Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen

Erprobungs- und Entwicklungs- Vorhaben: Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen

Fotowettbewerb "Unsere Lippische Landschaft"

Grüne Infrastruktur: Hiddeser Bent
Das Begatal in Dörentrup

Der Kreis Lippe und die TH OWL suchen typische lippische Landschaften. Was macht Ihrer Meinung nach Lippe aus, wo gibt es besonders schöne und einzigartige Orte? Zeigen Sie uns ihr Lippe! Alle Lipperinnen und Lipper können an dem Fotowettbewerb teilnehmen. Unter allen Einsendungen verlosen wir z.B. eine Familien LWL-Museumscard, eine Familienjahreskarte für die Adlerwarte und eine Familienkarte für den Kletterpark.

Was passiert mit den Bildern?
Zum einen möchte der Kreis Lippe Ihre Bilder auf seinen Social-Media-Seiten zeigen und die Orte mit den Lippern teilen. Zum anderen tragen Sie mit Ihren Bildern direkt an der wissenschaftlichen Untersuchung zu Erholungsräumen in Lippe bei: Alle Fotos werden von der TH OWL analysiert im Zuge des Projektes „Grüne Infrastruktur“.

Wie geht’s?
Ihre Aufnahme (nur ein Bild pro Teilnehmer) können Sie bis zum 18. April per E-Mail senden. Wichtig: Bitte bei der Einsendung angeben, wo das Bild aufgenommen worden ist und warum Sie dieses Motiv gewählt haben. Dazu geben Sie Ihren Namen und E-Mail-Adresse an, sodass wir Sie im Falle eines Gewinns kontaktieren können.     

Hier finden Sie die Hinweise zu den Teilnahmebedingungen und dem Datenschutz.

Grüne Infrastruktur - Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben

Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E-Vorhaben) werden vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege gefördert.

Das E+E-Vorhaben Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen hat zum Ziel, die Vorgaben der Europäischen Union wie des Bundeskonzeptes Grüne Infrastruktur auf der Planungsebene einer Region, hier dem Kreis Lippe, weiter zu konkretisieren, geeignete Maßnahmen zu entwickeln und diese letztlich auch umzusetzen.

„Hinter dem Begriff grüne Infrastruktur steckt der Gedanke, dass Ökosysteme und ihre Leistungen – etwa intakte Auen als natürliche Hochwasservorsorge – ebenso wie "graue, also technische Infrastruktur" für die Entwicklung eines Landes unverzichtbar sind. Grüne Infrastruktur trägt zum menschlichen Wohlergehen zum Beispiel durch Klimaregulation, Erholung und Erleben von Natur und Landschaft und zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.“ (Bundesamt für Naturschutz (BfN))

Multifunktional - integrativ - vernetzt

Waldlandschaft

Mit der Etablierung einer Grünen Infrastruktur wird kein neues Planungsinstrument für isoliert zu betrachtende Einzelvorhaben in Natur und Landschaft geschaffen. Vielmehr sollen die vielfältigen Funktionen und positiven Wirkungen verschiedener Ökosysteme gemeinsam betrachtet und in einem neuen Denk- und Arbeitsansatz miteinander vernetzt werden

  • räumlich: Stadt – Land / Siedlungsfläche - freie Landschaft
  • strukturell: Vernetzung von Flächen statt Schutz einzelner isolierter Gebiete oder Arten
  • inhaltlich: unterschiedliche Themenbereiche (Biotop- und Artenschutz, Klimawandel, demografischer Wandel, Siedlungsflächenentwicklung, Land- und Forstwirtschaft, Erholung) sind in einem gemeinsamen Planungsansatz integriert

Zum Beispiel ist eine Flussaue nicht nur ein wertvoller Lebensraum für geschützte Tier- und Pflanzenarten, sondern erfüllt darüber hinaus zahlreiche Ökosystemleistungen für Klimaschutz, Biodiversität, Hochwasserschutz, Grundwasser-Neubildung, Land- und Forstwirtschaft oder als Erholungsraum.

Mit dem E+E-Vorhaben soll damit auch das bestehende Defizit in der Umsetzung reduziert werden.

Info

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Bundesamts für Naturschutz. Dort steht auch die Broschüre "Bundeskonzept Grüne Infrastruktur" zum Download bereit.

Die Broschüre "Eine Grüne Infrastruktur für Europa" liefert weitere Informationen zu dem Vorhaben auf europäischer Ebene:

Kontakt

Ihre Ansprechpersonen zur Umsetzung der grünen Infrastruktur in ländlichen Regionen im Kreis Lippe:

B. Steffen-Waschek
Abgrabungen, Landschaftplanung
Felix-Fechenbach-Straße 5
32756 Detmold

Franziska Bernstein
TH OWL
+49 5271 687-7221
E-Mail senden

Thematische Schwerpunkte

Kreis Lippe Grüne Infrastruktur zweizeilig

Im E+E-Vorhaben Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen werden im Kreis Lippe vorrangig die folgenden Themenbereiche bearbeitet:

  • Biotopverbund
  • Erholung
  • Kulturlandschaft

Für das E+E-Vorhaben Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen arbeitet der Kreis Lippe (Fachgebiet Landschaft und Naturhaushalt) eng mit der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe / TH OWL (Arbeitsschwerpunkt Erholung) zusammen. Weitere Projektpartner sind die Hochschule Osnabrück (Arbeitsschwerpunkt Biotopverbund) und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Arbeitsschwerpunkt Kulturlandschaft).

In der zurzeit laufenden Voruntersuchung liegt die Projektleitung bei der TH OWL. Hier sollen die Potentiale für eine Grüne Infrastruktur im Kreis Lippe ausgelotet und Schwerpunktbereiche sowohl inhaltlicher wie räumlicher Art entwickelt werden.

Für das sich anschließende Hauptvorhaben ist der Kreis Lippe als Antragsteller und Vorhabenträger zuständig. Das gesamte Projekt wird sich über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren erstrecken.

Mit dem E+E-Vorhaben steht der Kreis Lippe bundesweit als Modellregion für die Planung und Umsetzung der Grünen Infrastruktur im Fokus. Als Pendant dazu wurde seitens des Bundesamtes für Naturschutz die Region Braunschweig als ein städtischer Verdichtungsraum ausgewählt. Hier findet im Rahmen des Projektes ein intensiver Erfahrungsaustausch statt.

Bei einer Auftaktveranstaltung werden wichtige Akteure aus der Region über das Projekt informiert. Ihre Hinweise und Anregungen sollen in die weitere Arbeit einfließen und im konkreten Fall auch zur weiteren Mitarbeit führen.

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