeiten auf: www.kvwl.de/patient/corona

Der Corona-Test: Wo kann ich mich testen lassen? Was kostet ein Corona-Test? Was mache ich, wenn ich mich freiwillig testen lassen will?

Füllen Sie bitte vor jeder Testung folgendes Formular aus:

In folgenden Fällen bieten mobile Teams des Gesundheitsamts Tests an:

  • Aufnahme in Pflegeeinrichtung/ erste Behandlung durch ambulanten Dienst
  • Direkte Kontaktpersonen
  • Kontaktpersonen mit coronatypischen Symptomen: Test erfolgt durch das Gesundheitsamt, die Behandlung der Symptome erfolgt durch den Hausarzt.
  • Bei ambulanter Behandlung im Krankenhaus
  • Personen, die zu einem Folgetest müssen, da sie positiv getestet waren
  • Personen, die in eine Reha-Einrichtung aufgenommen werden

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In folgenden Fällen sind Hausärzte die ersten Ansprechpartner für Tests:

Eine Übersicht mit Hausärzten, die vor Ort testen, finden Sie unter Außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes erreichen Sie unter 116 117 einen Bereitschaftsdienst.

  • Personen mit schweren coronatypischen Symptomen
  • Personen mit leichten bis mittelschweren coronatypischen Symptomen und zu einer Risikogruppe gehören oder in einem sensiblen Bereich wie in der Pflege, in einer Arztpraxis, im Krankenhaus tätig sind oder Kontakt zu anderen Personen hatten, während die Symptome bereits aufgetreten sind oder an einer Veranstaltung teilgenommen haben ohne die AHA-Regeln einzuhalten.
  • Warnung durch Corona-Warn-App
  • Rückkehrer aus Risikogebieten laut RKI
  • Reiserückkehrer (auch aus Nicht-Risikogebieten)
  • Präventive Tests für Kitas und Schulen (mit Bescheinigung des Arbeitgebers)
  • Kontaktpersonen mit coronatypischen Symptomen: Test erfolgt durch das Gesundheitsamt, die Behandlung der Symptome erfolgt durch den Hausarzt.

Was kostet ein Corona-Test?

Grundsätzlich ist der Test eine Kassenleistung und wird übernommen. Ausnahmen hiervon: Werden Tests freiwillig durchgeführt oder sind nicht verpflichtend, werden die Kosten nicht übernommen. Eventuell können sie im Anschluss eingereicht werden. Freiwillige Tests, zum Beispiel bei einer Urlaubsreise: Diese sind eine sogenannte IGEL-Leistung und müssen selbst gezahlt werden. Die Kosten betragen etwa 160 Euro - die Preise können allerdings variieren.

Ich möchte einen freiwilligen Test machen/ mein Arbeitgeber verlangt einen Test/ ich muss ins Ausland

Freiwillige Tests können durch Ärzte, die Abstriche machen, durchgeführt werden, nicht am Diagnostikzentrum. Ärzte, die Tests durchführen, finden Sie unter coronatestpraxis.de. Sie können sich unter der 116 117 melden. Der Test muss dann als private Leistung selbst gezahlt werden.

  • Die Anrufer können das passende Formular für ihr Zielland auf der Seite vom Auswärtigen Amt herunterladen
  • Den Stempel bekommen Sie beim Hausarzt
  • Teilweise bieten Labore den Service, das Testergebnis über eine App mitzuteilen. Dann informiert das Gesundheitsamt nicht.
  • HINWEIS: Bitte kommen Sie nicht zum Bürgerservice der Kreisverwaltung, dort kann kein Test durchgeführt oder ein Stempel gegeben werden.

Test für Personen aus sensiblen Bereichen

Sensible Systeme sind laut Testschema: Feuerwehr, Polizei, Medizin, Pflege, Einzelhandel, Versorgungsbetriebe

Personen aus diesen Bereichen werden getestet, wenn:

  • sie direkte Kontaktperson zu einem Infizierten sind
  • sie Symptome haben

Wenn sie Kontaktperson zweiten oder dritten Grades sind, werden sie erst bei Symptomen getestet.

Wann Personen aus dem Bereich Pflege noch arbeiten dürfen, ist immer eine individuelle Entscheidung. Diese wird durch die Hausleitung/ Pflegedienstleitung individuell abgestimmt.

Präventive Tests in Kitas/ Förderschulen

Präventive Tests für Kitas und Schulen können mit Bescheinigung des Arbeitgebers beim Hausarzt gemacht werden.

  • Nach den Herbstferien 3 mal kostenlos bis zu den Weihnachtsferien, Zeitpunkt frei wählbar
  • Eine Übersicht der Praxen, die die Testungen durchführen, sind auf den Seiten der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe zu finden: www.kvwl.de/coronavirus und coronavirus.nrw/patienteninformationen
  • Teilnahme an den Tests ist freiwillig
  • Bei innerdeutschen Reisen, wenn man aus einem Risikogebiet kommt: Hausarzt, Kosten werden übernommen

Antigentests

Antigentests werden in Pflegeeinrichtungen demnächst durchgeführt, die Einrichtungen erstellen dafür selbst Konzepte.

Das Gesundheitsamt ist dafür nicht der richtige Ansprechpartner. Die jeweiligen Einrichtungen können sich an die wenden.
Falls Sie Patient oder Bewohner einer Einrichtung sind und Fragen haben: Wenden Sie sich bitte an Ihre Einrichtung.

Physiotherapeuten können sich nicht selbst testen, wenden Sie sich hierzu bitte an einen Hausarzt.

Testzentrum Langenbrücker Tor in Lemgo

Der Kreis Lippe hat zudem am Langenbrücker Tor in Lemgo erneut ein Testzentrum aufgebaut. Bitte beachten Sie: Spontane Besuche während fester Öffnungszeiten sind im Testzentrum nicht möglich, denn im Zentrum werden ausschließlich Kontaktpersonen von bestätigten Coronafällen getestet! Ergänzend fahren weiterhin mobile Teams zu den Personen, bei denen ein Abstrich gemacht werden muss und die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Hinweis: Am Testzentrum in Lemgo finden keine Antigentests statt!

Die Personen werden über den jeweiligen Termin im Testzentrum informiert.

Weitere Informationen finden Sie in unserer .

Sie haben vom Gesundheitsamt einen Termin für einen Abstrich im Testzentrum erhalten? So kommen Sie zum Testzentrum am Langenbrücker Tor in Lemgo:

Anfahrtsskizze zum Testzentrum für Corona-Tests des Kreises Lippe am Langenbrücker Tor in Lemgo

Welche Personen gehören zur Risikogruppe?

  • Ältere Personen ab 60 Jahre
  • Personen mit Grunderkrankungen: Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, Leber, Niere, Krebs
  • Personen, bei denen mehrere Faktoren wie Alter und Grunderkrankungen vorliegen
  • Personen mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. wegen Einnahme von Medikamenten)
  • Kein erhöhtes Risiko bei: Schwangeren und Kindern

Was sollten Personen mit einem höheren Risiko beachten?

  • Besondere Beachtung der allgemeinen Verhaltensregeln: Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten, Meiden von Menschenmassen
  • Aktive Information des Arztes über das Krankheitsbild, um früh reagieren zu können
  • Bei Erkrankungen, egal welcher Art: Kontakt zum Hausarzt
  • Wenn im Umfeld eine Infektion mit Corona nachgewiesen wurde, sollte dies mitgeteilt werden, um gezielte Maßnahmen zu ergreifen
  • Wenn Sie an einer chronischen Atemwegserkrankung oder an einer Immunschwäche leiden oder über 70 Jahre alt sind, können Sie sich von Ihrem Hausarzt zur Pneumokokkenimpfung beraten lassen.

Test über die Corona-Warn-App

Positives Test-Ergebnis über die Corona-Warn-App erhalten:

  • Sie haben einen Test am Testzentrum Lemgo erhalten (siehe ): Das Testergebnis kommt über den QR-Code, wenn die Corona-WARN-App installiert ist UND das Einverständnis gegeben wurde (wenn dies nicht der Fall ist, kommt das Ergebnis telefonisch)
  • QR-Codes werden immer ausgegeben, sind aber deaktiviert, wenn keine Warn-App vorhanden ist; eine eventuell angezeigte Fehlermeldung hängt dann damit zusammen, dass die Corona-Warn-App nicht installiert ist.
  • Seit 11. November werden zusätzlich Barcodes beim Test herausgegeben. Unter https://covid19.labor-daten.de/patient/input.html kann das Testergebnis damit abgerufen werden.
  • Falls das Testergebnis positiv ist, nimmt außerdem das Gesundheitsamt Kontakt zu Ihnen auf. Wenn Sie nach drei bis vier Tagen noch keinen Anruf vom Gesundheitsamt erhalten haben, melden Sie sich unter 05231/62-1100. In Einzelfällen kann es länger dauern, bis Kontakt zu Ihnen aufgenommen wird.

Sie wurden über die Corona-Warn-App aufgefordert, sich testen zu lassen

Melden Sie sich für einen Test beim Hausarzt. Füllen Sie vor der Testung das Formular aus:

Ich habe einen Abstrich machen lassen, wie erfahre ich das Testergebnis?

Allgemeine Abläufe

Es kann derzeit mehrere Tage dauern, bis das Testergebnis da ist.

Es erhalten folgende Personen eine Rückmeldung auf das Testergebnis:

  • positives Ergebnis: Sie erhalten eine Rückmeldung und gegebenenfalls weitere Anweisungen von Mitarbeitenden der Gesundheitsaufsicht zur Quarantäne
  • negatives Testergebnis: keine Rückmeldung bei Kontaktpersonen, die Quarantäne gilt weiter wie zunächst angeordnet, wenn sich Symptome entwickeln, melden Sie sich bitte bei der Hotline unter 05231/62-1100.

Das Gesundheitsamt informiert nur über die Testergebnisse, die auch vom Gesundheitsamt über mobile Teams gemacht wurden. Alle anderen Ergebnisse gibt es vom Hausarzt.

Zum Ablauf: Die abgenommenen Proben werden täglich zum prüfenden Labor gebracht. Jeder an die Gesundheitsaufsicht übermittelte Befund wird von den Kollegen überprüft. Erst nach erfolgter Prüfung erhalten Sie einen Anruf. Dies kann mehrere Tage bis nach Abstrich dauern.

Hatten Sie keinen Kontakt zu einer infizierten Person und waren nicht im Risikogebiet/ Ausland, sondern haben nur Symptome, erhalten Sie bei negativem Ergebnis keine Rückmeldung.

Wir wurden zeitgleich getestet, wieso bekommen wir das Ergebnis zu unterschiedlichen Zeitpunkten?

Leider ist es den Mitarbeitern aufgrund der sehr hohen Arbeitsbelastung nicht immer möglich, die beiden Ergebnisse so zu koordinieren, dass die Ergebnismitteilung zeitgleich erfolgt.

Unterschiede bei den Tests Klinikum und Tests vom Gesundheitsamt

  • Test am Klinikum: Rückmeldung über das Testergebnis erfolgt durch das Klinikum, gegebenenfalls werden Quarantänemaßnahmen über das Gesundheitsamt angeordnet
  • Test über mobile Teams: Rückmeldung über das Testergebnis erfolgt durch das Gesundheitsamt, gegebenenfalls werden Quarantänemaßnahmen über das Gesundheitsamt angeordnet

Ich war positiv getestet und möchte mich mit einer Plasmaspende beteiligen

Personen, die positiv getestet waren und wieder gesund sind, können sich für eine Plasmaspende direkt beim Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen melden. Tel.: 05731/972400; Mail an den Coronablutspendedienst OWL 

Allgemeine Hinweise zu Kontaktpersonen

Kontaktpersonen werden in 2 Kategorien unterschieden:

Kategorie 1:

  • mehr als 15 Minuten face-to-face Kontakt
  • Längerer Aufenthalt (mehr als 30 Minuten) im Raum mit höherer Konzentration an infektiösen Aerosolen
  • Direkter Kontakt zu Sekreten
  • Medizinisches Personal ohne Mindestabstand ohne Schutzkleidung
  • Medizinisches Personal ohne Schutzkleidung mit direktem Kontakt zu Sekreten

Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden durch das Gesundheitsamt kontaktiert und erhalten eine Quarantäneanordnung.


Kategorie 2:

  • weniger als 15 Minuten face-to-face Kontakt
  • Weniger als 30 Minuten im Raum mit höherer Konzentration an infektiösen Aerosolen
  • Kontakt ohne Mindestabstand aber mit Mund-Nasen-Schutz

Kontaktpersonen der Kategorie 2 werden nicht durch Gesundheitsamt kontaktiert. Liegen keine Symptome vor, wird auch kein Test vorgenommen und keine Quarantäne angeordnet

Wenn Sie nach drei bis vier Tagen noch keine Meldung durch das Gesundheitsamt erhalten haben, aber vermuten, eine Kontaktperson zu sein, nutzen Sie unser Kontaktformular zur Meldung als Kontaktperson:

Sie vermuten, Kontaktperson eines positiven Falls zu sein

Kontaktformular zur Meldung als Kontaktperson

Wenn Sie vermuten, Kontaktperson zu jemandem gewesen zu sein, der positiv auf das neue Coronavirus getestet worden ist? Gern können Sie folgendes Kontaktformular nutzen, um dem Gesundheitsamt die wichtigsten Eckdaten mitzuteilen:

Ansonsten gilt: Das Gesundheitsamt meldet sich bei Ihnen telefonisch. Sollten Sie in einem Zeitraum von drei bis vier Tagen noch keinen Anruf erhalten haben, melden Sie sich bitte bei der Hotline unter 05231/62-1100.

Vorher können Sie folgende Dinge bereits ermitteln:
Wann war der Kontakt?
Wie lange/intensiv war der Kontakt?
Zu welchem Anlass war der Kontakt?

Halten Sie bei einem Anruf außerdem folgende Daten bereit:
Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Mail-Adresse, Datum des Kontakts, Name und Wohnort des positiven Falls, Art des Kontakts (z.B. Spaziergang, Feier etc.)

Empfehlung: Reduzieren Sie Ihre Kontakte. Die endgültige Quarantäneanordnung und die dazugehörige Bescheinigung erfolgt erst durch das Gesundheitsamt.

Hinweis: Das Gesundheitsamt Lippe kann nur Kontaktpersonen bearbeiten, die ihren Wohnsitz im Kreis Lippe haben. Wenn Sie in einem anderen Kreis wohnen, wenden Sie sich bitte an das dortige Gesundheitsamt.

Wer kommt wann in Quarantäne?

Sie haben einen Abstrichtermin vom Gesundheitsamt erhalten

  • Ab Zeitpunkt des Abstrichs: Quarantäne und entsprechender Bescheid.
  • Dringende Empfehlung: Verhalten Sie sich in der Zeit zwischen Terminvergabe und Abstrichtermin so, als würden Sie bereits unter Quarantäne stehen: Keine weiteren persönlichen Kontakte, nicht mehr einkaufen gehen oder ähnliches. Ausnahmen gelten gegebenenfalls für Personen, die im sensiblen Bereich tätig sind.

Sie wurden durch den Hausarzt getestet

  • Hausärzte können keine Quarantäne verhängen, sondern nur eine Empfehlung auf häusliche Absonderung aussprechen
  • Sollte jemand durch den Hausarzt getestet worden sein, MUSS er demnach nicht in Quarantäne
  • Erst wenn das Testergebnis positiv ist, kann das Gesundheitsamt die verpflichtende Quarantäne verhängen

Bei Ihnen wurde ein Abstrich durch das Gesundheitsamt gemacht

Sie bleiben solange in Quarantäne, bis das Testergebnis da ist und Anweisungen vom Gesundheitsamt erfolgt sind. Die Quarantäne kann bis zu 14 Tage ausgeweitet werden, gegebenenfalls kann diese auch länger dauern.

  • Bei positiv Getesteten: ab Vorliegen des Ergebnisses zehn Tage Quarantäne. Die Quarantäne wird bereits mündlich ausgesprochen und wird auch für andere Mitglieder des Haushalts ausgesprochen. Anschließend erfolgen weitere Informationen. Am Ende der Quarantänezeit erfolgt nur dann nochmal ein Test, wenn in den 48 Stunden vor Quarantäneende schwere Symptome auftreten, andernfalls gilt die Quarantäne wie zuerst angeordnet als aufgehoben.
  • Bei negativ Getesteten oder Kontaktpersonen: Es kann trotzdem zur Quarantäne (bis zu 14 Tage ab letztem Kontaktzeitpunkt) kommen. Die erste Anordnung gilt. Wenn das Gesundheitsamt Sie nicht mehr kontaktiert, wird die Quarantäne wie angeordnet aufgehoben. In der Regel werden diese Personen nicht mehr angerufen, außer sie bekommen Symptome.

Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, die oben genannten Punkte dienen zur Orientierung!

Bei einem Familienmitglied/ enger Kontaktperson (mehr als 15 Minuten face-to-face-Kontakt) oder einem Mitbewohner wurde ein Abstrich gemacht

Sie müssen sich im Falle des Zusammenwohnens häuslich separieren, das heißt Abstand halten und möglichst getrennte Zimmer nutzen (). Die häusliche Separierung gilt solange, bis das Testergebnis da ist. Ist das Testergebnis positiv, müssen auch die Kontaktpersonen innerhalb eines Hausstandes in Quarantäne, es erfolgt eine erneute Anweisung durch das Gesundheitsamt.

Die Quarantäne wird nur durch das Gesundheitsamt ausgesprochen, alles andere sind Empfehlungen!

Warum dauert die Quarantäne oft 14 Tage, egal bei welchem Ergebnis?

Eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (Zeit, in der das Virus ansteckend ist, 14 Tage, ggf. mehr) in häuslicher Quarantäne zu beobachten.

In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen regelmäßig in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann.

Woher bekomme ich eine Bescheinigung über die häusliche Quarantäne?

  • nach mündlicher Anordnung erhalten Sie automatisch eine schriftliche Bescheinigung vom Gesundheitsamt bzw. vom zuständigen Ordnungsamt des jeweiligen Wohnorts (nur bei Pflichtquarantäne)
  • Auch wenn keine Symptome vorhanden sind: Bescheinigung 
  • Alle, die in einer Hausgemeinschaft in Quarantäne müssen: Bescheinigung vom Gesundheitsamt

Wird die Quarantäne verlängert, erhalten Sie automatisch eine erneute Bescheinigung.

Bekomme ich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Ja, wenn

  • Krankheitssymptome vorhanden sind: Ausstellung durch den Hausarzt

Nein, wenn

  • Keine Symptome vorhanden sind. Das Gesundheitsamt stellt dann nur eine Bescheinigung für eine Quarantäne aus

Was muss ich beachten, wenn ich in Quarantäne bin?

Grafik: Worauf muss ich achten, wenn ich unter Quarantäne stehe?

Allgemeiner Hinweis: Das gilt, wenn Sie in Quarantäne sind

Protokollieren Sie Ihren Gesundheitszustand. Alle Informationen erhalten Sie vom Gesundheitsamt. Sie erhalten ein Schreiben, Informationen finden Sie außerdem hier auf unserer Corona-Seite. Wenn es Ihnen schlechter geht, wenden Sie sich an die angegebene Nummer auf dem Infoschreiben oder in einer Notlage an den Notruf.

Sie dürfen keine Kontakte zu Personen außerhalb Ihres Haushalts haben, das heißt: Sie müssen zuhause bleiben.

Bitten Sie Angehörige und Freunde, mit Ihrem Hund Gassi zu gehen, für Sie einzukaufen und die Einkäufe vor die Tür zu legen.

Sie und Ihre Mitbewohner dürfen keinen Besuch empfangen. Halten Sie Abstand zu Ihren Mitbewohnern/ Ihrer Familie (mindestens 2 Meter). Sofern diese nicht auch unter Quarantäne stehen, schlafen Sie in getrennten Betten. Falls möglich: räumliche und zeitliche Trennung, beispielsweise durch die getrennte Einnahme von Mahlzeiten. Leben in Ihrem Haushalt Personen aus der Risikogruppe, sollten diese, falls möglich, kurzfristig woanders unterkommen.

Auch auf regelmäßige Händehygiene sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume ist zu achten und Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) sind nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werde. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden.

Müll sollten Sie in der Zeit sammeln und nicht vor die Haustür stellen. An Mülltüten können sich die Viren sammeln.

Hustenetikette ist wichtig. Für Sekrete aus den Atemwegen empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtüchern. Auch können Sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Kontaktoberflächen wie Tisch oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

Arbeiten in Quarantäne

Ihr Arbeitgeber muss, unter der Berücksichtigung des Einzelfalls, die arbeitsrechtliche Situation prüfen.

Die Anordnung einer Quarantäne ist in Deutschland im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt. Erwerbstätige, die wegen einer angeordneten Quarantäne einen Verdienstausfall erleiden, haben i. d. R. einen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung.

Solange Sie keine Symptome aufweisen, dürfen Sie von zuhause arbeiten. Ein Arbeitsplatz darf nicht mehr eingerichtet werden, wenn die Quarantäne bereits besteht. Sie erhalten aufgrund des Infektionsschutzgesetzes eine Entschädigung während Ihrer 14-tägigen Quarantäne. Kontakt für Entschädigungen:

Landschaftsverband Westfalen – Lippe
LWL-Versorgungsamt Westfalen
48133 Münster.
Weitere Informationen und Anträge unter ifsg-online.de

Wer geht mit meinem Hund Gassi, wenn mir kein Bekannter helfen kann?

Externe Anbieter bieten ihre Hilfe an. Nachbarn sind auch eine Option.

Was muss ich bei der Übergabe meines Hunds für das Gassi gehen beachten?

Halten Sie bei der Übergabe des Tieres auf jeden Fall 1,5m Abstand ein und tragen Sie wenn möglich einen Mundschutz. Reichen Sie sich NICHT die Hände.

Der Gassigeher sollte die Wohnung nicht betreten und die Hände waschen oder desinfizieren, nachdem er oder sie Kontakt mit dem Hund oder der Leine hatte, rät der Tierschutzbund.

Eine andere Möglichkeit ist, das Tier bei einer nahestehenden Person unterzubringen, ähnlich wie bei einem Urlaub.

Dürfen meine Haustiere das Haus verlassen, während ich in Quarantäne bin?

Für Hunde und Katzen werden zunächst keine Maßnahmen wie die Absonderung/ Trennung oder Quarantäne empfohlen.

Warum dauert die Quarantäne oft 14 Tage, egal bei welchem Ergebnis?

Eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (Zeit, in der das Virus ansteckend ist, 14 Tage, ggf. mehr) in häuslicher Quarantäne zu beobachten.

In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen regelmäßig in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann.

Muss ich mit Strafen oder Bußgeldern rechnen, wenn ich die Quarantäne breche?

Ja, müssen Sie. Grundsätzlich sollten Sie an Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger denken, die Sie in diesem Fall in unnötige Gefahr bringen. Verstöße können mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden.

Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden können bei Verstoß zwangsweise Quarantänemaßnahmen durchführen (durch richterlichen Beschluss). Allerdings kann die Polizei denjenigen, der die Quarantäne missachtet, sofort in Gewahrsam nehmen, da die Missachtung der Quarantäneanordnung eine Straftat ist. Dies muss auch nicht vorher angedroht werden, sondern kann sofort durchgeführt werden.

Was muss ich beachten, wenn mein Kind erkrankt ist?

Der Kreis Lippe informiert gemeinsam mit dem Klinikum Lippe, der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung über das richtige Verhalten, wenn das eigene Kind Symptome zeigt, unabhängig von Corona.

Was tun wenn mein Kind krank ist?

Hier können Sie den Infoflyer herunterladen und weiter verbreiten:

Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung: Diese Maßnahmen gelten ab November

Hier geben wir einen kurzen Überblick, welche Maßnahmen ab November gelten. Weitere Informationen über die vom Land NRW beschlossenen Maßnahmen finden Sie unter www.land.nrw/corona, für Fragen dazu, wie die Maßnahmen ganz konkret bei Ihnen vor Ort umgesetzt werden, wenden Sie sich an das Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Kontaktverbot

  • Das Kontaktverbot bleibt zunächst aufrecht erhalten, insbesondere das Abstandsgebot
  • In der Öffentlichkeit muss weiterhin ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden
  • Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushaltes möglich, maximal 10 Personen sind gestattet

Die Überprüfung liegt bei den Ordnungsbehörden und der Polizei. Verstöße können mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro oder einer Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren geahndet werden.

Mindestabstand

Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern (Mindestabstand).

In bestimmten Fällen kann der Mindestabstand unterschritten werden. Dies gilt zum Beispiel,

  • wenn sich Angehörige des eigenen und höchstens eines weiteren Hausstandes treffen (Hinweis: Auch in solchen Fällen dürfen höchstens zehn Personen zusammentreffen), 
  • wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen erforderlich ist
  • bei der Betreuung in Kindertageseinrichtungen, in der Kindestagespflege oder in heilpädagogischen Einrichtungen
  • in Schulklassen und festen Gruppen der Ganztagsbetreuung in öffentlichen Schulen und ähnlichen Einrichtungen im Sinne des Schulgesetzes NRW
  • durch Kinder bei der Nutzung von Spielplätzen im Freien
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz
  • bei zwingenden Zusammenkünften zur Berufsausübung
  • zwischen nahen Angehörigen bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen sowie Zusammenkünften unmittelbar vor dem Ort der Trauung.
  • wenn zur vollständigen Verhinderung von Tröpfcheninfektionen geeignete Schutzmaßnahmen (bauliche Abtrennung, Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches) vorhanden sind oder die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske nach § 3 besteht.

Veranstaltungen und Versammlungen

  • Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen sind bis zum 30. November 2020 unzulässig.
  • Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist weiterhin zulässig. Auch zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio und Internet sind weiterhin zulässig.
  • Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Dezember 2020 untersagt.
  • Der Betrieb von Autokinos, Autotheatern und ähnlichen Einrichtungen ist zulässig, wenn der Abstand zwischen den Fahrzeugen mindestens 1,5 Meter beträgt.

Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Dezember 2020 untersagt.

Zulässig sind:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind (weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Coronaschutzverordnung)
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften, Parteien oder Vereinen unter bestimmten Auflagen: Informieren Sie sich bitte in der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung oder bei dem Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde, was bei der Durchführung zu beachten ist.
  • Veranstaltungen zur Jagdausübung unter bestimmten Bedingungen und Auflagen:  Informieren Sie sich bitte in der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung oder bei dem Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde, was bei der Durchführung zu beachten ist.
  • Beerdigungen und standesamtliche Trauungen.

Die behördliche Zulassung setzt bei mehr als 100 Teilnehmern ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept voraus.

Im privaten Raum (eigene Wohnung einschließlich Nebengebäuden, Garten und Grundstück) wird eine entsprechende Beachtung der Regelungen dieser Verordnung dringend empfohlen. Dies schließt ausdrücklich die Empfehlung ein, Kontakte und private Feiern zu reduzieren und möglichst infektionssicher zu gestalten.

Bei Fragen von Veranstaltern von Messen und Ausstellungen: Mail an die Gewerbeaufsicht Kreis Lippe.

Im November geschlossen:

Geschlossen/verboten:
Der Betrieb von

  • Schwimm- und Spaßbädern, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen
  • Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Spielhallen, Spielbanken und ähnlichen Einrichtungen (Ausnahmen können unter Auflagen für Wettannahmestellen und Wettbüros gelten. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Land oder das Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde)
  • Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen
  • Bordellen, Prostitutionsstätten und ähnlichen Einrichtungen
  • Zoologische Gärten und Tierparks
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte
  • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Ausnahme: Lieferung und Abholung der Speisen
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen) werden geschlossen. Davon ausgenommen sind Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen (z.B. Physio- und Ergotherapeuten, Hörgeräteakustiker oder Optiker. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Land NRW oder das Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde)
  • Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 unzulässig.

Was bleibt im November geöffnet und ist weiterhin erlaubt?

  • Einzelhandel für Lebensmittel (z.B. auch Wein, Süßigkeiten), Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdienste (z.B. Pizza), Getränkemärkte, Wochenmärkte. Der Verzehr von bestellten Speisen ist in einem Umfeld von 50 Metern um den Verkaufsstand nicht erlaubt.
  • alle Handelseinrichtungen unter Auflagen
  • Bibliotheken und Archive unter Auflagen 
  • musikalischer Unterricht unter Auflagen
  • Individualsport außerhalb von Sportanlagen unter Beachtung des Kontaktverbots (z.B. Joggen,Walken, Leichtathletik, Einzelgymnastik, Tennis und ähnliches) allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen
  • Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind unter Auflagen (Coronaschutzverordnung) zulässig
  • das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen ist auch in geschlossenen Räumen zulässig
  • Sport- und Schwimmunterricht; Training an Bundesstützpunkten
  • Rehasport (auf ärztliche Verordnung)
  • Nutzung der Spielplätze: Begleitpersonen müssen sich an den Mindestabstand von 1,5 Metern halten, wenn sie nicht zu den Familien oder zur häuslichen Gemeinschaft gehören
  • Fahrschulen (können nach Genehmigung der jeweiligen Stadt/Gemeinde unter Auflagen öffnen)
  • Friseure
  • Medizinisch-notwendige Behandlungen
  • Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten bzw. der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden.

Weitere Hinweise:

  • der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Lieferdienste und Großhandel darf auch sonntags von 13 bis 18 Uhr öffnen
  • Weitere Fragen zu detaillierten Auflagen sind in der Anlage zu Hygiene- und Infektionsstandards zu finden: www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes: Wenn es aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, ist ab dem 23. September ein ärztliches Attest vorzulegen (vom Hausarzt, keine Ausstellung durch das Gesundheitsamt)

Vorlage eines Hygienekonzeptes

Wenn Sie ein Hygienekonzept vorlegen wollen/müssen, wenden Sie sich an die Hotline unter 05231/62-1100. Bitte reichen Sie das Hygienekonzept frühzeitig ein.

Unterschied Mund-Nasen-Schutz und Sicherheitsmaske/ Atemschutz

  • Eine Sicherheitsmaske umschließt vollständig Nase und Mund und besitzt eine von drei Schutzkategorien, die professionellen Schutz vor Krankheitserregern oder schädlichen Stoffen in der Luft bieten. Spezialmasken ab Klassifikation FFP2 (FFP steht für "filtering face piece"), die "wirklich Viren abhalten", werden vor allem von medizinischem und Pflegepersonal getragen
  • Mund-Nasen-Schutz: Ein solcher kann auch selbst hergestellt sein. Anders als ein Atemschutz, der den Träger selbst schützt, hält ein Mundschutz Tröpfchen zurück, die das Virus übertragen könnten. Wenn man selbst infiziert ist, kann dies die Umgebung vor einer Ansteckung schützen.

Fragen rund um medizinische/ pflegerische Versorgung

Hier finden Sie häufige Fragen rund um die medizinische/ pflegerische Versorgung:

Physiotherapeuten/ Ergotherapeuten/ Logopäden: Muss die Praxis schließen?

Therapeutische Berufsausübungen (Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie) bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung vorliegt und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Diverse Verbände geben aktualisierte Auskünfte über das Verhalten im Quarantäne-Fall einer Praxis, die Beantragung von Kurzarbeitergeld, Zusagen wirtschaftlicher Hilfen durch die Bundesregierung, Aushangmaterialien etc.

Eine Schließung durch das Gesundheitsamt ist nicht möglich. Die Schließung von Praxen obliegt grundsätzlich den Städten und Gemeinden als örtliche Ordnungsbehörden, da sämtliche Verordnungen, Erlasse und Allgemeinverfügungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes ergangen sind und danach die Ordnungsbehörden zuständig sind.

Der Kreis Lippe kann keine Desinfektionsmittel bereit stellen.

Neuaufnahme in einer Pflegeeinrichtung

Bei Neuaufnahmen in Pflegeeinrichtungen gilt Folgendes:

  • Alle Personen, die neu aufgenommen werden, müssen vorab getestet werden.
  • Bei Aufnahme aus dem häuslichen Umfeld: Test durch mobiles Team, Mail an crntstkrs-lppd
  • bei vorherigem Krankenhausaufenthalt und anschließend Aufnahme in Pflegeeinrichtung: Test durch mobiles Team am siebten Tag nach Wiederaufnahme, Mail an crntstkrs-lppd
  • bei vorherigem Krankenhausaufenthalt und anschließende Pflege durch Angehörige: kein Test zwingend notwendig
  • Ist der Test positiv/ Abstrich wird verweigert: Personen sollten nicht aufgenommen werden
  • Ist der Test negativ: Bewohner kann aufgenommen werden, er muss nicht zwingend in Quarantäne; aber Empfehlung durch das Gesundheitsamt Lippe: 7 Tage Isolation, dann zweiter Test

Wenn ein Test gemacht werden soll, halten Sie bitte folgende Daten beim Anruf bereit:
Von der betroffenen Person:

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Vollständige Adresse
  • Telefonnummer, E-Mail-Adresse wenn vorhanden

Von dem aufnehmenden Heim/der Einrichtung:

  • Name des aufnehmenden Heimes / Pflegedienstes / Einrichtung
  • Geplantes Aufnahmedatum / Beginn der Betreuung
  • E-Mail-Adresse des aufnehmenden Heimes / Pflegedienstes (wenn vorhanden, falls nicht: Hinweis in der E-Mail: keine Angabe möglich und ggf. Telefonnummer aufnehmen)
  • zusätzlich Name und Telefonnummer eines Ansprechpartners zur Terminvereinbarung (wenn nicht mit oben übereinstimmend).

Allgemeine Fragen zu Bildungseinrichtungen sowie Schulen und Kitas

Hier finden Sie Antworten auf viele Fragen rund um Corona-Situation in Bildungseinrichtungen sowie in Schulen und Kitas:

Hochschulen, Bildungsangebote, Prüfungen

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen, an den Schulen des Gesundheitswesens und an den der Berufsausbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen bleibt nach Maßgabe gesonderter Anordnungen des Infektionsschutzgesetzes zulässig.
Zulässig sind:

  • Bildungsangebote in Volkshochschulen, Musikschulen sowie sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen
  • Unterrichtsveranstaltungen in Behörden und Betrieben im Rahmen von Vorbereitungsdiensten und Berufsaus-, fort- und -weiterbildungen.
  • das Prüfungswesen
  • Jugend(-sozial)arbeit

In Musikschulen ist eine Teilnehmerzahl von höchstens 6 Ensembleteilnehmern zulässig, bei atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) sind größere Abstandsregeln einzuhalten.

Abstands- und Hygienegebot (Ausnahme: Fahrschulen)

Mund-Nasen-Schutz in der Schule

Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes:

  • im Schulgebäude sowie auf dem Gelände
  • ab der 5. Klasse gilt die Maskenpflicht auch wieder im Unterricht am Sitzplatz
  • gilt ab Montag, 26.10.2020

Werden jetzt vorsorglich alle Schulen geschlossen?

Unterricht in öffentlichen Schulen ist nur unter Auflagen möglich. Eine darüber hinaus gehende Nutzung von Schulgebäuden ist untersagt.

Hygienepläne werden von den Schulen erstellt, das Land unterstützt bei der Umsetzung/Erstellung. Ausstattung liegt bei den Trägern.

Weitere Informationen unter www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200416/index.html.

Für Lehrer: Fragen zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und Gehalt bei Quarantäne oder Schulschließungen ohne Quarantäne

Der Nachweis einer Dienst- oder Arbeitsunfähigkeit ist bei Quarantäne nicht gesondert zu erbringen, die Fortzahlung der Besoldung oder des Gehalts ist gesichert.

Bei Schulschließungen: Das Ruhen des Unterrichtsbetriebes entbindet die Schulleitungen und die Lehrkräfte nicht von den bestehenden Dienstpflichten.

Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte. In diesem Fall erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am heimischen Arbeitsplatz.

Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der Lehrkräfte sichergestellt werden.

Stellen die geschlossenen Schulen eine Online-Unterrichtslösung zur Verfügung?

Bitte wenden Sie sich an die jeweilige Schule.

Wer ist für die Betreuung von Kindern bzw. Kindern in Wohngruppen zuständig?

Die Eltern sind verpflichtet, für die Betreuung zu sorgen, über Überstunden, Urlaub, unbezahlten Urlaub oder individuelle Regelungen. Kinder sollten nicht zu Großeltern gegeben werden (siehe ).

Für die Betreuung von Kindern in Wohngruppen sind die jeweiligen Wohngruppen verantwortlich.

Wie verhält sich das bei Personen/ Schülern, die nicht im Kreisgebiet wohnen, der Betrieb/ die Schule sich aber in Lippe befindet?

Hier gelten die Regelungen der jeweiligen Schule/Betrieb. Bei Fragen zum medizinischen Vorgehen wenden Sie sich an das jeweilige Gesundheitsamt Ihres Wohnorts.

Betreuung in Kitas

Seit 8. Juni können Kinder wieder in die Kitas, das Betretungsverbot ist aufgehoben, der Anspruch auf die Notbetreuung entfällt.
Ab 17. August soll Regelbetreuung erfolgen.

Weitere Fragen werden ausführlich auf den Seiten des LWL beantwortet, hier gelangen Sie zur Webseite des LWL.

Ich muss mein Kind betreuen und habe dadurch Verdienstausfall

Auf der Seite des LWL erhalten Sie viele Antworten auf Ihre Fragen, unter anderem:

  • Der Arbeitnehmer, besser aber der Arbeitgeber, kann sich beim LWL per Mail oder unter der o.g. Telefondurchwahl registrieren lassen, d.h. Ihren Bedarf anmelden. Sobald die Anträge vorhanden sind, werden Sie dann informiert
  • Der Arbeitgeber geht bei dieser Entschädigung in Vorleistung.
  • Der Arbeitnehmer erhält dann 67 Prozent des Nettoeinkommens, maximal 2016,00 Euro pro Monat, längstens 6 Wochen
  • Ebenso werden 80 Prozent der Sozialabgaben übernommen, damit der Versicherungsschutz weiterbesteht.
  • Bei längerem Verdienstausfall, ab der 7. Woche, würde eine Finanzierung in Höhe des Krankengeldes erfolgen.
  • Servicenummer des LWL: 0800 933 63 97 (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr)

Weitere Informationen und Anträge finden Sie auch unter ifsg-online.de.

Informationen für Reiserückkehrer

Allgemeine Informationen für Reiserückkehrer

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich unverzüglich beim Gesundheitsamt melden. Auch wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung aufgehoben hat, gilt weiterhin die Einstufung nach RKI als Risikogebiet.

HINWEIS: Reiserückkehrer aus Risikogebieten unterliegen der Quarantänepflicht. Ein negatives Testergebnis ab dem 5. Tag nach Einreise kann die Quarantäne beenden.

In Ausnahmefällen zur Befreiung von der Quarantänepflicht: Bitte wenden Sie sich an die Hotline des Landes 0211/9119-1001 oder schauen sich die Coronaeinreiseverordnung an.

Weiterführende Informationen finden Sie auch hier:

Das gilt zur Testung von Reiserückkehrern

Tests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten sind nicht verpflichtend und nicht kostenlos!

  • www.einreiseanmeldung.de [wenn Sie sich VOR der Einreise melden]
  • Wenn Sie sich NACH der Einreise melden: Füllen Sie das Formular "Anordnung zur Einreise aus Risikogebieten mit Formular für Reiserückkehrer" aus. Senden Sie es per Mail mit dem Betreff "Reiserückkehrer aus Risikogebiet" an das Gesundheitsamt:  Mail an das Gesundheitsamt. Wichtig: Drucken Sie sich das ausgefüllte Formular aus und führen Sie es für Kontrollen mit sich! Das Ausfüllen des Formulars ersetzt den Anruf bei der Hotline des Gesundheitsamts.

Sollten sie im Nachhinein Symptome aufweisen, melden Sie sich beim Gesundheitsamt des Kreises Lippe unter 05231/62-1100. Eine Übersicht der Risikogebiete finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (RKI):

Befreiung von der Quarantäne bei Rückkehrern

  • Test frühestens ab 5. Tag nach Einreise. Ist dieser negativ, wird die Quarantäne beendet (für die Durchführung des Tests gilt Quarantäne nicht)
  • Ärztliches Zeugnis oder Laborbefund in deutscher oder englischer Sprache wird benötigt (Papierform oder digital möglich)
  • Ein ärztliches Zeugnis vom deutschen Hausarzt über eine im Ausland durchgeführte Testung (deren Befund nicht auf deutscher oder englischer Sprache ist) wird anerkannt
  • Tests VOR der Einreise nur in Ausnahmefällen möglich
  • Bei Auftreten von Symptomen innerhalb von 10 Tagen: Meldung beim Gesundheitsamt.
  • Es gelten weitere Ausnahmeregelungen für die Quarantänepflicht, die in der Einreiseverordnung hinterlegt sind.

Reisen in innerdeutsche Risikogebiete/ Rückkehr aus innerdeutschen Risikogebieten

  • "Innerdeutsche Risikogebiete" bzw. Gebiete mit erhöhtem Infektionsgeschehen sind vom zuständigen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW nicht festgelegt oder veröffentlicht worden (§ 15 Abs. 1 CoronaSchVO).
  • Insofern besteht keine Pflicht zur Vorlage eines negativen Testergebnisses beim Beherbergungsbetrieb.
  • Kommt jemand aus innerdeutschem Risikogebiet nach Lippe/NRW zurück: aktuell keine Quarantäne- und Testpflicht
  • Wird Lippe selbst zum Risikogebiet und man will verreisen: bei Reiseort selbst informieren, je nach Bundesland gelten unterschiedliche Regeln. Ggf. ist ein Test bei Hausarzt erforderlich (Kosten werden übernommen)
  • Hotline NRW: 0211/9119-1001

Wo erfährt man, ob eine Reise in ein betroffenes Land noch sicher ist?

Die Übersicht über die vom RKI ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie hier: Übersicht der Risikogebiete des RKI.

Für Reisen im November gilt: Die Bürger werden aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche zu verzichten. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige, also nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

Coronafälle in Gemeinschaftseinrichtungen

Hinweis zu Coronafällen in Schulen und Kitas

Wenn in Ihrer Schule oder in Ihrer Kita ein Coronafall auftritt, ist die Einrichtung Ihr erster Ansprechpartner. Die Leitung steht dann im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt. Ob Ihr Kind oder Ihr Familienmitglied oder Sie selbst in Quarantäne müssen, wird Ihnen vom Gesundheitsamt oder von der Klassenleitung direkt mitgeteilt. Ob für Sie oder Ihre Familie ein Test vorgesehen ist, erfahren Sie ebenfalls vom Gesundheitsamt. Werden Sie von dort aus nicht kontaktiert, ist ein Kontakt zum Coronafall unwahrscheinlich.

Nicht automatisch ist eine Schule oder eine Kita direkt komplett geschlossen, häufig betrifft es nur die Klasse oder die Gruppe, in der eine Coronainfektion aufgetreten ist.

Übersicht: Coronafälle in Gemeinschaftseinrichtungen in Lippe

Das Infektionsgeschehen in Lippe stellt sich derzeit diffus dar: Die Zahl der Neuinfektionen lässt sich nicht auf einzelne Städte oder Gemeinden und auch nicht auf einzelne Einrichtungen zurückführen. In einer Pressemitteilung haben wir angekündigt, dass deshalb ab dem 30. Oktober nur noch Einrichtungen geführt werden, in denen ein größeres Infektionsgeschehen stattfindet:

Information zu Coronafällen in Gemeinschaftseinrichtungen in Lippe:

Es handelt sich in Lippe weiterhin um ein diffuses Infektionsgeschehen. Über 80 Einrichtungen in Lippe sind betroffen, darunter vor allem Schulen und Kitas. In den meisten Fällen treten lediglich vereinzelte Infektionen auf.

Kontaktpersonenliste für Einrichtungen

Sie wurden durch das Gesundheitsamt aufgefordert, relevante Kontaktpersonen zu melden? Laden Sie sich die hier verlinkte Tabelle herunter und senden Sie sie anschließend über das Kontaktformular unter https://kontakt.kreis-lippe.net/ zurück (verschlüsselte Übersendung). Als E-Mail-Empfänger geben Sie bitte coronaermittlung@kreis-lippe.de ein.

Wichtiger Hinweis: Bitte verwenden Sie zur Übersendung das genannte Kontaktformular und schicken Sie nicht direkt eine E-Mail, damit eine verschlüsselte Übersendung gewährleistet ist.

Religionsausübung: Handlungsempfehlung für Hygieneregelungen und offener Brief an die Religionsgemeinschaften im Kreis Lippe

Im Zusammenhang mit hohen Infektionszahlen an der Bibelschule in Lemgo-Brake sind auch Religionsgemeinschaften und Gottesdienste in den Fokus gerückt. Der Kreis Lippe hat deshalb am 14. Oktober in einer Pressemitteilung angekündigt, mit einem Schreiben an die lippischen Gesundheitsämter heranzutreten und außerdem eine Handlungsempfehlung für Hygieneregelungen zur Religionsausübung zu erarbeiten. . Den offenen Brief an die Religionsgemeinschaften im Kreis Lippe sowie die Handlungsempfehlung für Hygieneregelungen zur Religionsausübung finden Sie hier als PDF zum Herunterladen:

Handlungsempfehlung Hygieneregelung und offener Brief des Kreises Lippe

Einkaufsservice und Unterstützungsangebote

Verschiedene Organisationen bieten in Lippe einen Einkaufsservice an. Unter anderem das DRK:
05231 921432 (Mo bis Fr 9 bis 13 Uhr, Sa 9 bis 12 Uhr) oder Mail an den DRK
hilft bei: Einkäufen von Lebensmitteln, Medikamenten, Hygieneartikeln; Bezahlung erfolgt über Überweisungsträger

Eine Übersicht der Unterstützungsangebote finden Sie im Internet beispielsweise unter radiolippehilft.de

Hinweise zum ÖPNV in Lippe

Es gilt der Schulbusverkehr.

Die vordere Tür wird nicht mehr geöffnet, um den Fahrer zu schützen. Der Ticketkauf im Bus ist nicht mehr möglich, es gilt weiterhin die Ticketpflicht.

Hinweis zu Servicezeiten in der Kreisverwaltung

Aus aktuellem Anlass wird auch der Publikumsverkehr in der Kreisverwaltung ab Montag, 2. November, reduziert: Die Bürger werden gebeten, ab sofort wieder in erster Linie per Brief, E-Mail oder Telefon Kontakt zu den Mitarbeitenden im Kreishaus aufzunehmen. „Die Kreisverwaltung kehrt zu der Regelung zurück, wie wir sie im Frühjahr bereits umgesetzt haben: Damit sollen sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Mitarbeitenden geschützt werden. Deshalb appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Anliegen nach Möglichkeit schriftlich oder telefonisch zu klären“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

Sollte in Einzelfällen ein persönliches Gespräch notwendig sein, muss vorab ein Termin vereinbart werden. An den Eingängen zum Bürgerservice und zum Ausländeramt werden ab Montag wieder Zugangskontrollen stattfinden. Die Bürger werden gebeten, einen Nachweis über ihren vereinbarten Termin im Kreishaus mitzubringen.

Wichtige Telefonnummern und Internetadressen

  • Hotline des Kreises Lippe zum Coronavirus: 05231/62-1100, montags bis donnerstags 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 13 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr. 
  • allgemeine Corona-Hotline des Landes NRW: 0211/ 9119 1001
  • bei medizinischen Fragen und außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes: 116 117. Bitte wählen Sie den Notruf nur, wenn es sich um eine akute Notlage handelt!
  • Beratungshotline für Familien, Jugendliche und Kinder: (0 52 31) 62 17 77,  Montag bis Donnerstag von 8 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr oder bei E-Mail unter www.beratung-lippe.de/e-mailberatung
  • www.land.nrw/corona: FAQs und Handlungsempfehlungen sowie alle bisher herausgegebenen Erlasse des Landes
  • das Robert-Koch-Institut informiert auf seiner Webseite zu Risikogebieten, aktuellen Fallzahlen und der Risikoeinschätzung
  • die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat auf ihrer Webseite unter www.infektionsschutz.de einige Informationen zum Coronavirus zusammengestellt
  • unter coronatestpraxis.de erfahren Sie, bei welchen Ärzten Sie einen Abstrich erhalten können
  • unter www.kvwl.de/patient/corona erfahren Sie, welche Notdienst-Praxen Sie am Samstag für Infektsprechstunden bei Erkältungssymptomen zu welchen Öffnungszeiten erreichen können

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Informationen für Unternehmen, Selbstständige und Künstlerinnen und Künstler

Hier gibt es Hinweise und Informationen für Unternehmen und Selbstständige, zusammengestellt durch die Wirtschaftsförderung Kreis Lippe, darin gibt es auch weitere Informationen zum Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler:

Es gibt einen bestätigten Coronafall in Ihrer Firma?

Eine Überprüfung erfolgt in diesen Fällen durch die Gesundheitsaufsicht. Es handelt sich hierbei immer um eine individuelle Risikoabschätzung. Eine generelle Antwort kann hier nicht gegeben werden.

Wenn Mitarbeiter von sich aus freigestellt werden (ohne Anweisung vom Gesundheitsamt), können Sie sich zwecks Entschädigung beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe erkundigen. Inwieweit Arbeitgeber eine Entschädigung erhalten, können wir nicht beantworten. Erwerbstätige, der unter Quarantäne gestellt werden, erhalten selbst eine Entschädigung

Videobotschaften von Landrat Dr. Axel Lehmann zum Coronavirus

Zu den Entwicklungen zum Coronavirus und der aktuellen Lage in Lippe wendet sich Landrat Dr. Axel Lehmann regelmäßig auch in Videobotschaften an den Bürger:

Alle Videos finden Sie auch auf unseren Social-Media-Seiten:

Coronavirus mehrsprachig erklärt: Informationen der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration

Informationen zum Coronavirus sind auch in mehreren Sprachen verfügbar. Die mehrsprachigen Informationen sind auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zu finden. Außerdem hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung allgemeine Informationen zum Coronavirus in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt - diese finden Sie hier.

Weitere mehrsprachige Informationen zum Coronavirus gibt es auf www.handbookgermany.de, einer von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration geförderten Informationsplattform.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Lippe (KI) stellt ebenfalls mehrsprachige Informationen zu Corona bereit, unter anderem auch Audiodateien für Personen aus Bulgarien und Rumänien.

Auch das Land NRW hat die wichtigsten Informationen bereits in Englisch, Arabisch, Türkisch, Russisch, Polnisch und Farsi übersetzt.

Informationen über die Corona-Warn-App in 21 Sprachen

Unter www.integrationsbeauftragte.de/corona-warn-app informiert die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Corona-App in 21 Sprachen. Die App wird in absehbarer Zeit in weiteren Sprachen abrufbar sein.

Coronavirus barrierefrei erklärt

Aktuelle Meldungen zu Corona im Kreis Lippe

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